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Erstverschlimmerung durch Heel-Tumortherapie bei Ratte?

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

EmilyEvita
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Erstverschlimmerung durch Heel-Tumortherapie bei Ratte?

Beitragvon EmilyEvita » 29. Aug 2010, 11:33

Hallo!
Meine Ratte Bellamie ist jetzt 1 Jahr und 7 Monate alt.
Vor 4 Wochen entdeckte ich bei ihr 2 Tumore direkt hinter den Vorderbeinchen; einer war schon walnussgroß ( muss rasend schnell gewachsen sein).
Wir sind zum Tierarzt und der hat Proben mit der Spritze genommen. Es wurde eingeschickt und es stellte sich als gutartiger, aber schnellwachsender Gesäugetumor heraus ( Firbroadenom des Gesäuges).
Ich habe mich dann mit Heel in Verbindung gesetzt und die nannten mir ein Therapiekonzept.
Jetzt bekommt sie seit 2 Wochen folgende Medis: 1x in der Woche: Coenzyme, Ubichinon und Para-Benzochinon; 1x in der Woche: Coenzyme und Ubichinon ( das soll sie über 4 Wochen bekommen, dann 4 Wochen Pause und dann nochmal 4 Wochen) und täglich bekommt sie Lymphomyosot N.
Jetzt hat sie gestern das 2. Mal die Dreierkombi bekommen ( Coenzyme, Ubichinon und Para-Benzochinon).
Bis gestern war sie recht munter ( soweit es halt ihr Überegewicht zulässt). Gestern abend saß sie dann plötzlich nur noch in der Ecke und kam auch für Leckerchen nicht mehr. Ich hab sie dann näher angesehen und es war nix Auffälliges... Danach hat sie sich in eines der Häuser verzogen. Dort nahm sie zwar Leckerchen, wenn auch nicht so gierig wie sonst; verließ das Häuschen aber nicht mehr. Ich hab schon mit dem Schlimmsten gerechnet ( letzten Sonntag war mir ihre Kumpeline Abby ohne Vorankündigung gestorben und ich weiß nich woran). Heute morgen liegt sie in der Hängematte und scheint ein wenig besser zurecht zu sein.Kann das eine Erstverschlimmerung auf die Heelmittel sein? Ich dachte immer, dass da nix kommt.Ich weiß aber auch nicht, was es sonst sein könnte...ihr Fell ist schön, sie hat keine Atemgeräusche, niest nicht, sie ist einfach nur sehr ruhig. Abgenommen hat sie bislang auch nicht..
LG Susanne!


pierroth
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Re: Erstverschlimmerung durch Heel-Tumortherapie bei Ratte?

Beitragvon pierroth » 29. Aug 2010, 22:37

Ich würde Dir empfehlen Dich umgehend mit Heel in Verbindung zu setzen. Auch wenn allgemein gesagt wird, dass niedrige Potenzen "keine Nebenwirkungen" haben, bzw. hom. Mittel überhaupt, so kann dies auch, und auch bei Komplexmitteln, durchaus vorkommen, ich habe da leider schon die heftigsten Dinger erlebt.
Natürlich können auch andere Dinge in Frage kommen.
LG Pierroth

EmilyEvita
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Re: Erstverschlimmerung durch Heel-Tumortherapie bei Ratte?

Beitragvon EmilyEvita » 29. Aug 2010, 23:00

Hallo!
Danke für die Antwort!
Ich versuche da morgen auf jeden Fall einen der TÄ ans Telefon zu bekommen..
Heute abend war Bellamie um Welten besser drauf als gestern. Leider scheint der Tumor aber auch zu wachsen...
Wie heftig Reaktionen auf hom. Mittel sein können, hab ich schon mehrfach erlebt; selbst auf eigentlich harmlose Potenzen.
Nur bei Komplexmitteln ist es mir halt noch nie passiert....
Hoffentlich werde ich meine Bellamie noch eine Weile bei mir haben!
LG Susanne!

Pinguinchen
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Re: Erstverschlimmerung durch Heel-Tumortherapie bei Ratte?

Beitragvon Pinguinchen » 14. Okt 2010, 00:40

Wie geht es denn deiner Ratte?

Eines meiner Kaninchen hat ein Fibrosarkom und bisher behandel ich homöopathisch mit sehr gutem Erfolg. Dafür sind wir bei einer Tierheilpraktikerin. Die hat mir gesagt, das ich das Coenzym und das Ubichinon zusammen geben kann, das Para Benz dann aber an einem anderen Tag geben soll.

Ich habe bevor ich die Beratung der THP in Anspruch genommen habe auch bei heel angefragt und in etwa den selben Therapievorschlag bekommen.
Bei uns waren es ein paar Mittel mehr, da mein Kaninchen die Therapie wohl dauerhaft bekommen muss, im mom ist es zumindest so, da ein Fibrosarkom ja leider immer wieder kommen kann....

EmilyEvita
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Re: Erstverschlimmerung durch Heel-Tumortherapie bei Ratte?

Beitragvon EmilyEvita » 14. Okt 2010, 11:41

Hallo!
Danke der Nachfrage!
Ich habe mir Rücksprache bei Heel die Therapie umgestellt erstmal. Sie bekommt jetzt einen Tag Lymphomyosot und Galium im Wechsel und im Moment sind wir in der 4 wöchigen Pause der anderen Mittel; da ist der Tumor leider gewachsen. Ich fange heute aber ( 4 Wochen sind zwar noch nicht rum; aber der Tumor wächst) wieder mit den anderen Mitteln an.
Der Tumor wächst bei uns in Schüben und ist halt leider schon recht groß geworden; aber noch geht es "meiner Dicken" gut und solange das der Fall ist versuchen wir es weiter... und ich hoffe halt, dass ich sie noch eine Weile bei mir haben darf...
LG Susanne!

Pinguinchen
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Registriert: 28. Nov 2008, 23:18

Re: Erstverschlimmerung durch Heel-Tumortherapie bei Ratte?

Beitragvon Pinguinchen » 14. Okt 2010, 11:47

Also meinst du einen Tag das Lymph und den anderen Tag das Gallium?

Ich versteh das sooo gut mit gehts genau wie dir. Mein Krümel reagiert wirklich gut auf die Therapie. Wir hatten erst den Rhytmus ca 4 Wochen behandeln (er bekommt ein Medikament das ca 20 Tage gegeben werden musste) und dann Pause machen. "Meine" THP hat damit an ihrem eigenen Kaninchen schon sehr gute Erfahrungen gemacht.

Aber jedes mal wenn wir die Pause gemacht haben kam was, also hat sie die Therapie so um gestellt, das er sie dauerhaft bekommt. Wir machen grade 3 Tage Pause von 2 Mitteln, dann gehts weiter.



   

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