Federzysten

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Moderator: Angelika

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Hilli
Beiträge: 4
Registriert: 12. Apr 2005, 09:26

Federzysten

Beitrag von Hilli »

hallo

ich habe mir eine Kanarienhenne gekauft die Federzysten gekommen hat. Diese entstehen ja durch falsche Verpaarung ,die zu langen und weichen Federn können nicht durch die Haut stoßen.
Nun meine Frage : Wißt ihr was ich da machen kann das die Federn kräftiger werden? Ich gebe ihr zusätzlich Grit ,Mineralien und Kieselerde.
Mittlerweile vertrocknenen die Zysten und sie knabbert sie zum Teil ab.
Ich habe ihr auch schon kleine abschnüren lassen .
Der TA meint das sie keine Schmerzen mit den Zysten hat .
Ich hoffe ihr könnt mir helfen, bin schon verzweifelt.

liebe Grüße Hilli

caya
Beiträge: 23
Registriert: 6. Apr 2004, 19:51

Beitrag von caya »

Hallo Hilli,

wer sagt denn, dass das mit falscher Verpaarung zusammenhängt? Zysten sind besonders bei Kanarienrassen zu finden, die eine besonders feine und weiche Federstruktur besitzen. Außerdem können einige Erkrankungen wie Virusinfektionen oder Stoffwechselstörungen die Ursache sein. Die wachsende Feder dann die Haut nicht durchstoßen, wie Du ja schon schriebst. Sie rollt sich unter der Haut ein und dadurch können diese Zysten entstehen. Normalerweise werden Zysten chirurgisch entfernt, eine andere Möglichkeit kenne ich jedenfalls nicht. Hast du auch einen "vogelkundigen Tierarzt" wie man so schön sagt aufgesucht?

Viele Grüße
caya

Hilli
Beiträge: 4
Registriert: 12. Apr 2005, 09:26

Beitrag von Hilli »

hallo
caya, danke das du mir geantwortet hast
Ja, wir haben schon welche weg machen lassen.Das mit den feinen ,langen Federn stimmt auch. Sie werden aber auch von Verpaarungen mit 2 B (manche sagen da auch schimmelK.zu) Kanarien begünstigt, oder entstehen dann.Das kann schnell bei z. B. Glostern und Mosaiken passieren.Das haben mir Züchter ( keine brüten lasser)geschrieben und es steht in Fachbüchern.
Was ich wissen wollte war , ob hier jemand weiß was man füttern könnte um diese Federzysten zuveringern, sprich die Federn stärkt.
Ich habe eine Mosaikhenne, die ansonsten gesund ist.
Wie kann man denn bei einem Kanarie Stoffwechselstörungen feststellen.Eine Viruserkrankung wurde unter anderem durch Kotuntersuchung ausgeschlossen.

es grüßt Hilli

caya
Beiträge: 23
Registriert: 6. Apr 2004, 19:51

Beitrag von caya »

Hallo Hilli,

ach Du meinst durch Vererbung? Entschuldige, da habe ich etwas missverstanden. 8)

Man kann die Mauser bzw. das Federwachstum mit einem Präparat, das Vitamine und hohe Dosen an Mineralien und Aminosäuren beinhaltet, unterstützen (Aviconcept vom Tierarzt oder Manuvit Bio aus dem Fachhandel). Außerdem helfen viel Grünfutter, Gemüse, Obst usw. UV-Licht, ausreichender Luftfeuchtigkeit und Kieselerde. Leider weiß ich nicht, ob diese Maßnahmen die Zysten großartig beeinflussen, müsstet Du mal ausprobieren.

Stoffwechselerkrankungen kann man glaube ich nur vermuten, bei einem meiner Vögel war es zumindest so. Er hatte gesträubtes Gefieder und es ging ihm oft nicht gut, ohne das jemals eine Ursache herausgefunden werden konnte. Erst bei der Sektion hat man das herausgefunden.

Ich habe mal gelesen, dass die Rückfälle häufig sind und man die Zysten mit den Federfollikeln entfernen muß, damit es nicht zu Rückfällen kommt. Ich kenne mich da aber leider nicht genau aus.

Viele Grüße
caya

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Kräuterfee
Beiträge: 7699
Registriert: 29. Nov 2001, 01:00

Beitrag von Kräuterfee »

Hallo Hilli,

ich verstehe das einfach ganz so:
Wenn die Henne gesund ist und durch Paarung dauernd so was entsteht( Federweichheit/Schmiegsamkeit hin oder her) sieht die Henne dementsprechend nach dem öfteren "Paarungsrythmus" so aus.
Und mal längere Ruhe vor dem Hahn hat nichts gebracht ???
MfG
Kräuterfee

Hilli
Beiträge: 4
Registriert: 12. Apr 2005, 09:26

Beitrag von Hilli »

hallo

danke für eure Antworten.Bis auf das Präparat Avinocept habe ich alles gegeben, im moment bekommt sie noch Löwenzahnblüten, Vogelmiere und gänseblümchenköpfe zu dem üblichen Grün und Obst.Muß da aber auch mit der Menge aufpassen , weil sonst Durchfall droht. habe auch Vitamine und Grit und Kieselerde.
Gebrütet hat unser Mäuschen noch nie, sie will auch nicht. Da bin ich richtig froh drüber, weil ich sonst die Eier austauschen müßte. Will keinem anderen Kanarie so etwas zumuten.
Wir haben sie als Jungvogel gekauft und nach der ersten Mauser war die erste Zyste da. Züchter haben gesagt das es wohl ein Zuchtergebnis von sehr langfiedrigen B Kanarien war , oder ein Tier es vererbt hatte.
Sie konnten mir nicht weiter helfen, deshalb dachte ich das ihr evt. ein Kraut dagegen habt.
Lese schon fleißig welche Pflanzen welche Auswirkungen haben. Sehr gut soll ja die Wicke für Vögel sein, da muß ich aber noch warten.
nochmal danke für eure Mühe

es grüßt Hilli

Naturalsophy ..
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