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sind Fragebögen sinnvoll?

Alles zur Bach-Blütentherapie

Moderatoren: Angelika, Ursula

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Moonlightwitch
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Beitragvon Moonlightwitch » 20. Jul 2004, 19:59

Zitat von Kräuterfee:
Also Bach-Blütenessenzen - einschließlich der Notfalltropfen - sind keine Medikamente gegen akute Erkrankungen.

Das halte ich nur für bedingt richtig.
Denn gerade bei Migräne und Allergien verschieden die Symtome häufig nach Einahme der richtigen Mischung.

Liebe Grüße
:wink:
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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 20. Jul 2004, 21:56

Denn gerade bei Migräne und Allergien verschieden die Symtome häufig nach Einahme der richtigen Mischung.
Hallo Moonlightwitch,

da sagst Du es ja selbst - die Symptome - bei Migräne z.B. Chestnut Bud (Knospe der Roßkastanie) - ist unterstützend um immer wiederholende Abläufe zu überwinden... :D
Die Eigenschaften der Blüten entsprechen verschiedenen negativen Seelenzuständen des Menschen. Die Einnahme der Bach-Blüten soll dazu führen, dass sich der Patient mit seiner Persönlichkeit auseinandersetzt und eine vorübergehende negative psychische und persönliche Haltung in einen positiven Zustand überführt; ein persönliches Gespräch mit dem Bach-Blüten-Therapeuten gehört vernünftigerweise auch dazu.
MfG
Kräuterfee

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Moonlightwitch
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Beitragvon Moonlightwitch » 20. Jul 2004, 22:22

@ Kräuterfee,

darüber brauchst du mir nichts zu erzählen. Bei Migräne und Allergien handelt es sich sowohl um akute Erkrankungen als als auch um Symptome. :eek:

Es gibt vor allem immer wieder ganz schlaue Bach-Blüten Experten, die mit einem Fragebogen arbeiten. :eek:
Die können dem Patienten dann auch anschließend gleich ein Buch in die Hand drücken, damit die das dann selbst auswerten. Dann bräuchten die Patienten diese Schlaumeier nicht auch noch teuer zu bezahlen. :D

:wink:
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Ernst
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Beitragvon Ernst » 20. Jul 2004, 23:21

Hallo Moonlightswitch,
also langsam hab ich wirklich genug mit deiner Überheblichkeit. Sorry wenn ich aus der Haut fahre.

Erstens wiederholst in deiner ersten Antwort exakt genau das was auch ich bereits ausgeführt habe (Oh tschuldige, die Jahreszahlen hatte ja total vergesessen).
Warum?

Dann stellst du wieder mit Arroganz ("davon brauchst du mir nichts zu erzählen") die Worte eines Mitpostenden ins Abseits.

Und zu guter letzter ziehst du auch noch die Vorschläge des Instituts der Bachblüten-Therapie in Zweifel. Denn diese, unter Mechthild Scheffer, empfehlen ausdrücklich den Fragebogen und habe ihn sogar entworfen.
Dieses Institut ist das von der englischen Bach-Gesellschaft beauftragte Institut in Deutschland. Ziehst du auch deren Kompetenz in Zweifel?
All diejenigen die die Originaltherapie erlernt haben sind also Idioten?

Moonlightswitsch - mach dich doch nicht lächerlich und stell dich über alles. Du scheinst ja wohl nicht nur auf Planet Erde zu wohnen sondern diesen auch erschaffen zu haben.
Zuletzt geändert von Ernst am 20. Jul 2004, 23:44, insgesamt 2-mal geändert.
Grüße von der Waterkant
Ernst

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Ernst
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Beitragvon Ernst » 20. Jul 2004, 23:42

Nachtrag:

Auf http://www.bach-bluetentherapie.de/buecher3.html wird dieser Fragebogen sogar angeboten.

Und die sind immerhin Mitglied des Bach Foundation Networks vom Dr.Edward Bach Center in England.

Also so verkehrt es dann ja dann doch nicht sein, oder?
Grüße von der Waterkant
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Moonlightwitch
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Beitragvon Moonlightwitch » 21. Jul 2004, 06:25

Hallo Ernst,

wenn alle immer nur bei dem bleiben würden was sie gelernt haben, gebe es keine Entwicklung und keinen Fortschritt (also nicht nur auf die Bach-Blüten bezogen).
Was Mechthild Scheffer betrifft, kann ich dir eine wahre Begebenheit erzählen.
Ich habe kein einziges Buch von ihr (nur von anderer Autoren) weil, ich bei ihren Büchern den Einruck hatte, das sie zwar einen analytischen Verstand besitzt aber keine Intuition. Der Witz daran ist, dass ich das mal auf einem Esoterikstammtisch kund tat und das eine von diesem Stammtisch darauf hin zu mir meinte, damit hätte ich absolut recht. Ich guckte erstaunt und diese Frau meinte, sie würde Mechthild Scheffer aus ihrer Anfangszeit mit den Bach-Blüten sehr gut kennen (sie wohnte wohl damals mit ihr in einer WG) und Mechthild hätte ihr eine Bach-Blüten Mischung gemacht nach der es ihr Wochen lang nur schlecht gegangen wäre und das sie seit dem nichts mehr von den Bach-Blüten wissen wollte.

Was die Fragebögen betrifft, bin ich der Auffassung, dass wenn man das Thema beherrscht, dann sind diese Bögen völlig überflüssig. Ich benötige sie jedenfalls nicht.
Auch wenn du das wieder für überheblich hälst.
Ich habe z.B. mal einen Kater behandelt, an dem eine Tierarztpraxis auch nach einem dreiviertel Jahr mit der Schulmedizin keinen Erfolg hatte. Dem ich in kurzer Zeit helfen konnte. Diese Tierarztpraxis schickte mir sogar noch Kunden, nachdem in dieser Praxis jemand selbst mit den Bach-Blüten arbeitete. Ich dachte dann hätte sich das wohl erledigt, aber mir wurde gesagt, dass die schwierigen Fälle zu mir geschickt werden. Wenn ich so schlecht wäre (und nur überheblich, wie du meinst lieber Ernst) dann täten sie das bestimmt nicht. Sonst würden die wohl ihre Kunden verlieren. Außerdem verfüge ich über eine schriftliche Referenz dieser Tierarztpraxis, welche meine Kompetenzen bestätigt.
Das alles hätte ich gar nicht kund getan, wenn du nicht über wieder betont hättest, für wie überheblich du mich hälst.

Weiterhin liebe Grüße
:wink:
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Zwilling
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Beitragvon Zwilling » 21. Jul 2004, 08:40

Einen Dank und eine Bitte :eek:
Danke für die interessanten Antworten :P und Bitte nicht den schönen Thread mit Animositäten zerstören :evil: .
Die Aussagen jedes einzelnen Beitrages können vom Leser gewichtet werden, oder ? :roll:
Für mich kommt nach lesen der Beiträge der Gedanke, dass die Bachblütentherapie einen ähnlichen Ansatz bei der Beurteilung von Krankheit hat wie es Wilhelm Reich (der mit der Orgonenergie) thematisierte, Krankheit beginnt in der Psyche.
Wie gesagt, ich habe bisher nur ein bischen über Bachblüten gelesen und das war preisgesenkt vom Wühltisch, also nicht unbedingt eines der Standardwerke. Nach dem Buch hat der Arzt Bach die Wirkweisen der Pflanzen durch Intuition erkannt, also etwa so, wie Hildegard von Bingen die Wirkung von Heilsteinen.
Sind die von ihm erkannten Pflanzen nun unumstößlich, oder wird die Bachblütentherapie laufend weiterentwickelt ?
Liebe Grüße
Zwilli :wink:

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Ernst
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Beitragvon Ernst » 21. Jul 2004, 10:36

Es gibt 38 von Dr. Bach entdeckte Blüten. Und da er nicht mehr lebt, wird er auch keine weiteren mehr entdecken können.
Die Bach Foundation Networks vom Dr.Edward Bach Center in England hat das Erbe Dr.Bachs übernommen und sich verpflichtet seine Aufzeichnungen und Ergebnisse zu pflegen und den von ihm entwickelten Standard bei der Herstellung von Bachblüten beizubehalten. Sie vergibt Lizenzen an nationale Organistionen (in Deutschland eben die besagte Organisation unter Leitung von Frau Scheffer).
Deshalb dürfen auch nur die direkt aus England (oder von dort authorisierten Gebieten) bezogenen Blüten sich "Bacblüten" nennen.
Die Bach Foundation Networks gibt auch Lehrmaterialen und Anweisungen für Therapeuten heraus.
Selbstverständlich haben sich im Laufe der Zeit immer mehr Firmen gebildet die etwas vom Kuchen der Bachblüten abhaben möchten und bieten eigene Essenzen an. Diese dürfen sich aber nicht Original-Bachblüten nennen.

Und dann gibt es da Menschen, die die Lehren und Erkenntnisse für sich adaptieren und eigene Erkenntnisse und Weisheiten drauf setzen, diese weitergeben und meinen jetzt das bisher erkannte verbessert zu haben.
Das mag ihnen gelungen sein oder nicht, aber eines ist doch sicher. Sie haben sich vom Original abgewandt und sollten sich deshalb auch als vom Original abgewandt outen.
Aber es ist eben einfacher im Schutz des Originals mitzuschwimmen und dieses als großes Schiff im Rücken zu haben als ganz allein im großen Ozean zu schwimmen.
Konkret heisst das: Wenn man von den Lehren des Dr Bach und seiner von ihm persönlich authorisierten Nachfolgeorganisation abweicht, dann ist es eines jeden Recht, aber dann soll er es bitte auch verkünden und nicht so tun als ob er das Original vertritt. Das ganze würde nämlich im Laufe der Zeit die gesamte Bachblütentherapie, so wie sie von ihrem Begründer gewollt war, verwischen.

Nun kann man mir natürlich nachsagen, ich wäre starrsinnig und würde mir die Sicht nach vorn versperren oder keinen Blick für neue Erkenntnisse haben. Das stimmt aber nicht.
Wie bitteschön ist es allerdings möglich, dass die Lehren von Hahneman (viel älter als die Bach-Erkenntnisse) bis heute so angewandt werden wie er es damals beschrieben hat?
Er sagte damals nämlich schon: "So nun mach es mir nach, aber bitteschön - mache es richtig nach" .
Seine Meinung und sein Werk werden bis heute unverändert angewendet und darauf beruht der Erfolg der Homöopathie.
Grüße von der Waterkant
Ernst

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Beitragvon Zwilling » 21. Jul 2004, 12:53

Nun kann man mir natürlich nachsagen, ich wäre starrsinnig und würde mir die Sicht nach vorn versperren oder keinen Blick für neue Erkenntnisse haben.
Nein, diesen Standpunkt sehe ich nicht als Starrsinn. Es steht ja jedem frei, aufbauend auf seinen Erkenntnissen eigene Therapieen zu entwickeln und zu vermarkten. Also wenn ich zum Beispiel die Erkenntnis gewonnen habe, dass Blume x, die nicht zu den 38 Bachblüten gehört, ungeheuer wirkungsvoll gegen Stress ist und Blume y gegen Fresssucht, kann ich eine Zwillingsblütentherapie auf den Markt bringen. Die wird vermutlich erstmal nicht so gut angenommen werden wie die schon bekannten Bachblüten, aber wenn es denn meine Erkenntnisse sind.....
Naja, vermutlich würde ich mich dann bemühen, einen Sammelbegriff für die Wirkweise der Mittel zu finden, vieleicht Pflanzenschwingungsmedizin oder so. :cool:

-?) Aber nochmal zur Homöophatie und der hahnemannschen These Gleiches mit Gleichem zu vertreiben.
Zu dieser Erkenntnis ist er doch gekommen, als er durch Einnahme von
Chinin (?) Schüttelfrost hatte.
Aber es gibt doch häufig homöophatische Mittel, die auch als Droge gegen diese Krankheit angewendet werden, zum Beispiel Weissdorn. Der macht doch keine Herzbeschwerden bei Einnahme. Da muss es doch noch andere Grundsätze geben, oder ?

liebe Grüße
Zwilli :wink:

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Moonlightwitch
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Beitragvon Moonlightwitch » 22. Jul 2004, 10:29

Hallo Ernst,

Zitat:
Die Bach Foundation Networks vom Dr.Edward Bach Center in England hat das Erbe Dr.Bachs übernommen und sich verpflichtet seine Aufzeichnungen und Ergebnisse zu pflegen und den von ihm entwickelten Standard bei der Herstellung von Bachblüten beizubehalten.

Dann erklär doch mal warum die Original Bach Blüten inzwischen nicht mehr manuell hergestellt werden. Und genau deshalb ein Schüler von Dr. Bach, um seine Ansichten weiterzuführen, die manuelle Herstellung unter dem Namen "Healing Herbs" anbietet. :???:

Ich habe mich nicht vom Original abgewandt.
Die Frage ist ja auch wie du das definierst. Falls du meinst, das es inzwischen australische Essenzen und ähnliches gibt, dann gebe ich dir recht. Die tragen ja auch alle einen anderen Namen.
Was meine Abweichungen betrifft ist, das ich inzwischen Zusammenhänge der Bach-Blüten Gemütszuständen erkenne und weiß wie diese sich aufbauen und in welcher Reihenfolgen sie am optimalsten wieder abzubauen sind. Dafür ein keines Beispiel:
Jemand ist besonders lieb und gutmütig und kann sich nicht abgrenzen. Das ist die erste Blüte, die vermutlich auch jeder Anfänger erkennt.
Jeder Mensch versucht solch ein Verhalten auch ohne Bach-Blüten zu kompensieren. Das heißt er unterdrückt in diesem Fall sehr lange seine Gefühle und rastet dann doch mal aus. Da hättest du die Zweite Blüte, falls du sie erkennst. Wenn diese Person nun ausgerastet ist, bekommt sie vermutlich ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle. Das wäre die dritte und oberste Blüte mit der dann angefangen werden müsste damit sich die beiden vorgenannten Verahltensweisen nicht ständig wiederholen. ich hoffe du konnstet mir soweit folgen?

Liebe Grüße
:wink:
Wer glaubt etwas zu sein -
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Ursula
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Beitragvon Ursula » 22. Jul 2004, 14:32

Hallo moonlightwitch,

Jemand ist besonders lieb und gutmütig und kann sich nicht abgrenzen. Das ist die erste Blüte, die vermutlich auch jeder Anfänger erkennt.
Jeder Mensch versucht solch ein Verhalten auch ohne Bach-Blüten zu kompensieren. Das heißt er unterdrückt in diesem Fall sehr lange seine Gefühle und rastet dann doch mal aus. Da hättest du die Zweite Blüte, falls du sie erkennst. Wenn diese Person nun ausgerastet ist, bekommt sie vermutlich ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle. Das wäre die dritte und oberste Blüte mit der dann angefangen werden müsste damit sich die beiden vorgenannten Verahltensweisen nicht ständig wiederholen.
Warum schreibst du nicht einfach, das es sich hier um eines der Bach-Blüten-Schienenmodelle nach D. Kraemer handelt :???:

Soviel Geheimniskrämerei und *um-den-heißen-Brei-reden* ist nicht Aufgabe des Forums. Hier werden Informationen ausgetauscht und "das Rätsel der Woche" gibt`s als Thema in der Rubrik "Heilpraktikerausbildung" ;) .

Dies hier hat`s nun nichts mehr mit der Anfangsfrage von Zwilling zu tun und ich schließe mal die Diskussion :) .

Ursula



   

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