Tierheilpraktiker Ausbildung als Fernstudium

Fragen zur Ausbildung, Erfahrungsaustausch mit anderen, Lernhilfen...

Moderator: Angelika

Katusha
Beiträge: 21
Registriert: 30. Mär 2007, 14:06

Beitrag von Katusha »

Hallo Jawski,

Danke für Deine emotionale Antwort. Bitte lese alles und nicht nur Auszüge, damit Du etwas neutraler Antworten kannst. :P

Denn so wie Du es darstellst, so ist es ja nie gesagt worden. Und es ist ganz schön leidig immer wieder von vorne anzufangen :wink:

Also bitte erst alles lesen :wink:

Katusha
Beiträge: 21
Registriert: 30. Mär 2007, 14:06

Beitrag von Katusha »

Ps für Pony 11.

Das ist ja das Problem. Ich kann meinen Job nicht mal eben für 3 Jahre auf Eis legen. Und bei meinem Fernstudium kann ich aber Wochendpraktikarseminare belegen und in der Woche lernen wie ich es
schaffe. Daher die Möglichkeit bei freier Zeiteinteilung.

Und wie gesagt es soll ja erst mal eine Grundlage sein, worauf man aufbauen kann :wink Und da scheint BTB ja, nachdem ich mal überall still mitgelesen habe, der richtige Weg zu sein.

sabine77
Beiträge: 42
Registriert: 27. Mär 2007, 10:47

Beitrag von sabine77 »

@jawski
also deine Aussage find ich schon etwas unverschämt!!
Zitat
Die sogenannten Fernstudien sind nichts als ein paar Skripten, die man sich durchliest, fertig. Mit Studium hat das nicht das Geringste zu tun.
Kennst du denn Fernstudienschulen?

@pony11
in einem Punkt geb ich dir recht.
Mit allem drum und dran ist mein Fernstudium nicht günstiger.
Und ich werde warscheinlich auch genauso viel Zeit opfern, nur kann ich mir das da besser einteilen.

Wie schon gesagt es gibt überall schwarze Schafe.
Eine Bekannt von mir hat ihr Studiem bei einer bekannten Schule angefangen.
Man kann ja jederzeit beitreten.Es sah dann so aus, dass sie zuerst Pathologie hatte, ihr hat die ganze Anatomie gefehlt.
Hätte sie ein halbes Jahr später angefangen wäre sie wohl in die Naturheilkunde reingerutscht, ohne davor Anatomie oder Pathologie gehabt zu haben.Das ist ja wohl auch nicht das Wahre!
LG Sabine

tinkerbell
Beiträge: 125
Registriert: 29. Aug 2006, 00:02

Beitrag von tinkerbell »

@jawski was ich jetzt zu dir gerne sagen würde, lass ich lieber aber bist du nicht der oder die mit der dubiosen Ebay Cd. Das ist ja viel besser :evil: Übrigens ich bin so froh, dass du alle Skripte kennst, die die einzelnene Schulen anbieten.

@pony habe ich doch nicht gesagt, dass du einen dicken Geldbeutel hast oder? Also bitte mahc mich nicht so an, ich habe nur meine Meinung gesagt und dich nicht beleidigt. Das was du machst oder jawski ist für uns Fernschüler beleidigend. Vorallem jawski also da bleibt mir die Spucke weg. Zudem frage ich mich wo bitte muss man für ein Praktikum zahlen, also ich muss das nicht tut mir leid, das ist ja schon traurig. Seminare klar die Kosten aber Praktika beim Tierarzt bei dem man sicher mehr lernen kann kostet mich doch nichts.

Verstehtst du denn nicht, dass es nicht nur die monatliche Zahlung für die überteuerten Schulen sind sondern auch die Fahrkosten, Hotel und so weiter?
Das dann monatlich 1 -2 mal oder öfter.

:-?
Tiere lieben und bitte leben lassen

jawski
Beiträge: 43
Registriert: 14. Dez 2006, 11:53

Beitrag von jawski »

tinkerbell hat geschrieben:... aber bist du nicht der oder die mit der dubiosen Ebay Cd. Das ist ja viel besser :evil: Übrigens ich bin so froh, dass du alle Skripte kennst, die die einzelnene Schulen anbieten.
Die ominöse ebay-CD ist als Berufsqualifikation natürlich nie und nimmer ausreichend. Aber: die Fernlehrskripten der einzelnen Schulen sind das noch viel weniger, und die kosten statt ein paar Euro ein Irrwitzvermögen.

Und: Nein, ich verkaufe keine CDs.

Und: Ja, ich kenne die Fernlehrskripten der einzelnen Schulen.

tinkerbell
Beiträge: 125
Registriert: 29. Aug 2006, 00:02

Beitrag von tinkerbell »

Du sagtest aber vorher, dass du wenn eher die Ebay Cd empfiehlst. Diese Cd besteht allerdings aus zusammengewürfeltem viel zu undetailliertem Zeug.
Außerdem kannst du mir nicht erzählen, dass du von allen Schulen komplett alle Skripte gesehen hast, das ist ein Ding der unmöglichkeit.
Tiere lieben und bitte leben lassen

Brina
Beiträge: 168
Registriert: 3. Jul 2004, 12:50

Beitrag von Brina »

Hallo,

ich selber habe bereits ein Fernstudium. Kann mir also eine Meinung über Fernstudien bilden. Ich konnte mit diesem Studium auch schon gut starten.

Seit über einem Jahr mache ich nun eine THP-Ausbildung. Es war für mich eine schwere Entscheidung. Wenig Zeit, noch weniger Geld. Ich war hin und her gerissen zwischen Fern- oder Nahstudium. Ich habe mich für das Nahstudium entschieden (wobei "Nah" nicht wirklich passt. Ich brauche ca. 3 - 4 Stunden zur Schule).

Mir ist mittlerweile klar geworden: Ich kann es mir nicht vorstellen, dass man mit einem Fernstudium als THP etwas wird. Es ist schon super schwer im Frontalunterricht mit viel Praxis. Da gehört schon einiges an Lernerei dazu. Ein Fernstudium zum THP lehne ich persönlich (bitte beachten: nur ich persönlich) ab.

Entweder ich möchte THP werden, oder nicht. Wenn ich es wirklich möchte, dann habe ich auch die Zeit, die Ausbildung bestmöglichst zu absolvieren.

Wenn ich schon weiß, dass ich zu wenig Zeit habe, dann würde ich das bleiben lassen. Mit Tieren arbeiten kann man nicht nur so "eben mal". Und "so eben mal" ein Praktikum ist auch nicht drin.

Ganz oder gar nicht (lautet meine Devise).

Ich möchte hiermit niemanden angreifen. Es war nur mein Gedanke.

LG
Brina

pony11
Beiträge: 103
Registriert: 18. Jun 2005, 17:12

Beitrag von pony11 »

danke brina für die devise: ganz oder gar nicht.
wenn ich so einige beiträge lese, kommt es mir vor, dass sich einige einen persönlichen traum erfüllen wollen, obwohl die grundvoraussetzungen für eine gute ausbildung gar nicht gegeben ist.
wenn ich keinen numerus clausus habe und keine zeit für ein studium habe, kann ich schließlich auch kein tierarzt werden. basta, da diskutiert keiner,ob das elitär ist... es ist so, weil es guten gründen gesetzlich geregelt ist.
geht es wirklich immer um das wohl des tieres, wenn ich ein studium beginne, obwohl es in meiner alltäglichen todo liste an x-ter stelle steht oder ist es ein ausgeprägter egoismus?
( ich habe hiermit niemand persönlich angesprochen, aber wer jetzt hier aufschreit und mir böse zurückschreibt, fühlt sich wohl ertappt und angesprochen)

sabine77
Beiträge: 42
Registriert: 27. Mär 2007, 10:47

Beitrag von sabine77 »

Also nochmal, hier war nie die Rede von, dass wir uns nur anhand von dem Fernstudium ausbilden.Das kann nicht funktionieren.
Ich mache regelmäßig praktische Fortbildungskurse.
Und habe ich theoretisch was nicht verstanden, kann ich jederzeit telefonisch meine Dozentin erreichen.
Ich lerne auch nicht nur anhand von meinen Skripten, sondern habe hier eine kleine Bibliothek an Fachbücher, weil ich mich eben umfangreich informieren möchte.
Dazu habe ich schon eine medizinische Ausbildung hintermir.
Mein Pferd steht in einem großen Pensionstall, und auch da kann ich wahnsinnig viel lernen. Da eigentlich wöchentlich ein TA bei uns ist.

Bei jemandem, der sich nur auf seine Skripten verläßt, keinerlei Erfahrung mit Tieren oder überhaupt Medizin hat.....schließe ich mich eurer Meinung an.
Aber schert bitte nicht jeden über einen Kamm!!!
LG Sabine

pony11
Beiträge: 103
Registriert: 18. Jun 2005, 17:12

Beitrag von pony11 »

hallo sabine,
finde ich gut, dass du regelmäßig fortbildungen besuchst...du hast auch schon vorher gesagt, dass dein fernstudium genauso viel zeit und geld kostet wie präsenzunterricht. das denke ich auch, denn warum sollten studenten von fernstudiengängen die gleiche masse an lernstoff mit weniger aufwand leisten als andere? :???:
ich meinte auch eher die, bei denen das studium an x-ter stelle des alltäglichen lebens steht...

tinkerbell
Beiträge: 125
Registriert: 29. Aug 2006, 00:02

Beitrag von tinkerbell »

Ich kann mich Sabine nur anschließen, bei mir ist es genauso, außer das ich zuvor keine Medizinische Ausbildung hatte.
Ansonsten ist es auch so Seminare oder Praktikum beim Tierarzt, selber habe ich auch 1 Pferd, 2 Katzen und 1 Kaninchen und konnte dort auch viel lernen. Auch ich kann bei Fragen meine Dozentin anrufen. Habe zudem einiges an Fachbüchern. So wie es auch sein sollte.
Bei mir ist es nur so, dass die Fortbildungen mich nicht viel kosten. Ich habe das Glück, dass direkt 2 Thps in meiner Nähe sind, bei denen die Seminare gut und bezahlbar sind. Also mein Fernstudium kostet mich genauso viel Zeit wie andere die Nahunterricht haben, so wie du es auch sagst Pony nur nicht so viel Geld. Das ist aber Glück. :)

Wenn jemand nur ein Fernstudium macht ohne weitere Hilfe und ohne Praxis finde ich es allerdings auch unverantwortlich danach mit Tieren arbeiten zu wollen, ob mit den eigenen oder fremden.
Da sind wir uns ja auch alle einig und auch dort würde ich dann sicher sagen, hmm so gehts nicht.
Ich selber kann von mir nur sagen, ich finde ich mach es richtig und auch so wie Sabine es macht genauso. So wie du Pony es machst ist es natürlich auch richtig nur jeder geht einen andren Weg.

So sind wir dann ja doch noch irgendwie auf einen Nenner gekommen :lol:

Übrigens ich bleibe dabei, dass eine Ebay Cd alleine garnicht geht. :evil:
Tiere lieben und bitte leben lassen

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Nordstjernen
Beiträge: 135
Registriert: 15. Feb 2007, 11:25

Beitrag von Nordstjernen »

pony11 hat geschrieben:.... , ...in der werbebranche oder itbranche zahlt man mal locker 1000 euro für ein wochenende...da ......
Jepp, das stimmt. Aber die IT-Leute verdienen auch recht ordentlich, wenn sie einen guten Arbeitgeber haben. Stichwort wäre hier Anderson Consulting. Für mal eben 30 bis 75 Euronen die Std. kann ich mir das auch leisten. Ich weiss nicht, ob man die Computerbrance da so wirklich vergleichen kann.

Wenn man die "Heilberufe" in der Gesamtheit nimmt, dann muss man feststellen, dass die Seminare schon ziemlich heftig sind. Man muss ja dann auch noch Übernachtung und Anfahrt zahlen.

Wir wissen alle, dass der Beruf THP im eigentlichen Sinne kein Beruf ist. Es ist NIX gesetzlich gross geregelt, was die Ausbildung anbelangt. Da im Grunde jeder sich bei den Ämtern melden kann, um dann ohne nix praktizieren dürfte, sofern er die Sachkunde zwecks Umgang mit freiv. Arzneimitteln kann, müssen wir doch froh und dankbar sein, wenn sich die Leute überhaupt Bildung aneignen.

So, und nun mal wieder zurück ins Dorf zum Thema Fernstudium ...

Ich verstehe also den ganzen Hickhack nicht, insbesondere, wenn man einmal sich in die Praxis denkt ...

Ein Mensch, der nur Theorie büffelt, hat ne Menge drauf, und weiß mit Sicherheit, wann er was einsetzen kann. Dafür hat der ja gebüffelt. Das unterstelle ich dem Mensch denn mal. Und ich unterstelle dem mal, dass er eine Schule mit guten Scripten erwischt hat. Aber wenn er bei der Untersuchung unsicher wirkt, kommt der "Kunde" nicht wieder, weil Unsicherheit mit "Nixkönnen" gleichgesetzt wird. Ein alter Kaufmannsspruch, den meine werte Frau Mama gepredigt bekommen hat von ihrem Chef lautet: "Ein zufriedener Kunde bringt Dir wieder einen, 1 unzufriedener Kunde nimmt Dir dann 10.". Also wird die Praxis früher oder später kaputt sein. Logisch. Also braucht man - im Fazit - auch eine gewisse praktische Erfahrung, je mehr, desto besser. Soweit dürften wir alle einer Meinung sein.

Jetzt betrachten wir mal unsere familiäre Situation und den Geldbeutel. Wenn ich Geld habe, dann sind Kurse und Seminare jeder Art in Ordnung. Bin ich zuhause gebunden und muss die Geschichte noch nebenbei machen, dann geht nur Fernstudium plus Praktika in der Umgebung. Bin ich arm wie eine hungrige Kirchenmaus und muss mir das Geld vom Essen quasi wegnehmen, dann zählt eben nur die Form, die einem am günstigsten zum Ziel bringt, und das ist in der Regel Fernstudium und Praktika beim THP oder TA. So sieht es aus.

Zu sagen, entweder ich will das und dann muss ich eben das viele Geld investieren, ist mir da zu einfach. Wenn man das einer 3fachen, alleinerziehenden Mutter erzählt, die zudem noch HartzIV bekommt, die würde mich mit Sicherheit verprügeln. Diese Mutter wird nämlich das Geld eher für die günstigste Schule ausgeben. Das ist dann ein Fernstudium. Verbunden mit Praktika noch. So jemand sieht es als Chance an, den Hintern hoch zu bekommen, und vom Amt wegzukommen. Die würde vielleicht lieber richtig zur Schule gehen etc.

Mein Fazit:

Es ist gut, dass es viele Möglichkeiten gibt, das Ziel zu erreichen. Wichtig ist, dass man bereit ist, sich Wissen anzueignen in der Theorie und der Praxis. Wie und wo, das muß jeder für sich wirklich berechnen.

Letztendlich kann man mit jeder Basis - egal wie klein die ist - aufbauen. Aufbauen muss man ohnehin. In diesem Beruf geht nix ohne Fortbildung. Das muß auch jedem klar sein. Tja, und da haben wir es wieder ... Seminare kosten gutes Geld. Ich habe mir ausgerechnet, dass ich gut und gerne 10000 Euronen mal bräuchte. Habe nur mal Seminare rausgeschrieben, die ich gerne machen würde.

So das wären meine persönlichen paar Cent zu diesem Thema. Steinigt mich nicht.
Liebe Grüße
VISCUM ALBUM
Tierheilpraxis & Naturheilkundeschule
Nicole Müller

Katusha
Beiträge: 21
Registriert: 30. Mär 2007, 14:06

Beitrag von Katusha »

Hallo Ihr Lieben,

der ein oder andere hat irgendwie nicht so ne gute Auffassungsgabe oder :D ?

Ich glaube man könnte 1000 mal ausführen, oder erklären Fernstudium alleine reicht nicht, aber welches ist das Beste und alle
hacken nach wie vor auf Fernstudium alleine geht nicht rum, anstatt mal ein paar gute Tips zu geben, wie man am besten starten könnte wenn man nicht einfach dafür den Job schmeißen kann (nähere Ausführungen im ganzen Verlauf, also alles lesen).

Ärgert Euch nicht. Im Grunde genommen sind wir uns alle einig. Und seid froh, wenn Ihr die Chanche habt es sofort als Beruf zu machen :wink:

pony11
Beiträge: 103
Registriert: 18. Jun 2005, 17:12

Beitrag von pony11 »

hallo katusha,
einen kleinen tip: lese du auch mal die beiträge und sag es nicht nur den anderen. :???:
wie schon gesagt: keiner von uns kann so eben den job aufgeben! wir arbeiten alle um uns das studium zu finanzieren!.
einfach nur das studium ohne job oder sonstiges, das wäre ja zu schön....geht aber nicht.
man muss dann eben prioritäten setzen!
und wie auch schon mehrmals nun gesagt: wenn das studium an 10. stelle der ToDoliste steht, dann sollte man es besser zum jetzigen zeitpunkt lassen ( zum wohle des tieres und der ehre der tierheilpraktiker).

mehr tip geht nicht. denn ob nun fernstudium oder präsenzunterricht: eines musst du so oder so machen, nämlich LERNEN und das kostet nun mal zeit und geld.

tinkerbell
Beiträge: 125
Registriert: 29. Aug 2006, 00:02

Beitrag von tinkerbell »

Also bei mir steht es auf Platz 1 und ja es kostet Zeit nur mich persönlich keine Unmengen an Geld.

Allerdings sind wir uns alle einig, dass es nicht reicht nur die Theorie zu lernen, sondern dass sich auch jeder so weiter bilden muss.
Auch einig sind ir uns darin, dass man keine Praxis eröffnen kann ohne auch die Praxis der Untersuchungen gelernt zu haben.

So ansonsten habe ich den Eindruck, dass wir uns hier alle im Kreis drehen und wiederholen :lol:
Tiere lieben und bitte leben lassen

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