THP-Buch über Homöopathie??

Fragen zur Ausbildung, Erfahrungsaustausch mit anderen, Lernhilfen...

Moderator: Angelika

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Rumann
Beiträge: 37
Registriert: 30. Jul 2004, 14:32

THP-Buch über Homöopathie??

Beitrag von Rumann »

Inzwischen bin ich mit meinem THP-Fernstudium auf "Halbzeit" sozusagen.
Je mehr ich lerne um so weniger weiss ich, vor allen Dingen kann ich mir noch gar nicht vorstellen, jemals so weit zu sein, selbst zu behandeln.
Was mir außerdem abgeht, ist ein Buch über homöopathische Heilmittel für Tiere. Es gibt ja doch wohl Unterschiede, ob ich ein Pferd oder einen Hamster behandele (in der Dosis, mein ich), wie macht Ihr das???
Zudem wird natürlich die Frage nach praktischer Erfahrung langsam akut, da komm ich auch nicht weiter, weil ich ja die Woche über arbeite, und ein THP mich sicher nicht am Sonntag im Weg haben will.

pierroth
Beiträge: 2213
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

Beitrag von pierroth »

Hallo Ruman,

generell ist es egal, ob Du ein Tier oder Mensch hom. behandeldst (ausser den tierischen Unterschieden). Du musst nur wissen, was für das spezifische Tier normal ist, und was nicht (z.B., dass Du bei einem Pferd keine Gallenblasenentzündung repertorisieren kannst, weil es keine hat usw.). Auch die Anzahl der Globuli ist egal. Ich vergleiche das immer mit einer Visitenkarte. Da stehen alle Informationen drauf, die Du brauchst, Telefonnr., Adresse, Name usw. Es nützt Dir wenig, wenn Du 10 Karten oder 100 Karten hast, die Information bleibt die Gleiche. Das Gleiche gilt auch für die Globuli. Jeder Globulus hat die gleich Information. Es also völlig egal, wieviele Du gibst. Im Prinzip könntest Du einer Maus und einem Elefanten je einen Globulus geben. Man macht da nur Unterschiede, damit keine Globuli verloren gehen und vielleicht gar keines das Maul erreicht...

LG Pierroth

chocolate
Beiträge: 23
Registriert: 8. Nov 2004, 08:00

Beitrag von chocolate »

Hallo Pierroth!

Kannst du ein gutes Buch über Homöopathie bei Tieren empfehlen? Es gibt ja so viele, aber welche findest du wirklich gut?

Wie lange arbeitest du eigentlich schon als THP? Behandelst du alle Tiere?

LG
Chocolate

pierroth
Beiträge: 2213
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

Beitrag von pierroth »

Hallo Chocolate,

ich arbeite in eigener Praxis jetzt seit gut drei Jahren, beschäftige mich aber schon länger mit der Materie. Behandelt werden alle Gross- und Kleintiere.
Bei den speziellen Büchern über Tierhomöopathie (wie Wolff, Rakow usw.) habe ich immer so ein bisschen ein Problem damit. Sie sind mir zu klinisch aufgebaut. Da in der Hom. jedes Lebewesen anders ist, sind die Mittelvorschläge da nicht immer wirklich hilfreich. Ich habe mir mal den Spass gemacht und erfolgreiche Behandlungen mit den Behandlungsvorschlägen diverser Bücher verglichen. In den seltesten Fällen waren sie identisch!
Sicherlich sind diese Bücher gut, um überhaupt einmal einen Einstieg in die Materie Homöpathie zu finden, zur generellen Behandlung, vor allem von chron. Erkrankungen, lehne ich sie ab.
Ein gutes Buch ist aber von Hilke Holena "Homöopathie für Pferde" oder von Jacques Millemann "Materia Medica der hom. Veterinärmedizin" , auch Steingassner "Hom. Materia Medica für Veterinärmedizin". Alle Bücher haben aber mehr Arzneimittelbeschreibungen, als Mittelvorschläge. Zum richtigen Mittel kommst Du nur durch ordentliches Repertorisieren.

Hoffe Dir ein wenig weitergeholfen zu haben.

LG Pierroth

chocolate
Beiträge: 23
Registriert: 8. Nov 2004, 08:00

Beitrag von chocolate »

Hallo Pierroth,

habe mir jetzt das Buch "Homöopathie für Pferde" von Hilke Holena gekauft! Es ist wirklich ein gutes Buch! Es ist logisch aufgebaut und gut erklärt!

Vielen Dank für den Tipp!

LG :wink:
Chocolate

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