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Bitte, helft mir...

Rund um die Probleme der Frau

Moderatoren: Angelika, Beate

wolfskind

Bitte, helft mir...

Beitragvon wolfskind » 26. Jun 2007, 14:41

Hallo zuerst einmal an alle, ich bin neu hier - und auf der Suche nach Hilfe jenseits brutaler, ignoranter Schulmediziner, denn die habe ich hinter mir, jahrelang.

Vornweg: meine gesamte Geschichte könnt Ihr auf der im Profil angegebenen Website lesen. Dort, unter "Die Operation", ist die Bauchspiegelung 2002 beschrieben, die mir den Rest gab...

ich bin jetzt bald 38, habe eine Bauchspiegelung hinter mir, 2002, die verpfuscht wurde, und seitdem Tag und Nacht Bauchschmerzen, aufgeblähten Bauch, und bin mittlerweile vollkommen ausgelaugt, ausgehöhlt, 50%-ig behindert, chronisch krank - abgesehen von dem Trauma, das einhergeht mit allem, weil die damalige Behandlung auch vorher und nachher ganz, ganz schlimm lief. Des weiteren kommen Traumatisierungen aus der Kindheit (jahrelange Kindesmißhandlung) dazu, sowie solche aus späteren OPs resultierend - und ne Schönheits-OP war keine davon, wahrlich nicht. Ich habe mittlerweile durch die dauernde Angst und Verkrampfung Daueratemnot seit 2006, Albträume ohnehin jede Nacht, ein kaputtes Immunsystem, die Periode geht 12 Tage und kommt alle zwei Wochen, zum Teil, ist wahr, eine Endlosscheife, ich habe so verdammte Angst... - die Schulmedziner wolltem all dem auf die übliche Tour beikommen - Psychopharmaka, die alles nur gnadenlos verschlimmern und platte Gespräche - ich weiß, es gibt anderes, ich finde den Schlüssel nicht - ich weiß, es gibt Menschen, die da anders ran können, oder Mittel aus der Natur. Das ganze scheitert aber dann immer wieder am Geld - denn mal ehrlich - welcher HartzIV-Empfänger (nicht, weil ich faul bin, sondern wirklich anerkannt krank) kann schon alternative Methoden fortlaufend zahlen, von 345 E./Monat? Das interessiert auch die Alternativen einen Mist!

Gibt es Menschen hier, die Hilfe wissen, jenseits dem Blick über den Tellerrand? Ich muß dazu sagen, ich rauche nicht, trinke nicht, lebe zwischen vegetarisch und vegan, kaufe im Bioladen ein, bange um unsere Natur, um unsere Geschöpfe, versuche, in meinem Rahmen, zu helfen - und ich weiß, ohne all das wäre alles noch schlimmer - aber zum Heilen reicht das auch nicht. Ich habe auch die Esoteriker "genossen", die einem in fünf Sekunden Brocken hinwerfen, ohne sich auch wirklich nur eine Minute wirklich mit der Probleamtik befaßt zu haben - gefährliche Brocken. Für wirklich Interessierte habe ich später, von Fall zu Fall, meine Website, wo alles detaillierter drin steht - aber diese Adresse gebe ich nach sehr schlechten Erfahrung nie mehr öffentlich an.

In der Hoffnung auf Hilfe, Begleitung...


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Angelika
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Korrektur...

Beitragvon Angelika » 26. Jun 2007, 23:39

Beitrag von wolfskind verschoben


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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2007 14:43 Titel: Korrektur...

..sorry, habe am Anfang vom Text meine Website angesprochen - habe aber die Adresse wieder aus dem Profil genommen...

Femina
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Beitragvon Femina » 27. Jun 2007, 16:01

Hallo Wolfskind,

weiß leider nicht, wie man dir helfen kann. Aber es gibt ein neues Patienten-Forum im Net, dort könntest du unter deinem Bundesland um Rat fragen. Vielleicht weiß jemand einen naturheilkundlich arbeitenden Arzt, der gut ist und dessen Behandlung auch die Kasse übernimmt.

Hier der link:

http://www.lieblingsdoc.de/

Alles Gute
Femina

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Angelika
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Beitragvon Angelika » 27. Jun 2007, 21:40

Hallo Wolfskind,

erstmal herzlich willkommen bei uns :D

deine Geschichte hört sich ja nicht schön an :(

Wenn bei der Bauchspiegelung etwas verpfuscht wurde, dann müßtest du den Arzt, der das verursacht hat anzeigen. Es gibt doch ein Patientenbeschwerde-Register

schau mal hier nach

http://www.netdoktor.at/wegweiser/patie ... rechte.htm

das übernimmt sogar die Krankenkasse.
Und auch die jahrelange Kindesmisshandlung! Du müßtest es nur Anzeigen. Denn deine Traumatisierungen, Angst und Atemnot sind ohne therapeutische Hilfe fast nicht zu verarbeiten. Deine ganzen Beschwerden resultieren wahrscheinlich von deinen unverarbeiteten Kindesmisshandlung, da kann dir auch keine Naturheilkunde oder Esoterik helfen.
Wende dich einmal an deine Krankenkasse!

Wünsche dir ganz viel Kraft und dass du Hilfe findest!

Angelika :wink:

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arlette
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Beitragvon arlette » 4. Jul 2007, 14:39

hallo wolfskind,

warst du schon einmal bei einer heilpraktikerin? es gibt doch sicher naturheilkundliche mittel, die bauchweh und bauchbeschwerden lindern können.

lieben gruss

arlette

wolfskind

Erst einmal danke...

Beitragvon wolfskind » 7. Jul 2007, 19:00

...für Eure Antworten. War länger nicht im Internet-Cafe, weils mir schleht geht, und daheim ist kein PC.

Anzeigen? Ja, wen? Die Mutter ist tot, der Vater schon ohne Alzheimer ignorant und unfähig, und jetzt, 78, und total weggetreten. Soviel zur Kindesmißhandlung. Die Tante - hat weggesehen, und sie ist jetzt auch zu alt. So. Na ja - und das mit dem Arzt: ich habe mich an meine Krankenkasse damals gewandt - beide Gutachten seitens Kasse nach Aktenlage und ohne mich vorzuladen - GEGEN mich!!! Und: als ich mich nochmal aufraffen wollte - verjährt!!!! Verjährungsfrist von 30 Jahren auf drei o. vier runtergesetzt. Nein - es wurde nur eingedroschen - und KEINER ZAHLT!!! Ich trage so viel Wut auch in mir, weil das alles so ist, versteht Ihr?

Trotzdem wünsche ich Euch allen ein friedvolles Wochenende!


wolfskind

Ergänzung...

Beitragvon wolfskind » 7. Jul 2007, 19:02

...zu der Heilpraktikerin: ja, einige Male versucht und finanziell bedingt abgebrochen - aber 70 Euro die Stunde von HartzIV geht kaum. Und ich bin derzeit nicht arbeitsfähig, total unten.

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arlette
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Beitragvon arlette » 8. Jul 2007, 08:46

ich kann deine wut verstehen-es gibt so vieles ungerechtes in dieser welt.

aber eine empfehlung habe ich noch für dich und das ist nicht einfach nur so dahergeredet:

du kannst dich in jeder größeren stadt anonym an eine frauenberatungsstelle wenden und dort ohne krankenkarte bis zu fünf mal kostenlos mit einer psychologin reden.

es gibt auch frauengruppen, wo man hilfe erfährt, sogar eine kostenlose rechtsberatung.

man muss nur den mut haben, ein frauenkrisentelefon anzurufen, die haben meist adressen, die einem weiterhelfen. sie geben sich grosse mühe.

es gibt auch medizinische frauenzentren (feministische), wo du mal anrufen könntest...dort kenne ich mich aber nicht so aus.

bitte starte einen versuch. du kannst dabei nur gewinnen!

lieben gruss

arlette

wolfskind

Frauenberatung und Seiten für Patientenrecht...

Beitragvon wolfskind » 8. Jul 2007, 16:56

...bei einer Frauenberatungsstelle war ich, hier, in meiner Stadt, wegen Mißhandlung/nicht Mißbrauch - hatte denen meine ganze Geschichte hingelegt, in einer Mappe, und - ein paar furchtlose Gespräche, die konnten mit mir nichts anfangen.

Und meine Geschichte habe ich auf einer Seite für Patientenrecht etc. reinhängen lassen, aber das das ganze verjährt ist, bringt das leider nicht viel. So viel einfach nochmal zum Stand der Dinge.

Auf der Suche nach Therapien - wollte ambulant (Traumatherapie) gar keiner, bis auf eine: die erzählte mir dann, ich müsse für immer mit den Schmerzen leben, und nur unter dieser Bedingung, daß ich das akzeptiere, fange sie überhaupt erst an.

Stationär fand ich bisher Kliniken, die auf der Gabe von Psychopharmaka bestanden, die mir unsagbar körperlich und seelisch zusetzen, dann geht gar nichts mehr, und der Schmerz ist immer noch da - ich suche also nach Menschen/Einrichtungen, die diesen Sch... nicht mit mir veranstalten.

Und: ich weiß auch, daß da Naturheilkunde u. ä. nie im Leben alleine greift - aber ich bin einfach ratlos.

wolfskind

Korrektur...

Beitragvon wolfskind » 8. Jul 2007, 16:57

...ich meine natürlich fruchtlose Gespräche, nicht furchtlos...

Freia

Beitragvon Freia » 8. Jul 2007, 20:35

Ja, es gibt Ungerechtigkeit auf der Welt.

Den Arzt anzeigen bringt nicht viel, denn er hat sich wahrscheinlich nicht strafbar gemacht, und den Arzt (bzw. seine Versicherung) verklagen bringt auch nicht viel, weil man beweisen muss, dass er einen Kunstfehlrer, also einen vermeidbaren Fehler gemacht hat. Dass die OP nicht gut lief, reicht nicht aus, zumal man ja über die Risiken vor der OP aufgeklärt wurde und zugestimmt hat, dass man trotzdem die OP will.

Eine Kindesmisshandlung anzeigen bringt auch nur was, wenn die Sache überhaupt strafrechtlich strafbar ist und noch nicht verjährt ist. Und dadurch bekommt man ja auch noch kein Geld, dafür müßte man den Täter erst verklagen .... Wobei, wenn die Sache strafbar ist und noch nicht verjährt ist, ist man evtl. nach einer Strafanzeige berechtigt, beim Versorgungsamt eine staatliche Entschädigung per Opferentschädigungsgesetz zu beantragen (wenn man aufgrund einer Gewalttat arbeitsunfähig wird, zahlt der Staat dem Opfer als Ausgleich eine Rente, was viel besser ist als Hartz-IV). Ich habe mir aber sagen lassen, dass diesen Prozeß noch anstrenger ist als "Arbeiten gehen", und bei Dir nützt das wahrscheinlich leider auch nichts, weil man wohl nicht sagen kann, welche Beschwerden von der Misshandlung kommen und welche von dem OP-Futsch.

Ich denke, was die Traumatherapeutin sagt, hat irgendwo auch Sinn, denn ich denke nicht, dass man durch eine Verarbeitung der Kindesmisshandlung die durch die OP verursachten Bauchschmerzen wegbekommen kann (vielleicht höchstens nur, dass die Bauchschmerzen weniger belastend werden). Das heißt nicht, dass die Traumatherapie grundsätzlich umsonst wäre (kann ja gegen Angst, Atemnot und Alpträume helfen), aber die Bauchschmerzen sind wohl nun mal organisch bedingt, wenn sie von der misslungenen OP kommen...... Aber dass sie sagt, "auf immer" mit den Schmerzen leben müssen, finde ich etwas unsensibel, denn wenn es sich z.B. um Bauchschmerzen aufgrund von Verwachsungen handelt, wäre ein kompetenter Chirurg-Frauenarzt schon in der Lage, Abhilfe zu verschaffen - nur muss er ja dafür auch Weltklasse sein (und da scheitert es schon allein wegen des Geldes, aber wer weiss, wie das sich diesbezüglich noch entwickelt?)....

Also würde ich fast mal meinen, dass man nicht EINEN Therapeuten für alles finden kann, sondern man das Ganze Stück für Stück angehen muss, und für jedes Problem jeweils die passende Methode finden muss. Und vielleicht erstmal mit irgendwas anfangen, was von der Kasse übernommen wird.... (Nicht alle Kassenleistung ist schlecht - ich habe gute Erfahrung mit der Psychotherapie gemacht, und der war Schulmediziner)

Nach meiner Information soll es auch Traumakliniken geben, welche grundsätzlich ohne Psychopharmaka arbeiten (Medikamente nur im absoluten Notfall, und in Absprache mit Patienten). Ich weiss nur leider nicht mehr, welche Kliniken das waren (hatte mal umgesehen, nachdem meine Krankenkasse die ambulante Psychotherapie nicht mehr übernehmen konnte/wollte/musste - eine stationäre Therapie wäre aber übernommen worden). Wobei ich zweifle, dass eine Traumaklinik in der Lage wäre, psychosomatische/organische Körperbeschwerden mitzubehandeln, d.h. man muss wohl kräftig genug sein, um trotz Schmerzen die Traumatherapie durchzuziehen.

Oder vielleicht käme da auch eine Schmerzklinik in Frage, wenn es zuerst um Schmerzen gehen soll? In solchen Kliniken werden auch eher "alternative Methoden und therapien" angewandt, was man ambulant sonst selber bezahlen müßte.

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arlette
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Beitragvon arlette » 9. Jul 2007, 11:38

dazu muss ich noch ergänzend schreiben, dass ich blinddarmverwachsungen im bauch habe und monatlich starke regelschmerzen.

mir wurde auch immer gesagt, ich müsse damit leben...ich hab die schmerzen dann auch "nur" einmal monatlich für 3-4 tage.

arlette

natti
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Beitragvon natti » 10. Jul 2007, 00:14

Schau mal in deinen Briefkasten 8) ,
Liebe Grüße
natti

entfalten
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Registriert: 4. Jun 2007, 17:12

Re: Bitte, helft mir...

Beitragvon entfalten » 17. Jul 2007, 12:32

Hallo wolfskind,

deine Geschichte hört sich traurig an und ich kann mir vorstellen, dass du nervlich am Ende bist.

Ich denke auch, dass du eine psychotherapeutische Hilfe benötigst, um mit deinen Erlebnissen zurecht zu kommen.

Unterstützen können dich dabei Bachblüten. Sie können dir dabei helfen, dein Seelenleben wieder ins Gleichgewicht zu bringen.


Doch, wie gesagt, die Bachblüten können dich unterstützen, aber um so eine traumatische Erfahrung aufzuarbeiten, benötigt es schon professioneller Hilfe.

Liebe Grüße
Marion
Zuletzt geändert von MOB am 19. Jul 2007, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Werbung entfernt!

Janet
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Re: Bitte, helft mir...

Beitragvon Janet » 12. Aug 2007, 18:25

Hallo,
mir hat das Buch "Die Wolfsfrau" bei meinen psychischen Problemen sehr geholfen. Vielleicht solltest du es ja auch mal lesen. Aber auf jeden Fall solltest du dir jemand suchen der dir dabei hilft mit den Traumatas klar zu kommen. Am besten natürlich Psychiater oder Traumata - Kliniken. Bestimmt gibt es auch Psychiater die nicht darauf bestehen, dass du Psychopharmaka einnimmst. Oder vielleicht eine Frauenberatungsstelle.
Bei mir hat mir gegen meine zu starke Blutung Mistel geholfen. Aber allerdings war es bei mir durch Hormongaben, bei denen ich falsch angeleitet worden bin, von meiner Ärztin. Sie hat halt nur gelesen was im Beipackzettel steht und es mir so gesagt. Aber ich hab die Misteltropfen gegen meine Blutdruckprobleme eingenommen und mich dann gewundert, dass meine Blutungen schwächer geworden sind und hab den nächsten Tag, dann in einem Buch von Maria treben gelesen, dass es auch bei zu starken Blutungen hilft.
Gegen Blutungsschmerzen hilft Zimt. Einfach einen Teelöffel voll davon in ein heisses Getränk geben. Wenn du es warm trinkst wirkt es schneller als wenn du es kalt zu dir nimmst.
Nervenstärkend und schmerzlindernd wirkt Aloe Vera. Tja bei denen Bauchschmerzen durch die Bauchspiegelung müßte man erst einmal wissen, was dabei schief gelaufen ist und mit welchen Konsequenzen. Schmerzlindernd wirkt Aloe Vera auf jeden Fall. Aber das kann ja nicht alles sein. Sollte es tatsächlich zu Verwachsungen gekommen sein, wird wohl tatsächlich auch nur eine OP helfen. Sollte es eine Wunde sein und / oder Entzündungen oder Pilz hilft auch Aloe Vera.
Mit freundlichen Grüßen und gute Besserung von Janet



   

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