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Progesteronmangel - Östrogen nehmen?

Rund um die Probleme der Frau

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bermibs
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Re: Progesteronmangel - Östrogen nehmen?

Beitragvon bermibs » 5. Jun 2013, 22:02

Bin ich nicht oder muss man das hier sein?
Meine Vorschläge basieren auf eigenen Erfahrungen mit der Naturheilkunde, insbesondere der orthomolekularen Medizin und erworbenen Kenntnissen zur orthomolekularen Medizin.
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)


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bermibs
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Re: Progesteronmangel - Östrogen nehmen?

Beitragvon bermibs » 6. Jun 2013, 07:28

Kleiner Nachtrag:
Meine Intention ist es nicht, dass "ich" irgendjemand heile, sondern Menschen anrege, die Gesundheit eigenverantwortlich in die eigenen Hände zu nehmen. Gesundheit ist nicht das Privileg von Ärzten und Heilpraktikern.
Und dazu dienen auch die Hinweise/Empfehlungen zu Mikronährstoffen (nicht zu Medikamenten!!!), die ja Bestandteil der täglichen Nahrung sind und in Deutschland schnell einmal zu verschreibungspflichtigen Medikamenten erklärt werden. Damit auch jeder, der gesund bleiben/werden will, zum Arzt oder Heilpraktiker rennen muss. Soviel zur selbstbestimmten Gesundheit in Deutschland.

In diesem Land braucht man "normalerweise" ein Rezept für ein 20-minütiges Sonnenbad, da in dieser Zeit die Haut ca. 10.000 - 20.000 IE D3 bildet. Und für über 1.000 IE braucht man in diesem Land ein Rezept. Welch ein medizinischer Irrsinn.
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paul
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Re: Progesteronmangel - Östrogen nehmen?

Beitragvon paul » 6. Jun 2013, 21:53

...Meine Intention ist es ...Menschen anrege, die Gesundheit eigenverantwortlich in die eigenen Hände zu nehmen. ...Und dazu dienen auch die Hinweise/Empfehlungen zu Mikronährstoffen ...
Dagegen ist vom Grundsatz her nichts einzuwenden ... und ich will die Wichtigkeit von Vit.D (als eines von vielen anderen wichtigen Orthomolekularen) für den menschlichen Organismus hier keineswegs in Abrede stellen. Aber beinahe jeder Erkrankung ursächlich einen Vitamin D Mangel zuzuschreiben, geht zu weit. Genauso geht es zu weit, Vitamin D als vorbeugendes Mittel gegen Krebs (=Krebsprävention) anzupreisen. Das grenzt an Verwerflichkeit. :evil: Als Nichtmediziner kannst Du das nicht beurteilen und trägst mit diesen ständigen mit Penetranz praktizierten Behauptungen eher zur Verunsicherung leidgeplagter Menschen bei. Das kann nicht im Sinne dieses Forums sein.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

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bermibs
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Re: Progesteronmangel - Östrogen nehmen?

Beitragvon bermibs » 6. Jun 2013, 23:06

Hallo Paul,
dann müssen sich aber eine ganze Reihe von Medizinern, Experten und auch Studien irren.
Hier nur ein Beispiel: Vitamin D: Update 2013
Das Hormon beeinflusst mehr oder weniger fast alle chronischen Erkrankungen, weil es eben die Zellen in ihrer Funktionalität steuert. Das gilt auch für das Immunsystem.
Und das beinhaltet auch Krebs.
In einer amerikanischen Studie wurde ermittelt, dass eine Supplementierung von 9.600 IE D3 eine Krebsprävention von 97,5 Prozent erreicht. Vitamin D steuert die Apoptose, so dass entartete Zellen sofort der Apoptose zugeführt werden ohne dass sich ein Tumor mit Metastasen ausbilden kann. Und das wurde nachgewiesen.
Genauso wie in einem Laborversuch Prostata- und Brustkrebszellen mit Vitamin D behandelt wurden. Ergebnis: Das unkontrollierte Wachstum wurde gestoppt und die Zellen kehrten zu einem geregelten Wachstum zurück.

Das mag für dich unglaublich klingen, aber das ist pure Natur und pure Sonnenkraft im Körper. Das vermag keine Medizin, schon gar nicht die Chemo.
Hier der Text von Dr. Douwes, Klinik St. Georg, Bad Aibling (das ist ja bei dir um die Ecke ;o) ): Abschnitt Vitamin D im Experiment

Hier noch eine Berufskollegin von dir ----Werbung------

Zur Zeit bin ich gezwungen, zusammen mit einem Freund zu experimentieren. Er hat zum zweiten mal Speiseröhrenkrebs. Variante Teilentfernung der Speiseröhre hat er abgelehnt, da das mit erheblichen Komplikationen verbunden ist. Der Einsatz alternativer Mittel hat bis jetzt nicht angeschlagen: bittere Aprikosenkerne (200 Stück!!!), MMS-Tropfen nach Jim Humble, Salvestrole (Phytoalexine) u.a. Aus meinen jüngsten Erkenntnissen zu Vitamin D haben wir mit der Hochdosierung begonnen. Zuerst 30.000 IE mit einem Spiegel bei 25D von 70 ng/ml. Nach meiner Auffassung für Krebstherapie zu wenig.

Zu dieser Therapieform ist im Web noch nichts zu finden und Experten halten sich bei Anfragen auch bedeckt, da noch keine gesicherten Studien vorliegen.
Warten kann er aber auch nicht, bis eventuell Studien kommen. Dann ist alles zu spät.
Deshalb unser Entschluss, die Dosis auf 150.000 IE zu erhöhen.
Immer mit Blickrichtung, dass der Blutspiegel über 100 aber unter 150 liegen sollte. Heute war Arzttermin. Ich hoffe, dass der 25D-Wert bestimmt wurde.
Es gibt Berichte über allgemeine Studien (Mangel) mit 600.000 IE ohne Probleme.

Zur Zeit gilt das Prinzip Hoffnung. Einen Heilpraktiker kann er sich auch nicht nehmen, da er nur Hartz-IV bekommt und die KK bezahlt die alternative Behandlung nicht.
LG bermibs
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Re: Progesteronmangel - Östrogen nehmen?

Beitragvon *brigitte* » 7. Jun 2013, 20:53

Hallo bermibs.

ich kann Dich gut verstehen und - ich teile wie Paul die Ansicht, dass Vit D wichtig ist und auch seine Ansicht, dass das nicht das Einzige wichtige Vitamin ist. Aber Fakt ist auch, dass die Krankheit Krebs auf vielen Füßen steht und nicht nur auf einem Vitamin-D-Mangel beruht, das ist alles wesentlich komplexer.
Und - was mir auch wichtig ist - vor allem im Wissen, dass viele Menschen Deine Posts lesen und das dann möglicherweise nachmachen (Prophylaxe - Vorbeugung !!!!!) - Vit. D ist ein fettlösliches Vitamin und kann bei einer Überdosierung - und davon sprichst Du (!) nicht einfach ausgeschieden werden - am Ende sind die Nieren. die bis zur völligen Insuffizienz geschädigt sind und nicht mehr heil werden (nicht umsonst steht im Beipackzettel von Decristol - 20.000 I. E., dass alle 4 Wochen die Nierenwerte kontrolliert werden müssen!).
Und das ist eines, was mir stinkt, es gibt noch anderes - aber Du kannst hier nicht solche Aussagen machen, ohne auf dieses eine Problem aufmerksam zu machen - und ich denke, dafür gibt es Heilprakiker und Ärzte, weil die so etwas wissen (sollten) und sorgsam damit umgehen.
Der Fall Deines Freundes ist schlimm - aber diese Allgemeinaussagen ebenso. Damit macht man Menschen krank, wenn auch auf anderer Schiene.
Bitte denk mal drüber nach. Wenn Du das so vehement aussprichst - für die Allgemeinheit - d. h. da lesen das Menschen mit den von Dir angesprochenen Problemen und nehmen diese Wahnsinnshochdosis - und dann landen am Ende viele in der Dialyse. Und das kanns nicht sein.

Gruß
Brigitte

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bermibs
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Re: Progesteronmangel - Östrogen nehmen?

Beitragvon bermibs » 7. Jun 2013, 22:04

Hallo Brigitte,
ich sauge mir bezüglich Vitamin D nichts aus den Fingern.
Es gibt noch ganz andere "Wahnsinnshochdosen", bei denen weder Schäden noch Nebenwirkungen aufgetreten sind.
Dr. Nicolai Worm: "Heilkraft D"
"Auch bei einer Testung von 50 000 I.E. Vitamin D täglich, 6 Wochen lang, fand man keinerlei toxische Wirkung. Selbst Megadosen von 600 000 I.E. bei absolutem Vitamin-D-Mangel wurden gut toleriert. Es gibt inzwischen eine ausgezeichnete Datenlage, die sehr beruhigend ist. Toxische Wirkungen konnten erst bei noch viel höheren Dosierungen festgestellt werden."
(bei Blutspiegeln von über 300 ng/ml 25D!!!)

Dr. Raimund von Helden: "Start-Dosis für Babys: 200.000 Einheiten Vitamin D"
Und das bei einem Körpergewicht von 2 - 4 kg!!! Geschehen in der Bundesrepublik in den 60-ern.
http://www.vitamindelta.de/baby.html

Aus welchen Quellen hast du den die Angaben zur Niereninsuffizienz? Bei D-Gabe ist genau das Gegenteil der Fall. Die Insuffizienz verbessert sich. (siehe Buch "Gesund in sieben Tagen" von Dr. von Helden)

Wir sollten endlich beginnen, uns von den künstlichen, schulmedizinischen Scheuklappen zu befreien und das Potenzial dieses Hormons umfassend in der Gesundheitsvorsorge aber auch bei der Therapie chronischer Erkrankungen einzusetzen.
Das befördert Therapiefortschritte wesentlich. Und in vielen Fällen auch bis zur Heilung.
Ich habe meine Einstellung zu Vitamin D / Hormon 1,25D völlig umgekrempelt und Konsequenzen bei der Supplementierung gezogen, statt bisher 2.000 IE jetzt 5.000 IE im Sommer und 10.000 IE im Winter.
Nur mal eine "kleine" Veränderung: Mückenstiche spüre ich nicht mehr (wenn überhaupt noch eine kommt), da sich keine Pusteln mehr bilden und die Einstichstelle nicht mehr juckt.

Ich hoffe, du hast in die Links einmal reingeschaut. Dort kommen Ärzte, Apotheker, Heilpraktiker, Professoren und andere Experten zu Wort.
Diese Überschrift sagt alles:
"Von der Rachitis-Prophylaxe zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge"
Und es wird die Zeit kommen, wo Studien zur Krebstherapie unter Verwendung von Vitamin-D-Hochdosen durchgeführt werden. Bloß bis dahin kann mein Freund nicht mehr warten.
Krebsprävention mit viel geringeren Dosen ist natürlich langfristig immer die bessere Wahl.
LG bermibs
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Re: Progesteronmangel - Östrogen nehmen?

Beitragvon bermibs » 7. Jun 2013, 22:19

Mir ist unverständlich, warum der Link Dr. Heitland - Vitamin D als Werbung gelöscht wurde.
Hier noch einmal der "reine" Text, ich hoffe ohne Werbeverdacht:
Vitamin D
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paul
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Re: Progesteronmangel - Östrogen nehmen?

Beitragvon paul » 8. Jun 2013, 15:45

Hallo bermibs,

In diesem Forum gab es in ähnlicher Weise schon Vitamin C - Begeisterte, Vitamin B - Begeisterte, Bienengift-Begeisterte, Schüßler-Salze-Begeisterte und viele andere. Allen gemein war und ist, dass sie durch ihr Auftreten hier den Eindruck vermittelt haben, DIE METHODE schlechthin gefunden zu haben, die fast alle Leiden heilen kann. Du schließt Dich nun als Vitamin D - Begeisterter diesen Fans an.

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Heilpraktiker kann ich Dir sagen, dass zwar vieles von dem gut ist und hilft ... aber viele Methoden leider auch sehr schnell an ihre Grenzen stoßen.

Noch ein Wort zur alternativen Krebstherapie: In der Alternativmedizin (z.B. der biologischen Krebstherapie) ist ein ganzheitsmedizinischer Aspekt von enormer Wichtigkeit, sonst gibt es keine (oder nur wenige) erfolgreichen Therapiergebnisse und der Patient könnte dann genau so gut in den Händen der Schulmedizin bleiben. Vit. D ist ein wichtiger Bestandteil in der alternativen Krebstherapie, aber eben nur EIN Bestandteil von vielen anderen.

Abschließend wünsche ich Dir und Deinem Freund jedenfalls viel Erfolg bei der Bekämpfung des Krebses mit der von Dir erkorenen Hochdosis -Vitamin - D - Behandlung!
Gruß: Paul

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Re: Progesteronmangel - Östrogen nehmen?

Beitragvon bermibs » 9. Jun 2013, 22:37

Hallo Paul, ich bin von den Potenzen dieses Hormons durchaus ""begeistert" ;)
Ich ordne es aber auch in den Gesamtkonsens der Mikronährstoffe und sekundären Pflanzenstoffe ein, allerdings mit einem hervorgehobenen Platz.

Ich möchte doch nicht, dass Vitamin D ganzheitliche Therapien ersetzt. Ich möchte nur, dass alle ganzheitlichen Therapien (nach Möglichkeit auch die schulmedizinischen) mit einer Optimierung des D-Status (60 - 90 ng/ml) ergänzt/erweitert werden. Das dürfte einige bis viele Therapiefortschritte/-erfolge beschleunigen.
Auf lange Sicht ist natürlich die allgemeine Prävention/Gesundheitsvorsorge ergänzend mit Vitamin D, wie sie ein Prof. Spitz anspricht, durchaus vielversprechend. Aber Vitamin D (Sonne) ist nur eine Säule von vier der Gesundheit. Es müssen natürlich alle vier Hand in Hand gehen.

Die Komplexität der Erkrankung Krebs ist mir natürlich bewusst. Einiges hatte ich ja schon erwähnt (cyanogene Glykoside, Chlordioxid, Phytoalexine u.a.).
Ernährungsumstellung in Richtung vegan und naturbelassen stand natürlich als erstes an (kein Zucker, keine Weißmehl, kein Fleisch, keine Milch). Weiterhin die Entsäuerung, Entgiftung, Entschlackung mit Heilerde, Zeolith, Alpha-Liponsäure. Auch die Ergänzung von Mikronährstoffen mit Supplementen (Multivitamin, Vitamin C, pflanzliche Enzyme wie Bromelain, Beta-Glucan mit probiotischen Bakterienkulturen u.a.).

Zu gegebener Zeit werde ich mich noch einmal melden. Ich hoffe mit positivem Ergebnis.
Vielen Dank für deine Wünsche.
LG bermibs
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