Wechseljahre...Lachesis...?

Rund um die Probleme der Frau

Moderator: Angelika

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blumenwiese
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Registriert: 12. Sep 2013, 10:51

Wechseljahre...Lachesis...?

Beitrag von blumenwiese »

Guten Abend.....

bin hier zufällig gelandet auf der Suche nach Erklärungen, für Beschwerden in den Wechseljahren und über Lachesis.
Ich bin mittlerweile 50 Jahre alt....begonnen hat aber alles vor ca. 3 Jahren mit starken Monatsblutungen, Regelkrämpfen, Brustspannen und Gewichtszunahme, + 5kg.

Vor gut 1 Jahr begab ich mich dann wegen meinen starken Beschwerden in ärztliche Behandlung. Mittlerweile litt ich unter Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Hitzewallungen, Herzrasen, Brustenge, Ohrengeräusche und Lidzucken.
Mein Hausarzt stellte hochgradigen Eisenmangel fest (14) und überwies mich auch gleich zur FA.
Dort bestätigte man mir die typischen Wechseljahrsbeschwerden und verordnete mir die Hormonpflaster Fem7. Da ich eigentlich zu diesem Zeitpunkt voll durch den Wind war habe ich diese auch brav genommen....und sie haben auch relativ schnell Linderung gebracht.

Das mit dem Eisenmangel musste ich aber erst noch in den Griff kriegen und das war nicht ganz einfach, denn die Blutungen kamen immer noch sehr stark.
Nach einem halben Jahr dachte ich, ich hätte nun alles wieder im Griff, ich fühlte mich gut, die Blutwerte waren wieder okay, doch diese gigantischen Blutungen, immer noch und nun auch unregelmäßig und langanhaltend.
Meine FA meinte, sofort ausschaben, da starker Schleimhautaufbau und Zysten vorhanden .... da kam dann aber noch mein Urlaub dazwischen und dann eine Sommergrippe und immer wieder Infekte.
Bis heute war ich also noch nicht auf dem OP-Tisch.
Nun meine Frage.....Ausschaben lassen oder auf Naturheilmittel vertrauen.....
wer kann mir weiterhelfen?

greenbeans
Beiträge: 329
Registriert: 24. Aug 2003, 23:45

Re: Wechseljahre...Lachesis...?

Beitrag von greenbeans »

Hallo blumenwiese,
ich finde, die Frage ist nicht, ob man Vertrauen hat. Sondern was hilft, was ist die beste Vorgehensweise, die schonendste, die erfolgreichste usw.
Ich persönlich würde sicher als erstes einen Versuch mit Homöopathie machen. Allerdings ebenso sicher, nicht einfach irgendwas, auch nicht Lachesis, einnehmen. Sondern zu einem Homöopathen gehen, der das passende Mittel ermittelt, denn das kann auch ein ganz anderes sein.
Manchmal bringt Homöopathie so schnellen und guten Erfolg, daß ich das wie gesagt als erstes angehen würde, aber eben nicht im Alleingang und mit Nebelstochern, was das Mittel angeht.
Aus folgenden Gründen:
a) Man vertut m.E. die Chance, das passende Mittel zu bekommen, das die Angelegenheit bereinigen kann.
b) selbst Homöopathen, die sich ja in der Materie auskennen, haben manchmal Schwierigkeiten, für sich selbst das passende Mittel zu finden.
c) es gibt einfach viel zu beachten, was eine Verschreibung angeht, Mittelkenntnis natürlich, aber auch welche Potenz, wie lange, wann und wohin wechseln etc. etc.
d) Selbst ein Laie mit guten Kenntnissen sollte nur leichte und akute Beschwerden selbst behandeln. Beides trifft auf Wechseljahresbeschwerden m.E. nicht zu.
e) Schlimmstenfalls kann man sich durch Unkenntnis sogar Schaden zufügen. Beispielsweise wenn man Arnika nimmt und dann eine OP erfolgt, könnte es zu verstärkten Blutungen kommen. Ist aber nur ein Beispiel, es gibt sicher noch Vieles, was man beachten müßte, was ich nicht weiß.

Wenn es nichts bringt, kann man ja immer noch was anderes machen. Solange man eine oder vielleicht sogar vier Wochen Zeit hat, könnte man ja erstmal einen anderen Weg einschlagen. Aber wenn, dann auch auf die sinnvollstmögliche Weise, bin ich der Meinung. Und das heißt eben zum Homöopathen gehen.
Auf jeden Fall alles Gute :wink:

P.S.: Ach so, und ebenso würde ich verfahren, wenn andere Wege als die der Homöopathie angestrebt werden. Also dann z.B. zu einem Arzt für Naturheilkunde oder so. http://www.zaen.org/

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