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Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Moderator: Angelika

amando
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Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon amando » 14. Mär 2011, 21:16

Ich weiss nicht ob die meisten es wissen, aber ich wollte nur klarstellen für die, die sich noch keine Gedanken gemacht haben, dass die standard Gaben von Jodtabletten bei Nuklearunfälle das dummste ist, was man in so einem Fall machen könnte.

Denn:
a) Jod ist ein Gift und im Körper nur in Minimalmengen vorhanden. Diese Mengen sind extrem klein.

b) Jod in diesen Mengen schadet massiv der Schilddrüse und dem ganzen Körper

c) das verwendete Jod stammt aus radioaktiven Medizinabfällen uns ist schon radioaktiv!
Gleiches zieht gleiches an. Angeblich soll auch Jod bei radioaktivität entstehen, was ich selbst bezweifle. Aber wenn das stimmt, dann macht eine Tablette genau das falsche.
Wer eine Tablette schluckt zieht die radioaktivität in der Steuerzentralle Schilddrüse an und macht der Pharma noch ein schönes Profit für eine Gifttablette die sonst auch den Schilddrüsenkranken verkauft wird und im Iodsalz vorhanden ist.

d) man wird sowieso mit dem gleichem Jod - Kalimiodid - im Salz und alles was jodiertes Salz enthält, tagtäglich regelrecht bombardiert, also man braucht nicht noch extra Megadosen, als würde Jod eine Mangelerscheinung. Das heisst : "man schützt uns täglich gegen Radioaaktivität und gegen unseren Willen". Warum sollte man eine Tablette in der Apotheke
kaufen, wenn man 3 Scheiben Brott und Eier und Käse und Milch voller Kaliumiodid konsumiert ? (acuh die Tiere bekommen Kaliumiodid im Salz ).

Lesen auf: http://www.jodkritik.de

e) Jod kann nichts vor Radioaktivität schützen, alles basiert auf ein Märchen für Dumme, so wie mit der Impfung und andere Märchen.

"Ein Nürnberger Ärzte-Paar war anderer Meinung: Die beiden schluckten am Wochenende Jod. „Die Schilddrüse saugt Jod wie ein Schwamm auf“, erklärt die Medizinerin, „sie unterscheidet nicht zwischen radioaktiv belastetem und unbelastetem Jod.“ Nun sei das Organ gesättigt, der prophylaktische Schutz gegen einen möglichen Schilddrüsenkrebs gegeben."

Nun, das ist echt ein dummes Zeug, der nur scheinbar logisch ist. De Körper wird mit zu viel Jod vergiftet, unabängig von der Schilddrüseaufnahme und dieser Jod ist eben schon radioaktiv, was aber den Leuten nicht gesagt wird. Und eine Tablette Jod (Kaliumiodid) is eben eine Tablette Jod, giftig und schädlich.

Abgesehen davon fliegt Jod nicht Tablettenweise durch die Luft und der zuviel aufgenommene Jod wird sowieso vom Körper wieder ausgeschieden, wenn da nicht gleich wieder Jodsalz geschluck wird. Die Schilddrüse hat eine bestimmte Jod-Kapazität und ist kein Schwamm mit unendlicher Grösse. Der Rest Jod, das die Drüse nicht aufnehmen kann verpestet den Körper. Ärzte denken bekannterweise nicht, sie wiederholen
was sie eben gelernt haben. So kann ein dummes Zeugr Jahrzehnte lang wiederholt werden, ohne da sich jemand Gedanken darüber macht ob es sinnvoll oder nicht.

Wer aber Angst als sein Freund nennen kann, der wird wohl die Jod-Tabletten aus Angst schlucken, auch wenn er es besser wüsste.Denn Ansgt lähmt das Denken und Nachdenken.

Die Menge Jod, die der Körper braucht ist sehr klein und im naturbelassenen Salz wird es deutlich, wie klein diese Menge ist:

Die Aragon-Mühle in Tavira, Portugal, gibt folgenden Mineralgehalt ihres sonnengetrockneten, nicht raffinierten Speisesalzes an:

Natriumchlorid (NaCl, i.d.Trockenmasse) 95,2 %
Magnesium (Mg) 0,37 %
Calcium (Ca) 0,19 %
Kalium (K) 0,20 %
Eisen (Fe) 11,1 mg/kg
Jod (I) 630 ppb (µg/kg)
Mangan (Mn) 1,6 ppm (mg/kg)
Selen 4,8 ppm

Die Salzindustrie entfernt all diese Mineralien - bis auf Natriumchlorid - und fügt große Mengen Kaliumiodid und "Riesenhilfe" - darunter auch Cyanate dazu. Das wird zu einem teuflischen Salz - und Zwangs-Medikament.

Es gibt nützlichere Mittel für so ein Atomaren Fallout in der Homöopathie wie z.B. Cesium nitricum, Uranium nitricum, Plutonium nitricum, und andere. All diese Mittel kann man mit der Papiermethode selbst machen (ich habe sie hier beschrieben). Man sollte aber jemand mit Erfahrung wie und was Sinn macht.


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Nils
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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon Nils » 15. Mär 2011, 10:21

Hallo Amando,

auf Deine "Klarstellung" fühle ich mich genötigt, meine eigenen Erkenntnisse zum Thema "Jodtabletten" kurz zusammenzufassen. Sie basieren auf den offiziellen Empfehlungen - und man sollte sich immer in beide Richtungen ausführlich informieren.

Erst mal ein offizieller Link:

http://www.jodblockade.de/
Eine Seite des Bundesministerium für Strahlenschutz.
Unter Downloads gibt es einige interessante PDFs zum runterladen.

Jodtabletten für den "Strahlenschutz" heissen eigentlich Kaliumiodid-Tabletten und sind nicht zu verwechseln mit den Tabletten, die man bei Schilddrüsenerkrankungen einnehmen muß. Letztere enthalten einige µg "Jod", die Kaliumiodid jeweils 65 mg.

Die Einnahme von Kaliumiodid-Tabletten wird nur für Personen unter 45 Jahren empfohlen. Wer älter ist muß sich vor den Nebenwirkungen mehr fürchten als vor der Strahlung.

Wenn man Kaliumiodid einnehmen möchte, dann macht das jetzt keinen Sinn. Das Kaliumiodid baut sich im Körper auch wieder ab, so daß es nur Sinn macht, die Tabletten einzunehmen, kurz bevor man der Strahlung ausgesetzt wird.

Für weitere Informationen empfehle ich o.g. Website. Und nun muß jeder für sich selbst entscheiden, ob er diese Tabletten im Falle eines Falles nehmen möchte oder nicht. Wer das tun will tut evtl. gut daran, rechtzeitig vorzusorgen. Bei den mir bekannten Online-Apotheken ist das Kaliumiodid bereits ausverkauft... Warum wohl?

Eines muß aber klar sein: wenn, dann schützt es evtl. vor radioaktivem Jod. Das hat meines Wissens eine Halbwertszeit von 8 Tagen, d.h. sollte da was rüberkommen aus Japan, ist eh schon die Hälfte der Strahlung weg, außerdem wurde es bis dahin stark verdünnt.

Die Tabletten schützen jedoch nicht vor anderen radioaktiven Stoffen (Cäsium und wie das alles heisst)!!! Vielleicht will man den Leuten ja auch nur einreden, sie seien jetzt vor Strahlung geschützt; Ein großer Irrtum!

Und es schützt schon gar nicht vor Plutonium, das ja angeblich auch in den Reaktoren enthalten sein soll. Plutionium hat eine Halbwertszeit von 24.000 Jahren, ist hochgiftig und strahlt. Plutionium ist allein schon chemisch giftig, 10-20 mg reichen, um einen Menschen zu töten (aber nicht weil es strahlt! Das kommt noch dazu...). 140 kg sollen in einem Reaktor enthalten sein. Wenn da was rauskommt, dann gibt es nicht nur in Japan ein Massensterben, und nicht nur bei Menschen...
Aber jetzt schweife ich ab....

Soweit zum Thema Jodtabletten, vielleicht kann ja noch jemand was zum Thema Jod dazu sagen? Ich glaube jeder denkt in diesen Tagen darüber nach, ob und wie man was für seinen Schutz tun kann. Dieser Thread bietet sich für eine entsprechende Infosammlung an.

Nils

P.S.: noch ein interessanter Link für Euch:
http://odlinfo.bfs.de/
Das hier zeigt die Strahlensituation in Deutschland vom Vortag.
Sollte die Farbe ins Rote gehen - oder die Seite nicht mehr verfügbar sein - dann sollte man sich Sorgen machen...

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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon pierroth » 15. Mär 2011, 12:46

Leute, jetzt macht mal nicht so eine Panik. Die Wahrscheinlichkeit, dass radioaktiver Staub oder wie auch immer zu uns gelangt ist mehr als unwahrscheinlich.
Mir macht ehrlich gesagt, neben den katastrophalen Bedingungen und Geschehnisse vor Ort, die allgemeine, zukünftige Wirtschaftslage mehr Sorgen....

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Nils
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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon Nils » 15. Mär 2011, 13:39

Hallo Pierroth,

nein, keine Panik. Aber drüber nachdenken schadet nicht.
Und ob da was zu uns rüber kommt hängt nicht zuletzt auch davon ab, was da drüben rauskommt. Und auch bei Tschernobyl sagte man uns ja, daß wir uns keine Sorgen machen müssten. Gestern meinte ein Strahlenexperte, eigentlich hätte man die gesamte Bevölkerung von München in Strahlenschutzanzüge stecken müssen, so schlimm war das damals vor 25 Jahren.

Insofern bin ich hinsichtlich der Beschwichtigungsreden von Experten etwas vorsichtig :-)

Und wegen Wirtschaftslage: da hat Japan keinen so großen Einfluß darauf. Das was wir jetzt an der Börse sehen hat sich schon die letzten Wochen angebahnt - Japan ist nur der Auslöser. So zynisch es klingen mag: Japan ist ein gigantisches Konjunkturprogramm für die ganze Welt. Zig Milliarden wollen für den Aufbau investiert werden, da wird die Welt daran gut verdienen. "Kobe-Effekt" nennt man das dann wohl. (siehe auch hier.)

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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon pierroth » 15. Mär 2011, 14:08

Janu....Tschernobyl liegt ca.1500 km weit weg....Japan aber über 9000 km. Das ist schon ein kleiner aber für uns nicht ganz unvorteilhafter Unterschied.... ;) Bis die Wolke hier ist, hat sie mit mehr als großer Wahrscheinlichkeit ein Regengebiet durchquert...
Klar, wenn da alle 50 Werke hochgehen würden....aber ich glaube, dann bräuchten wir uns eh keine Gedanken mehr zu machen... Mag ich ehrlich gesagt auch gar nicht, denn ändern könnten wir es im Moment eh nicht...

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Nils
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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon Nils » 15. Mär 2011, 16:21

Natürlich ist Angst ein schlechter Ratgeben. Aber sich keine Gedanken zu machen ist auch keine Lösung...

Nur um zu verdeutlichen, wie sich das Ganze ausbreitet. Von der Uni Köln berechnet.
Wir haben "Glück", daß der Wind aus der "richtigen" Richtung kommt.

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amando
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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon amando » 17. Mär 2011, 16:48

Bei dieser Gehirnwäshe mit dem Jod ist nicht wunderlich wenn man nicht zum Nachdenken kommt. Eine kleine Berechnung aus der OFFIZIELLE Quelle, die uns auch die Jodtabletten empfiehlt::

Empfohlene Jodzufuhr pro Tag*
Personengruppe Jod (Mikrogramm (µg)/Tag)
Jugendliche 13 – 18 Jahre 200
Erwachsene 19 – 50 Jahre 200
Erwachsene über 50 Jahre 180
Schwangere 230
Stillende 260

Eine Jodtablette hat 65 mg Jod, also das HUNDERTFACHE von der maximal täglich empfohlene Dosis (die sowieso virl zu hoch angesetzt wurde um die Iodierung des Salzes zu gerechtfertigen)

Kann wohl die Schildrüse solch eine enorme Menge speichern ? Absolut nicht.
Es ist so als würde ich jemanden der nur ein 10 Liter Eimer hat, 1 Tonne Wasser hineingiessen.

Der Rest Jod vergiftet den Körper.

Wer sich mit Naturheikunde und Homöopathie beschäftigt und nicht weisst, dass Kaliumiodid ein Gift ist, absichtliche Vergiftung ist und keine organische Substanz ist, der sollte lieber den Beruf wechslen.

In der obigen Berechnung wurde angenommen, dass kein überhaupt Kaliumiodid in der Nahrung ware. Aber das Gegenteil ist der Fall. Es ist schon viel zu viel. Die empfohlene Menge ist wegen der Zwangsiodierung des Salzes vom Mensch UND TIER bei weitem überscrhitten.
Wie hier zu lesen ist, ist diese Menge an Kaliumidod aus der Nahrung extrem hoch und keiner in der egierung wundert sich.
http://www.jodkritik.de/jodrechnung.htm

2002‐2005 waren wieder 10 mg Jod/kg Futter erlaubt
= 2760 Mikrogramm Jod pro Liter Milch bzw. Milchprodukt

Wer ein halbes Liter Milch oder Joghurt konsumiert hat schon das 10-fache Kaliumiodid im Körper.
Wer Käse konsumiert hat das Jod aus dem Salz plus das Jod aus der Milch.

Hühnerei 64 Mikrogramm Jod
Mischbrot 26 Mikrogramm Jod
Brötchen 40 Mikrogramm Jod
Lyoner 62 Mikrogramm Jod
Salami 60 Mikrogramm Jod
Bockwurst hat wegen der Verarbeitung von tierischen Schilddrüsen „sehr viel“ Jod = + Jod‐X.
Eierlikör 72 Mikrogramm Jod
Vollmilchschokolade 14 Mikrogramm Jod
Heringsfilet 40 Mikrogramm Jod
Schmelzkäse 26 Mikrogramm Jod

Ein Frühstück alleine überschreitet die maximale normale Jodmenge (die schon künstlich hochgesetzt wurde).

E ist nicht bekannt, dass Indianer im Amazon - wo keine Meerwasserfische und kein Salz konsumiert wird jemals Struma oder Kropf hatten. Die normale Jodmengen aus der Nahrung ist mehr wie genug. Jod ist ein Gift sobald es anorfganisch ist und sobald eine gewisse Minimalmenge überschreitet.

Wer es anders sehen will, soll mal ein den Widerspruch zwischen Empfhelung und tatsächliche Menge erklären.

Abgesehen davon wüsste ich nicht wie ausgerechnet JOD aus Uranium, Plutonium oder Cesium entsteht. Soll mir einer in einem Physikbuch zeigen, wo das WISSENSCHAFTLICH einwandfrei erklärt wird

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Nils
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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon Nils » 17. Mär 2011, 18:01

Warum machst Du so viel Wind Amando? Hast Du die Antworten hier überhaupt gelesen?
Ich glaube nicht, daß es angesichts der menschlichen Tragödie in Japan angebracht ist, hier und jetzt gegen den Jodwahnsinn aufzubegehren.
Wer sich mit Naturheikunde und Homöopathie beschäftigt und nicht weisst, dass Kaliumiodid ein Gift ist, absichtliche Vergiftung ist und keine organische Substanz ist, der sollte lieber den Beruf wechslen.
In der obigen Berechnung wurde angenommen, dass kein überhaupt Kaliumiodid in der Nahrung ware.
Und wer Informationen mit anderen teilt, sollte seine Postings vor dem Absenden nochmal auf Ausdrucksweise und gramatikalische Fehler prüfen. Sonst wird er möglicherweise gar nicht erst gelesen...
Abgesehen davon wüsste ich nicht wie ausgerechnet JOD aus Uranium, Plutonium oder Cesium entsteht. Soll mir einer in einem Physikbuch zeigen, wo das WISSENSCHAFTLICH einwandfrei erklärt wird
Na, wenn Du das nicht weisst, dann kann es natürlich auch überhaupt nicht möglich sein. :eek:

Du willst wirklich daß die hier jemand die Zerfallsreihe von Uran zum Iod-131 erklärt? Da wäre ein Physikforum wohl eher der richtige Ort dafür. Oder frage doch mal Google. Nicht nur rumstänkern, auch mal bissl selber denken und suchen.

Ich habe mir für Dich die Mühe gemacht. Schau mal hier, ist das wissenschaftlich genug? Google ist Dein Freund!

http://de.wikipedia.org/wiki/Spaltprodukt
http://atom.kaeri.re.kr/ton/nuc6.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Zerfallsreihe

Nils

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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon amando » 17. Mär 2011, 20:31

Das Wissen um die Jod-Tabletten Verarschung betrifft jeden der sich um die Wahrheit kümmert. Ob Japan Tragödie oder nicht. Die meisten Homöopathen würden das Zeug ohne Bedenken schlucken - gegen ein besseres Wissen - nur weil sie noch nie Zeit gehabt haben darüber nachzudenken. Niels, stört dich mein Beitrag oder was ? Ich wäre froh wenn mich jemand bei so etwas oder überhaupt bei etwas aufklären würde. Nicht jeder hat die Zeit oder den Kopf so etwas zu schreiben oder nachzudenken. Ich habe noch NIE eine kritische Meinung über die Jodtabeltten gelesen. Keinen kümmert das !
Dich scheint es eher zu stören ! Hast du außer Schreibfehler und "Panikmache" auch andere Einwände ?

Die Sache mit dem langlebigen Jod bei der Spaltung ist eine Ente, von den Pillenverkäufer und Energiekonzerne im Umlauf gebracht, sonst würde keiner auf die dumme Idee kommen Jod zu schlucken, den sie sowieso täglich im Salz beigemischt bekommen. Um das 350-fache einer maximalen Tagesdosis zu schlucken (65mg Kal.i gegenüber 200ug Tagesbedarf) muss man solch eine Theorie zuerst den Leuten einprogrammieren, so wie mit der Impfung und andere Sachen auch der Fall ist.

In den Büchern über die Kernspaltung ist nie die Rede vom langlebigem Jod als Spaltprodukt. Siehe hier : http://de.wikipedia.org/wiki/Entdeckung ... rnspaltung
Das ist eine neue Theorie, die man nich so ohne weiteres prüfen kann. In Wikipedia steht viel dummes Zeug, da hilft Lesen alleine nicht unbedingt der nackten Wahrheit.
Komisch dass die Iodspaltung nur im Atomkraftwerke passiert. Sollen da die Atome anders tanzen ?
In Wikipedia steht auch, dass Hömöopathie Placebo wäre, glaubst du das ?

Auch auf dem Link vom http://de.wikipedia.org/wiki/Zerfallsreihe ist nichts vom Iod.

Eine Wahrheit steht doch drin Wikipedia: "Iod ist von der EU als Gefahrstoff klassifiziert, dessen Freisetzung in die Umwelt zu vermeiden ist. "
Es wird wohl ungiftig nicht wenn man es verkauft oder ins Salz beimischt.

Welcher Homöopath hier würde (radioaktive !) Jodtabletten (gewonnen aus Konstrastmittel in Krankenhäuser) mit einer Jod Menge, die der 350-fachen der maximalen Tagesdosis entsprich, bei einem atomaren Fallout schlucken ?

amando
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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon amando » 17. Mär 2011, 20:55

Auch in dem Beitrag über Iod ist keine Formel der Iod Entstehung aus Uran zu finden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Iod

Die Lösung:
Wikipedia: "131Iod ist ein in Kernreaktoren hergestelltes Nuklid und hat eine Halbwertszeit von 8,02 Tagen."

http://de.wikipedia.org/wiki/Radioiodtherapie

Radioaktives Iod, das im Medizin hergestellt wird, wird in Kernreaktoren EXTRA hergestellt und ist kein Produkt einer Kernspaltung ! Die Medizin verbraucht Tonnenweise radioaktives Jod !
"In Deutschland existieren etwa 150 Therapieeinrichtungen, in denen etwa 60.000 bis 70.000 Behandlungen jährlich durchgeführt werden.[1]"

Man kann ein Omlett in einem Kernreaktor herstellen, das ist kein Grund Omlett Tabletten zu nehmen oder zu behaupten Jod würde bei einer Kernspaltung entstehen.

Patho
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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon Patho » 9. Mai 2011, 18:38

Hallo,

ist zwar schon etwas älter, aber ich muss mich hier mal einschalten, da hier doch einiges an schlecht recherchierten Halb- und Nichtwissen zu Tage tritt.
Die Sache mit dem langlebigen Jod bei der Spaltung ist eine Ente, von den Pillenverkäufer und Energiekonzerne im Umlauf gebracht[...]
Wieso sollten gerade Energiekonzerne diese "Ente" unterstützen? Sie müssen ja im Falle des Falles für die Versorgung mit Jodtabletten aufkommen.
Langlebig, im Vergleich zu anderen Radioisotopen, ist I-131, von dem wir hier maßgeblich sprechen, nicht. (Mit dem langlebigen Iodisotop ist vermutlich I-129 gemeint, welches eine HWZ von gut 15,7mio. Jahren hat. Daher ist die Strahlenbelastung aber auch zu vernachlässigen.) Deswegen kann es trotzdem zu starken Schädigungen kommen, wenn es vom Körper, im speziellen von der Schilddrüse aufgenommen und eingelagert wird.

Um die Liste der möglichen freigesetzten Iod-Isoptope zu vervollständigen möchte ich noch I-135 erwähnen, welches aber durch seine HWZ von 7 Stunden, die Schilddrüse nicht maßgeblich gefährdet, da es vor einer Kontamination schon zerfallen ist. (Ausser man bewegt sich in unmittelbarer Entfernung zum Reaktor.)
[...]Um das 350-fache einer maximalen Tagesdosis zu schlucken (65mg Kal.i gegenüber 200ug Tagesbedarf)[...]

Hier sieht man, dass Sie nicht wissen, worauf die sogenannte Iod-Blockade basiert. Die Tagesdosis bennent den Teil, der täglich vom Körper benötigt wird. Die Iod-Blockade basiert darauf, den, salopp gesagt, körperinternen Iodspeicher zu sättigen, um so die Einlagerung von I-131 zu verhindern. Dafür wird natürlich wesentlich mehr Iod verabreicht, um eine möglichst gänzliche Sättigung zu erreichen. Die eventuellen Nebenwirkungen des Iodid in den Jodtabletten liegen auch, objektiv betrachtet, sehr weit unter den Schäden einer beta-Bestrahlung der Schilddrüse.
[...]so wie mit der Impfung und andere Sachen auch der Fall ist.
Anderes Thema, worüber ich Sie ebenfalls gerne aufklären würde, aber auch hier zeigt sich, dass Sie sich nicht ausreichend über Themen, über die Sie urteilen zu informieren scheinen.

Gerade im Bereich der Impfung, oder um beim Thema Fallout zu bleiben, ist es enorm wichtig Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Natürlich, im Fall Japan, nicht bei uns, das wäre, wie richtig erkannt wurde, eher schädlich als hilfreich und sehr überreagiert. Aber bei einem hypothetischem ähnlichen Fall in unmittelbarer Umgebung, entsteht durch solches Nicht-/Halbwissen erheblicher Schaden, auch bei Personen, die sich nicht weiter informieren und nur diesen Post und ähnliche lesen!
Im realitätsnäherem Bereich der Impfung ist die Haltung, es als "Masche der Industrie" abzutun egoistisch und ebenfalls gefährdend für Sie, sowie für Ihre Mitmenschen.

Ich möchte Sie, und jeden der sich noch angesprochen fühlt, mit meinem Post keinesfalls persönlich angreifen, sondern lediglich versuchen Sie auf Tatsachen hinzuweisen, die Sie nicht zu kennen scheinen.

Grüße
Patho

Bitte über die eventuellen Rechtschreibfehler hinwegzusehen. Passiert nun mal. ;)

amando
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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon amando » 16. Jun 2011, 19:41

Patho, das was du gerade geschrieben hast, ist Schrott, die in jeder Illustrierte steht und von denen die Köpfe der Menschen leider voll ist.
Du hast natürlich ein Recht darauf, diesen Schrott zu wiederholen, aber weder du noch jemand anders - sei es auch ein Physikprofessor Dr. Dr- ist imstande jemals nachzuweisen, nicht mal aus wissenschaflicher Literatur, dass Iod jemals bei einer Kernspaltung entstanden wäre. Genausowenig kann jemand abstreiten woher der Jod aus den Tabletten stammt, noch dass die Joddosis aus diesen Tabletten das hundertfache der Tagesdosis überschreitem, weder dass es sich dabei um nicht aufnahmefägiges, da anorganisches Jod, handelt. Also bevor man irgdend ein Schrott wiederholt (das natürlich aus dem einprogrammierten Hirn stammt und nicht aus Logik oder Wissen) sollte man probieren ein paar Fakten zu widerlegen, denn um die ging es. Fakten, Fakten, Fakten,.. Bla bla bla steht täglich auch in der Bildzeitung.
Apropo Atomspaltung, kennt ihr diese Seite ?
http://www.26-06-2011.de/

Vigeo
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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon Vigeo » 17. Jun 2011, 09:21

... und ganz egal, was der andere schreibt, sollte man bei der Antwort auf seinen Ton achten!
Gruß, Linda Benninghoff

Patho
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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon Patho » 26. Jun 2011, 13:23

Könntest du präzisieren was daran denn bitte so ein Schrott ist? Würde mich doch sehr interessieren, vor allem auch woher du weißt, dass das Schrott ist und deine Ansicht, die du nichteinmal darlegst, so richtig ist?

Die Entstehung von Iod-131 bei einer Kernspaltung lässt sich mit verhältnismäßig einfachen Methoden nachweisen..Ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass dies nicht funktionieren sollte?!

Iod wird im allgemeinen aus dem in verschiedenen Mutterlaugen enthaltenem Iodat gewonnen..? Worauf möchtest du hinaus?
Na klar übersteigt es die Tagesdosis um einiges. Das ist der Sinn dieser Vorsorgebehandlung.

Die Bezeichnung anorganisches/organisches Iod ist doch sehr fragwürdig. Und das als Salz gelöstes Iod nicht vom Körper aufgenommen wird ist Unsinn. Hast du eine Quelle für dein Wissen?
Also bevor man irgdend ein Schrott wiederholt (das natürlich aus dem einprogrammierten Hirn stammt und nicht aus Logik oder Wissen) sollte man probieren ein paar Fakten zu widerlegen, denn um die ging es. Fakten, Fakten, Fakten,.. Bla bla bla steht täglich auch in der Bildzeitung.
Ich kann dir für meine Behauptungen und Aussagen jegliche Beweise und Quellen liefern. Die Medien erzählen viel Schwachsinn was das angeht, richtig, aber eben nicht nur. Und mein Wissen diesbezüglich stammt garantiert nicht aus diversen Zeitungen/Fernsehen.

amando
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Re: Vorsicht mit den Jodtabletten bei Nuklearunfälle !

Beitragvon amando » 22. Jul 2011, 16:20

Die Entstehung von Iod-131 bei einer Kernspaltung lässt sich mit verhältnismäßig einfachen Methoden nachweisen..Ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass dies nicht funktionieren sollte?!
Na, dann zeige Mal die phy. Formel und die wiss. Publikationen für diese Spaltung bevor du "mit einfachen Methoden" das "nachweisen" willst.



   

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