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Destilliertes Wasser

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syd-nee
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Destilliertes Wasser

Beitragvon syd-nee » 29. Aug 2004, 02:13

hallo,

wollte mal in die runde fragen wer denn alles destilliertes wasser trinkt. mein göttergatte hat nämlich vor kurzem ein destilliergerät angeschafft, und wir finden, daß das dest. wasser irgendwie "aggressiv" schmeckt, etwas scharf vielleicht. mache mir immer daraus tees und dann schmeckt man nichts davon, der tee ist astrein. aber pur ist es irgendwie gewöhnungssache. woran kann das liegen bzw. ist das normal oder sind unsere geschmacksnerven so empfindlich geworden?

(bitte keine besserwisserischen posts dass man vom dest. wasser "draufgeht...danke)


rabea
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Beitragvon rabea » 29. Aug 2004, 11:23

Hi Syd-nee,

kann deine Frage leider nicht beantworten, aber mich würde schon mal interessieren warum ihr destiliertes Wasser trinken möchtet?

neugierige Grüße,
Rabea -?) :wink:

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syd-nee
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Beitragvon syd-nee » 8. Sep 2004, 16:14

Die wichtigsten Kommentare aus dem Buch von Dr. C. C. Dennison "Warum ich destilliertes Wasser trinke".

Zusammengefasst, verständlich übersetzt und fachlich erläutert von Helmut Fred Neuner. Erkenntnisse, die für kranke Menschen von hoher Bedeutung und wertvoll für die allgemeine Gesundheitspflege sind.

Als ich noch ein kleiner Junge war, streifte ich oft und gern mit meinen Kameraden durch das herrliche Hügelland von West Virginia. Dabei fanden wir so manche erfrischende Quelle, gespeist von Bergwasser und wunderbar geeignet, unseren Durst zu stillen. Kehre ich jetzt in diese Berge zurück, so kann ich reine Wässer nicht mehr finden und gern würde ich die Zeit zurückspulen. Ich werde schwermütig, wenn ich sehe, wie meine Heimat in gleicher Weise verschmutzt und vergiftet wird, wie im Grunde genommen jeder andere Ort dieses blauen Planeten. Selbst über der Arktis und Antarktis sind Luft und Wasser nicht mehr sauber, obwohl Industrie und Landwirtschaft weit weg sind. Die Chemie spielt dabei die unrühmliche Hauptrolle, weil Konzerne aus Profitgier längst nicht mehr zwischen harmlosen und gefährlichen Chemikalien unterscheiden. Beides wird mit "voller Pulle" produziert und verkauft. Beschränkungen, die der Gesetzgeber in manchen Ländern erlässt, nützen gar nichts, weil die Gifte in irgendeiner Form auch dorthin gelangen. Aber auch alle anderen modernen Technologien erzeugen so fürchterlich viel Abfall. Der wird fahrlässig "verräumt", meist aber verbrannt. Und mit den Rückständen daraus versaut man Luft und Wasser, und somit automatisch auch Atemluft und Trinkwasser, in unerträglicher Weise. Speziell das Wasser muss sich allzu oft als Abfall-Transporteur missbrauchen lassen. Warum ist das alles für uns viel schlimmer, als amtliche Stellen und die Regierungen aller Staaten zugeben? Als Antwort auf diese Frage muss ich mit für Sie verständlichen - daher "unwissenschaftlichen" - Formulierungen darlegen:

Wasser ist eines der effektivsten Lösungsmittel, das billigste ist es ohnehin. Wasser löst also, absorbiert und trägt alles mit sich. Das ist für Industriebosse gut, doch schlecht für die Menschheit insgesamt, wiewohl der einzelne natürlich darauf angewiesen ist. Lange Zeit hing man dem fatalen Irrtum an, Wasser könne - insbesondere was die Unendlichkeit der Meere angeht - alles schlucken und in Wohlgefallen auflösen. Sogar heute werden noch ganze Schiffsladungen mit Giftstoffen in den Weltmeeren verklappt. GREENPEACE zeigt uns solche Sünder sogar per Television. Es konnte also gar nicht ausbleiben, dass alle unsere Gewässer weltweit, ob Salzwasser oder Süßwasser, grauenhaft verschmutzt sind. Selbst nach aufwendigen und teuren Wiederaufbereitungsverfahren in Stadt und Land kommt aus Leitungen in den Küchen eine Brühe, die im Grunde genommen für alles brauchbar ist, z. B. zum Baden oder Autowaschen, im Sanitär- oder Gartenbereich, doch wer mir erklären möchte, dass ich dieses Brauchwasser auch trinken soll, den nehme ich nicht für voll!

Trinkwasser, das in meinem Organismus als echtes Lösungsmittel fungieren, also effektiv sein soll, muss rein sein. Als Beispiel: Speisereste an einem Teller lösen sich mit reinem Wasser (manche Leute sagen dazu "aggressives" Wasser) besser, als mit dreckigem Wasser! Betrachtet man, was wir an Nahrung zu uns nehmen, so ist leicht vorstellbar, dass Feststoffe usw. dringend einer Flüssigkeit bedürfen um zu jenem Speisebrei zu werden, der zu unserem Darmtrakt weitertransportiert wird. Was immer sich in diesen Lebensprozessen auflöst und absorbiert wird, mit sauberem Wasser, das keinerlei anderweitig bereits gelöste Stoffe in sich hat, geschieht es in ungestörter Weise. Unser Hausverstand sagt uns dabei mit einem Blick auf die Nieren zu deren unglaublicher Leistung. ich später noch mehr sage - dass aufnahmebereites, also reines Wasser eindeutig besser als Lösungsmittel fungieren kann. Kommt dort nämlich schon dreckiges, mit Giftstoffen belastetes Wasser an, dann müssen sich die Nieren erst einmal damit herumschlagen, ehe sie ihre eigentliche Tätigkeit verrichten können!

Zu den Zellen:

Kollegen von mir haben nachgewiesen (allen voran Dr. VINCENT), dass nur reines Wasser, also solches gänzlich ohne gelöste Stoffe unser Zelleninneres gelangen kann. Es muss nämlich polarisierendes Licht gedreht werden. Ohne diese Eigenschaft kommt es außerhalb der Zellmembranen zu erhöhtem osmotischem Druck ("außerhalb", nicht "innerhalb", wie mache Dummköpfe behaupten!). Innerhalb der Zellen verringert sich gleichzeitig der Druck. Damit wird das Zellgleichgewicht gestört und die Ursache für Krankheit geliefert, insbesondere Herz-/Kreislaufleiden und das, was die Zellen am meisten direkt betrifft: Krebs! Der wirrsinnige Ratschlag, man solle mineralhaltiges Wasser trinken, kommt von Pseudo-Experten.

Salz ist wegen seiner anorganischen Form schlimmer als sonstige Verunreinigungen, denn es verhindert regelrecht, dass sich polarisierendes Licht überhaupt zu drehen vermag. Es fällt mir relativ leicht, nachzuweisen, dass Herz-/Kreislauf-Erkrankungen und Krebsleiden deshalb so dramatisch zunehmen, weil die Menschen viel zu viel sogenannte Mineralwässer aus Flaschen trinken, die von einer profitausgerichteten Industrie abgefüllt werden. Solches Wasser kann niemals als "Lösungsmittel" für unseren Organismus dienen! Wasser ist Transportmittel, vermag aber diese wichtige Aufgabe in unserem Körper nur dann wirklich zu erfüllen, wenn es ganz sauber ist, also keinerlei gelösten Stoffe in sich hat. Zum Vergleich: Ist ein Lastauto schon beladen, dann kann es nichts mehr zusätzlich aufnehmen und befördern. Ganz genauso ist das auch mit dem Wasser in unserem Organismus. Unser Blut und die Qualität dieses "Lebenssaftes" sowie unsere Lymphen profitieren am meisten davon, wenn Wasser aufnahmefähig - also rein - ist, ebenso wie unsere Zellen, durch deren Membran nur sauberes Wasser problemlos dringen kann.

Wasser zur Regulierung der chemischen Vorgänge in unserem Körper:

Damit meine ich die Stoffwechselaktivitäten, die im wesentlichen von Enzymen, Coenzymen, Mineralien und anderen Substanzen abhängen, die manchmal in kleinsten Mengen vorhanden sein müssen, doch wenn sie fehlen, funktioniert das gesamte "Chemiewerk Mensch" eben nicht richtig. Diese Aktivitäten der Umsetzung dessen, was wir Nahrung nennen, läuft nur dann problemlos ab, wenn man a) dafür sorgt, dass diese Nahrung entsprechende Vitalstoffe enthält, also solche "Mittel zum Leben", die nicht mit Hitze und Chemie heruntergewirtschaftet wurden und b) darauf achtet, dass möglichst wenige Verunreinigungen und toxische Chemikalien durch Wasser in den Umsetzungs-Ablauf gelangen, so werden die Aktivitäten des Stoffwechsels behindert oder verlangsamt und die enzymatischen Durchgänge unmöglich gemacht. Um all das zu regulieren, bedarf es also reinen Wassers. Und wieder gilt der Satz: je weniger bereits gelöste Stoffe zugeführten Wasser vorhanden sind, um so besser gelingt die Regulativ der Lebensvorgänge damit.

Wasser als Reinigungsmittel:

wenn man vom Stoffwechsel spricht, muss der Abfall daraus beachtet werden. Ist der Stoffwechsel mehr oder weniger gut vollzogen, bleiben die Schlacken übrig. Bei uns in Amerika gibt's den Spruch: An der Menge der in Deinem Körper lagernden Schlacken kannst Du Dein Alter ablesen. Man sollte also dafür Sorge tragen, dass die Stoffwechselschlacken unseren Körper in höchstmöglicher Effektivität verlassen. Am besten geschieht das mit reinem Wasser, in dem keinerlei Inhaltsstoffe vorhanden sind. Man könnte also sagen, Wasser ist nicht nur ein "Transportunternehmen", sondern auch eine "Reinigungsfirma".

Wasser ist ein Kühlmittel.

Jeder kennt den Kühleffekt, der z. B. im Sommer eintritt, wenn man schwitzt. Die Feuchtigkeit auf der Hautoberfläche vermittelt uns eine wunderbare Abkühlung während sie verdampft und danach die Haut wieder trocknet. Die Menschen sind nun der irrigen Ansicht, wenn man sich nach einem solchen Vorgang wäscht oder duscht, sei die Haut wieder sauber und der Reinlichkeit sei Genüge getan. Das ist aber nur bedingt der Fall, denn wir verlieren über unsere Hautporen ja ununterbrochen Flüssigkeit und damit zusammen auch Stoffwechselabfälle mit hohem Salzanteil. Wollte man die Poren tatsächlich gänzlich sauberhalten, so müßte man sich alle 30 Minuten etwa einer Ganzkörperreinigung unterziehen. Weil das aber praktisch nicht durchführbar ist, wird unsere Haut mehr oder weniger schwer belastet. Die Rückstände aus Stoffwechselschlacken und Salzen verkrusten auf der Hautoberfläche, machen sie trocken und rauh. Insbesondere bilden sich Nester, in denen Bakterien zusätzlich ihr Unwesen treiben. Diese Situation wird ganz erheblich gebessert, wenn man kontinuierlich reines Wasser trinkt, und zwar täglich. Die richtige Menge kann man schnell selbst herausfinden. Weniger als 2 Liter sollten es aber keinesfalls sein. Damit bekommt die Absonderung über die Haut eine völlig andere Zusammensetzung, d. h. a) werden Schlacken und Salze konzentrierter über Urin und Stuhlgang ausgeschieden und b) der Schweiß ist ganz entschieden "dünner" mit Schlacken und Salzen versehen, so dass die Poren bereits besser zu "atmen" vermögen und weitaus weniger "Abfälle" auf der Hautoberfläche ankommen und dort verbleiben. Jede Haut bekommt so von innen her merkliche Entlastung, Diese Entlastung kann man mit entsprechenden vitalstoffhaltigen Nahrungsmitteln noch intensivieren!

Wasser und Mineralien haben im Grunde genommen wenig miteinander zu tun. Es sprach auch niemand davon, solange es keine Industrie gab, die Grundwasser und Tiefenwasser in Flaschen abfüllte und die Werbetrommel rührte mit dem Tenor: "Schaut her, das ist Wasser aus unserer Natur und der liebe Gott hat noch Mineralien für Eure Gesundheit dazugetan!" Und weil der Mensch ja tatsächlich Mineralstoffe benötigt, schenkt er leichtsinnigerweise diesen Leuten Glauben und kauft sich das teure Wasser. Die Folgen dieses Trugschlusses sind unnötige Ablagerungen, die anorganische Salze verursachen, weil sie der Organismus gar nicht verarbeiten kann. In Wirklichkeit benötigen wir die Mineralstoffe also keinesfalls aus Wasser, sondern aus unserer Nahrung. Dabei ist die Versorgung um so besser, je mehr Salat, Obst und Gemüse wir tagtäglich konsumieren. Eine ganz einfache Regel also, die mit sogenanntem Mineralwasser nicht gestört werden sollte. Wenn die These richtig wäre, dass Wasser für Trinkzwecke anorganische Mineralsalze enthalten soll, dann müsste man daraus folgern, dass Meereswasser - weil es viele Salze aufweist - das beste Trinkwasser ist. Jeder weiß, was uns widerfährt, wenn wir Meereswasser trinken! Alle verantwortungsbewussten Ärzte raten dazu, Wasser zu trinken, welches möglichst wenig Mineralien in sich gelöst enthält. Es ist nur logisch, dass solches Wasser für uns am besten ist, das gar keine Salze aufweist.

Die Antwort auf die Frage warum ich destilliertes Wasser trinke, ist also fast schon zur Genüge gegeben, wenngleich auch noch einige Erläuterungen vonnöten sind: ich bin kein Evolutionist, aber ich bin mir darüber im klaren, dass die Menschheit mit einem recht anpassungsfähigen Organismus erschaffen wurde. Wie sonst könnte man unter den jetzigen Bedingungen überhaupt noch leben, doch die derzeitige Entwicklung geht mir zu rasant! Tausende von Jahren hat die Menschheit auf Erden gelebt und sich den langsamen Veränderungen angepasste Wasser, das die Menschen für Trinkzwecke benutzten, war noch vor 50 Jahren relativ rein. Doch was ist in diesen fünf Jahrzehnten passiert? Seit der industriellen Revolution, seit Bestehen der Wegwerfgesellschaft und seit der Verwendung zigtausender Chemikalien, wird unsere Umwelt grauenhaft mißhandelt und unser anpassungsfähiger Organismus bekommt immer mehr Probleme, noch unbeschadet mitzuhalten!

Aus diesem Grund bereite ich mir dampfdestilliertes Wasser, um es täglich zu trinken. Welche Zwecke es in meinem Körper erfüllt, habe ich Ihnen bereits ausführlich dargelegt. Aus meinem medizinischen Wissen und den langjährigen persönlichen Erfahrungen dazu kann ich solch reines Wasser nur empfehlen, und besonders natürlich, wenn Sie für Kinder bzw. deren Gesundheit Sorge tragen müssen.

Der Mensch besteht zu rund 2/3 aus Wasser!

Hier nur die wichtigsten Organe im Detail:

Herz 75%

Lungen 86%

Leber 86%

Nieren 83%

Därme 75%

Blut 92%

Dampfdestilliertes Wasser kann man sich tatsächlich leicht selbst zubereiten, denn inzwischen gibt es sehr praktische Haushaltsgeräte. Die könnten zwar ein bisschen billiger sein und ich hoffe, dass dies bald der Fall ist, wenn erst eine größere Stückzahlen, also mehr verkaufte Geräte, die Kosten beim Hersteller senken werden.

Ich möchte auch noch die physikalische Seite beleuchten: Als Physiker muss ich allerdings nicht weit laufen, um eine logische Verbindung zwischen Natur und reinem Wasser herzustellen. Seit Urzeiten vollzieht sich nämlich das gleiche Procedere: Wasser wird hydrologisch umgesetzt, wechselt seinen Aggregatzustand Salzwasser wird zu Süßwasser und umgekehrt. Über Jahrmillionen hin hat der Mensch in dieses Wechselspiel der Natur nicht eingegriffen, bis er jüngst in den Wahn verfiel, er könne dem Schöpfer ins Handwerk pfuschen, mit Gentechnik beispielsweise oder mit der Spaltung von Teilchen, mit Chemie und welchen Manipulationen immer. Die Konsequenzen sind für Mensch, Tier und Pflanzen immer deutlicher spürbar. Das so unendlich wichtige Element Wasser zeigt's auf seine Art, denn der einst intakte Kreislauf bietet uns heute keine Chance mehr, auf natürliche Weise an reines Trinkwasser zu gelangen. Und so bleibt uns zur Lösung des Problems nur, zu Hause das nachzumachen, was uns die Natur draußen vormacht: die Dampfdestillation! Wasser ändert dabei zweimal seinen Aggregatzustand und wird auf diesem Weg wunderbar sauber. Die vom Wasser abgetrennten Stoffe führen dem Betreiber überaus deutlich vor Augen, was alles im Leitungswasser enthalten ist, wobei man die schlimmeren und höchst toxischen Stoffe ja gar nicht sehen kann.

Inzwischen setzen bereits Millionen Menschen Destilliergeräte ein, und in aller Welt wächst die Anhängerzahl rasch. Nicht wenigen Kranken geht es wieder besser, viele werden rasch ganz gesund. Mütter mit Kleinkindern müssen sich keine Sorgen mehr wegen Nitrat machen, weil die Dampfdestillation auch dieses gefährliche Gift völlig entfernt. Und wer immer Vorsorge für seine Gesundheit betreiben möchte: es gibt kaum etwas Besseres, als täglich 2 Liter reines Wasser zu trinken. Fragen Sie nicht Ihren Apotheker, denn der will viele Pillen an Sie verkaufen. Fragen Sie besser Ihren eigenen Körper. Schon nach wenigen Wochen erhalten Sie eine ganz eindrucksvolle Antwort - das kann ich Ihnen versprechen.

Ist von Trinkwasser die Rede, ist naheliegend, auch das "Gegenteil" etwas zu beleuchten denn das menschliche "Abwasser" ist eine viel wichtigere Sache, als die meisten Menschen annehmen. Es stellt auch keinesfalls jene "unanständige" Flüssigkeit dar, vor der man sich von Kind an zu ekeln hat. Vielmehr kann man den Urin als untrügliches Hologramm einer gesunden oder kranken Körperflüssigkeit betrachten und es gibt nicht wenige Naturärzte, die auf eine Eigenharntherapie schwören. Tatsächlich gibt es viele Erfolgsmeldungen, nicht nur hier in den USA.

Die phantastische "Aufbereitungsanlage" Niere filtert das menschliche Blut in seiner Gesamtmenge von etwa 5 - 6 Liter tagtäglich sage und schreibe mindestens 300 Mal, was sich hochrechnen läßt auf ca. 1800 Liter innerhalb 24 Stunden! Hieraus entstehen in der Blase etwa 2 Liter Harn als Ausscheidungsflüssigkeit. Harnpflichtige Stoffe, die eine Niere (aus verschiedenen Gründen) nicht ausscheiden kann, gelangen wieder in den Organismus (Bindegewebe!) und verschlacken gerade jenes Gewebe, das alle Organe versorgt. Alles verschlimmert sich dramatisch, wenn man sich zu wenig Flüssigkeit zuführt insbesondere wenn der Organismus kein reines Wasser erhält. Er hat dann Schwierigkeiten, weil ihm kein "Lösungsmittel" und kein "Transportmittel" zur Verfügung steht. Ablagerungsbedingte Krankheiten und frühzeitiges Altern sind unausbleibliche Folgen. So kann ich nur hoffen, daß auch Sie, liebe Leser, eines Tages die wunderbare Befreiung erleben, die reines Wasser zu schenken vermag.

Clifford C. Dennison ist Dr. der Physik und arbeitet als Professor am Lee College in Cleveland/USA.

Er ist Mitglied von Who's who und der Amerikanischen Wissenschaftlichen Vereinigung. In den USA als Wissenschaftler anerkannt, widmet er sich seit vielen Jahren der Wasserforschung und ist u. a. Inhaber verschiedener Patente. Dr. Dennison interessierte sich schon als Student für Wasser und wandte sich später dem Trinkwasser, speziell der Dampfdestillation zu. Seine Erkenntnisse legt er für jedermann verständlich dar.



Literaturhinweise

Dr. Bragg: "Wasser - das größte Gesundheitsgeheimnis"

Hans Böhmer: "Wasser - das gefährliche Naß"

Helmut Fred Neuner: "Wasser - wie krank macht es uns Menschen?"

Helmut Fred Neuner: "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!"

Reinhold D. Will: "Geheimnis Wasser"

Hermann Kuhn: "Die fantastische Geschichte des Wassers"

Dr. Moreli: "Wasser, Ernährung und Bio-Elektronik"

Zeus
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Beitragvon Zeus » 8. Sep 2004, 17:07

Naja ich versteh zwar nicht sehr viel von Naturheilkunde aber relativ viel von Chemie und Physik!

Wenn man Destiliertes Wasser trinkt dürfte das wohl recht ungesund sein weil da ja kein Salz drin ist. Dadurch Diffundiert dann das ganze Wasser in die Zellen (auf Grund von Osmose) und die könnten dann sogar Platzen.

Das ist auch der Grund wieso Salzwasserfische nicht im Süßwasser überleben können....die leben ja auch nicht ungesund, weil sie keine "reines Wasser" trinken! :roll:

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devil81
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Beitragvon devil81 » 8. Sep 2004, 18:00

Hm, das ist der Größte Unfug den ich heute gehört habe.

Destilliertes Wasser sollte auf keinen Fall in größeren Mengen
getrunken werden, weil es überhaupt keine Inhaltsstoffe mehr hat.
Es ist reines H²O, und als solches sogar schädlich für den Körper.
Destilliertes Wasser enthält keine Mineralien, und entzieht so dem
Körper diese, weil die Stoffe nun mal eine gewissen Löslichkeit haben.

Viel Sinnvoller sind Filter, die dann das Wasser aktiv filtern, aber
nicht destilieren, sie halten Medikamentenrückstände, Nitrat und anderes
Zurück, entziehen dem Wasser aber keine lebensnotwendigen Mineralien.l
Zu den Zellen:

Kollegen von mir haben nachgewiesen (allen voran Dr. VINCENT), dass nur reines Wasser, also solches gänzlich ohne gelöste Stoffe unser Zelleninneres gelangen kann. Es muss nämlich polarisierendes Licht gedreht werden. Ohne diese Eigenschaft kommt es außerhalb der Zellmembranen zu erhöhtem osmotischem Druck ("außerhalb", nicht "innerhalb", wie mache Dummköpfe behaupten!). Innerhalb der Zellen verringert sich gleichzeitig der Druck. Damit wird das Zellgleichgewicht gestört und die Ursache für Krankheit geliefert, insbesondere Herz-/Kreislaufleiden und das, was die Zellen am meisten direkt betrifft: Krebs! Der wirrsinnige Ratschlag, man solle mineralhaltiges Wasser trinken, kommt von Pseudo-Experten.

Salz ist wegen seiner anorganischen Form schlimmer als sonstige Verunreinigungen, denn es verhindert regelrecht, dass sich polarisierendes Licht überhaupt zu drehen vermag. Es fällt mir relativ leicht, nachzuweisen, dass Herz-/Kreislauf-Erkrankungen und Krebsleiden deshalb so dramatisch zunehmen, weil die Menschen viel zu viel sogenannte Mineralwässer aus Flaschen trinken, die von einer profitausgerichteten Industrie abgefüllt werden. Solches Wasser kann niemals als "Lösungsmittel" für unseren Organismus dienen! Wasser ist Transportmittel, vermag aber diese wichtige Aufgabe in unserem Körper nur dann wirklich zu erfüllen, wenn es ganz sauber ist, also keinerlei gelösten Stoffe in sich hat. Zum Vergleich: Ist ein Lastauto schon beladen, dann kann es nichts mehr zusätzlich aufnehmen und befördern. Ganz genauso ist das auch mit dem Wasser in unserem Organismus. Unser Blut und die Qualität dieses "Lebenssaftes" sowie unsere Lymphen profitieren am meisten davon, wenn Wasser aufnahmefähig - also rein - ist, ebenso wie unsere Zellen, durch deren Membran nur sauberes Wasser problemlos dringen kann.
Hm, erstens was ist Polarisiertes Licht ? Und zweitens, die Aussagen über Krebs mögen nicht falsch sein, aber nun zu behaupten, das man damit
Krebs verhindern könne, in dem man Destiliertes Wasser trinke, halte
ich für nicht tragbar.

Ausserdem sollte man bedenken, welche enorm hohen Energieaufwand
es bedeutet Wasser zu destillieren, dies steht in keinem Verhältnis.

Devil
Intelligenz ist eine Illusion des Menschen

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 8. Sep 2004, 18:25

Hallo zusammen,

richtig ist ja, dass Zellen durch die so genannte Osmose platzen können. (durch das Konzentrationsgefälle), aber da muss man glaube ich, das Zeug schon massenweise bzw. intravenös einleiten, damit die Körperzellen/roten Blutkörperchen platzen. ;-)
Viele Menschen sehen nämlich in diesem Aqua destillata nur eine Schadstoffreiheit und die angeblich entschlackende Wirkung....
Umsonst warnt aber nicht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und auch viele Wissenschaftler vor dem ausschließlichen Gebrauch von destilliertem Wasser. Denn insbesondere bei einer einseitigen Ernährung entzöge das Destillat den Zellen auf Dauer Kalium- und Natriumionen und bringe so den Elektrolythaushalt des Körpers durcheinander.
:wink:
MfG
Kräuterfee


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syd-nee
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Beitragvon syd-nee » 9. Sep 2004, 22:38

ehrlich gesagt finde ich den text auch nicht so sonderlich toll. habe aber keinen anderen mal so eben schnell gefunden, und diesen kannte ich schon.

bereits in den zellen eingelagerte mineralstoffe können nicht ausgewaschen werden. was ausgespült wird sind mineralstoffe in schlackenform.

jedem, der einmal den herausdestillierten dreck im destilliergerät gesehen hat, dürfte ziemlich klar werden dass das nicht zur gesundheit beitragen kann diesen gelöst im wasser aufzunehmen...

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syd-nee
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Beitragvon syd-nee » 9. Sep 2004, 22:40

ach und was den energieaufwand betrifft: da stehen noch viel mehr dinge in dieser welt nicht so ganz im verhältnis. und das betrifft nicht die gesundheit...z.b. autofahren....

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syd-nee
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Beitragvon syd-nee » 9. Sep 2004, 22:43

komisch übrigens, die helgoländer platzen auch nicht, und die trinken regenwasser...(=von der natur destilliertes wasser, für die die's sonst nicht kapieren würden)

Suza
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Beitragvon Suza » 10. Sep 2004, 00:41

Von der Natur verdampft und kondensiert ist wohl noch ein bißchen anders als das, was Du zuhause zusammenbrodelst ;). Und wozu hat man auf Helgoland eine Meerwasserentsalzungsanlage?
Besonders bemerkenswert finde ich den Gedankengang, alle Mineralstoffe in einen Topf zu werfen und ihnen dann z.B. die negativen Folgen eines erhöhten Natriumkonsums zuzuordnen. Der Vergleich mit dem Meerwasser hinkt ganz gewaltig :roll:
Ich gehöre definitiv zu den Leuten, die's immer noch nicht kapiert haben (um Deine Ausdrucksweise aufzugreifen), werde auch in Zukunft leichtsinnigerweise Mineralwasser und Leitungswasser trinken und kann Dir also leider auch nicht bei der Beantwortung der Ausgangsfrage (da war doch noch was :???: :D ) weiterhelfen.Sorry!

Viele Grüße Suza

Zeus
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Beitragvon Zeus » 10. Sep 2004, 01:34

Ja und deshalb, weil die Mineralien nicht aus den Zellen gewaschen werden können ensteht eben ein Konzentrationsgefälle (Osmose), was dann zu einer erhöhten Wasseransammlung in der Zelle führt und definitiv auch zum Platzen, was natürlich schlecht ist!!!
bereits in den zellen eingelagerte mineralstoffe können nicht ausgewaschen werden. was ausgespült wird sind mineralstoffe in schlackenform.
Außerdem auch wenn die Mineralien nicht ausgespühlt werden....du führst ja dann auch keine neuen hinzu und das ist sehr ungesund, gerade nach dem Sport!

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Beitragvon syd-nee » 10. Sep 2004, 12:09

eigentlich wollte ich in diesem thread eine frage beantwortet haben, und mir nicht von irgendwelchen besserwissern erzählen lassen, was ich eh schon 1000 mal von leuten gehört habe, die meinen sie wären ständig im recht.

"Von der Natur verdampft und kondensiert ist wohl noch ein bißchen anders als das, was Du zuhause zusammenbrodelst ."

- nein. destilliert ist destilliert. nur ist das regenwasser nicht mehr so sauber wie vor 1000 jahren, weil es die schadstoffe erst in der luft aufnimmt die wir dahin gepustet haben.

Und wozu hat man auf Helgoland eine Meerwasserentsalzungsanlage?

- ach ja? und wie funktioniert denn obige? kaum zu glauben, aber das wasser wird destilliert!!!?!

Besonders bemerkenswert finde ich den Gedankengang, alle Mineralstoffe in einen Topf zu werfen und ihnen dann z.B. die negativen Folgen eines erhöhten Natriumkonsums zuzuordnen. Der Vergleich mit dem Meerwasser hinkt ganz gewaltig

- ich habe nicht alle mineralstoffe in einen topf geworfen.
und von natrium habe ich schon gar nichts gesagt.

Ich gehöre definitiv zu den Leuten, die's immer noch nicht kapiert haben (um Deine Ausdrucksweise aufzugreifen),

- offensichtlich

werde auch in Zukunft leichtsinnigerweise Mineralwasser und Leitungswasser trinken

- nierenkranken menschen wird komischerweise ärztlich geraten, kein mineralhaltiges wasser zu trinken...

und kann Dir also leider auch nicht bei der Beantwortung der Ausgangsfrage (da war doch noch was ) weiterhelfen.

- richtig, und nur darum sollte es hier auch gehen, wie ich schon anfangs formuliert hatte...

Sorry!

- macht nichts, hättest auch gar nichts schreiben müssen...

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Beitragvon syd-nee » 10. Sep 2004, 12:13

und zeus, was dich angeht, so führe ich mir meine mineralien durch nahrung zu. denn in der nahrung sind diese auch organisch gelöst und somit vom körper aufnahmefähig.

im mineralwasser sind viel zu wenig mineralien enthalten wenn wir auzf diesem wege unseren mineralbedarf decken wollten!!!

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Beitragvon paul » 10. Sep 2004, 14:16

Destilliertes Wasser - in normalen Trinkmengen oral aufgenommen - bringt keine Körperzelle zum platzen; das ist ein altes Ammenmärchen aus dem Chemieunterricht. Das Wasser verbindet sich im Verdauungstrakt mit diversen Stoffen, so dass dieser oben angesprochene Osmoseeffekt nicht mehr zustande kommen kann. Ich trinke seit Jahren energetisiertes Osmosewasser (da ist auch nicht mehr viel drin und entspricht in etwa dem destillierten Wasser) und lebe sehr gut und gesund damit. Was anderes wäre, wenn dieses Wasser direkt in den Blutkreislauf käme; das hätten die Blutzellen wahrlich nicht gerne – oder wenn das Wasser fassweise getrunken würde.

Die Geschmacksqualität von z.B. Tee oder Kaffee, welches mit diesem weichen Wasser zubereitet wird, ist m.E. wesentlich höher – ist aber subjektiv.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 10. Sep 2004, 14:24

genau :) und für diejenigen, die das immer noch nicht herauslesen können...muß man ja alles hier mehrfach schreiben :roll:
.... das Zeug schon massenweise bzw. intravenös einleiten, damit die Körperzellen/roten Blutkörperchen platzen. ;-)
....Denn insbesondere bei einer einseitigen Ernährung entzöge das Destillat den Zellen auf Dauer Kalium- und Natriumionen und bringe so den Elektrolythaushalt des Körpers durcheinander.



   

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