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Topinambur – Das präbiotische Wintergemüse

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Angelika
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Topinambur – Das präbiotische Wintergemüse

Beitragvon Angelika » 7. Jan 2019, 19:55

Topinambur (Helianthus tuberosus), ist eine Pflanze aus der Gattung der Sonnenblumengewächse, die vor gut 400 Jahren von Nordamerika wie die Kartoffel, nach Europa gelangte. Diese hoch wachsende Pflanze kann nahezu vollständig verwertet werden.
Die Pflanze bzw. ihre Knolle ist auch als Erdapfel, Jerusalem-Artischocke, Ewigkeitskartoffel, Knollensonnenblume oder Indianerknolle bekannt.

Der Geschmack der Topinamburknolle ist leicht nussig bis süßlich und erinnert an Artischocken und Maroni. Die Knolle ist vielseitig einsetzbar und kann auch als Rohkost gegessen werden. Der nussige Geschmack von Topinambur kommt bei gekochten oder gerösteten Knollen stärker zum Vorschein. Die rohe Knolle ist knackig und hat einen leicht erdigen Geschmack.

Topinambur ist eine wertvolle Heilpflanze

Topinambur ist in der Pflanzenheilkunde bekannt für seine Wirkstoffe die zur Linderung von Leiden und Krankheiten führen können. Neben dem Hauptwirksstoff Inulin sind in der Knolle viele Vitamine, Spurenelemente und Mineralien enthalten.
Inulin sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt, daher wird Topinambur auch gerne „Diabetiker-Kartoffel“ genannt.
Verwendet wird die Pflanze frisch, getrocknet, als Tee oder in Auszügen.

Präbiotika schützen vor Magen-Darm-Erkrankungen
Topibambur wirkt appetitzügelnd
bei Magen-Darm-Beschwerden (z. B. erhöhte Magensäureproduktion)
bei Rheuma
Kraftlosigkeit
Trockene Haut und Ekzeme

In der traditionellen Heilkunde kommen aber nicht nur die Knollen, sondern auch die Blätter und Blüten des Topinambur zum Einsatz.
Zahlreiche Studien haben bestätigt, dass die darin enthaltenen Polyphenole eine antioxidative, entzündungshemmende sowie krebsvorbeugende Wirkung haben. Den Topinambur-Blättern wurde bereits ein grosses Potenzial als Antioxidans bescheinigt.
Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass die Blätter weitere sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. Sesquiterpenlactone) enthalten, die gegen krankmachende Bakterien, Viren, Pilze und Tumoren wirken.


Mehr darüber

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Rezepte

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