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Der Reizdarm, eine lange Geschichte: Eigenurin hilft

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Krâja
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Der Reizdarm, eine lange Geschichte: Eigenurin hilft

Beitragvon Krâja » 5. Nov 2014, 15:12

Es begann vor vielen Jahren, als ich noch ein Kind war...

Meine Mutter, alleinerziehend, die einzige Frau in der Kollegschaft der Ärzte einer Kleinstadt, belächelt und umworben von den Kollegen, angefeindet und angegiftet von eifersüchtigen Ehefrauen, existentiell bedroht als nicht ernstgenommene Anfängerin auf dem Bereich der Allgemein Medizin, engagiert, aufopfernd und immer im Bestreben Perfektion zu erreichen, mit einem psychischen Defekt, der vermutlich aus ihrer eigenen Kindheit stammte und nie behandelt wurde.... sie hasste Kinder.

Sie hatte ein Kind, mich. Sie wollte kein Kind und hat alles versucht, dieses Kind nicht zu bekommen. Zu einer Abtreibung hatte sie entweder kein Geld oder sie fürchtete um ihren Ruf, denn möglich war das damals auch schon. Sie versuchte es selbst und brach sich beinahe das Genick, aber ihrem Kind hat das anscheinend nicht allzuviel ausgemacht, es kam trotzdem zur Welt. Sie hat sich 18 Jahre darum bemüht, dieses Kind möglichst unauffällig und ohne Schaden für ihren Ruf als Ärztin aus der Welt zu schaffen. Das Ergebnis all dieser Bemühungen schreibt gerade hier am Forum...

Der Reizdarm begann wahrscheinlich in meiner Kindheit. Ich habe ein sehr gutes Erinnerungsvermögen, bei mir haben sich Bilder und Szenen eingeprägt, wie ein Film, der vor meinem geistigen Auge abläuft. Es handelt sich um einzelne Szenen aus unterschiedlichen Jahren. Ich sehe mich und die Personen, die damals in einer Situation vorhanden waren.

Meine Mutter hatte einen Ekel davor, mich zu wickeln, wenn ich groß gemacht hatte. Es war fies, stank, und es gehörte sich nicht. Sie wollte mich nicht wickeln, schimpfte mich aus und ließ mich einfach in meiner Kacke liegen. Im ersten Jahr wickelte mich dann zunächst mein Vater und später meine Großmutter. Anfangs nur mein Vater, wenn er abends heimkam von der Arbeit, später kam meine Oma zu uns und übernahm diese Aufgabe. Meine Eltern ließen sich scheiden, mein Vater verschwand aus meinem Blickfeld, ich blieb bei meiner Mutter und wurde von ihr und ihrer Mutter groß gezogen.

Als ich in etwa zwei Jahre alt war und endlich ins Töpfchen machen konnte, was meine Großmutter mit unendlich viel Geduld und gutem Zureden letztendlich erreicht hat, kam meine Mutter, stieß mit dem Fuß gegen das Töpfchen, ich fiel mitsamt dem Töpfchen um, die Bescherung lag auf dem Boden und ich saß drin. Es gab ein fürchterliches Theater, denn angeblich war ich zu blöd, auf dem Töpfchen zu sitzen und war von selbst damit umgefallen. Ich heulte und wurde von meiner Mutter bestraft, ich wurde verhaut.

Als ich dann später aufs Klo gehen konnte, kam meine Mutter jedes Mal dazu, angeblich um sich meinen Stuhlgang anzuschauen. Wenn ich meinen Hintern nicht sofort hochhob, wenn sie dies wünschte, schlug sie zu. Sie zerrte mich hoch, um sich den Stuhl anzugucken, egal ob ich fertig war oder nicht...

Meine Mutter schlug sehr fest zu, ich werde die Ohrfeigen meiner Mutter aus der hohlen Hand auf meinen Wangen nie vergessen, ich fühle sie heute noch. Ich hatte eine sehr berechtigte Todesangst vor meiner Mutter, die sich ausgerechnet dann an mir auszutoben pflegte, wenn ich auf dem Klo saß und nicht weg konnte. Sie hat ihren ganzen Haß, ihre Wut, ihren Frust aus Vergangenheit und Gegenwart an mir abreagiert. Fußtritte, Gebrüll, Schläge, sie hat mich an den Haaren gerissen. Ich machte nichts richtig, nie. Ich war in ihren Augen eine Mißgeburt, die kein Recht hatte zu leben, sie wollte mir zeigen, wos lang ging. Sie hat mir das Fürchten beigebracht, ich hatte Todesangst vor meiner Mutter. Ohne die Hilfe meiner Oma hätte ich das auch alles garnicht überlebt. Meine Oma zog sich den Haß meiner Mutter zu, da sie jeden Versuch meiner Mutter, mich totzuschlagen (weil ich angeblich nicht brav gewesen war) zunichte machte.

Kinder lernen relativ schnell, ich auch. Auf dem Klo war ich in Lebensgefahr, also durfte ich nur dann aufs Klo gehen, wenn meine Mutter nicht zuhause war. Ich lernte zu verhalten. Ich muß wohl was falsch gemacht haben, denn ich lernte das sehr gründlich: ich brauchte nicht mehr aufs Klo, ich sammelte alles in meinem Gedärm, es blieb drinnen und mein Bauchumfang nahm zu.

Ich war also verstopft? Die vielen Besuche der Arzneimittelvertreter in der Praxis meiner Mutter schlugen sich bei mir nieder. Die Medikamente wurden an mir ausprobiert. Von seiten meiner Großmutter kamen die Einläufe, Trockenzwetschgen, natürliche Kost, um meinen Darm anzuregen. Von meiner Mutter kamen die Medikamente, die ich unter ihren Augen schlucken mußte. Medikamente für den Darm, für die Haut (gegen Akne), Beruhigungstabletten, Aufputschmittel. Ich erinnere mich, daß ich pro Mahlzeit rund eine Handvoll Medikamente zu mir nehmen mußte. Tat ich es nicht, wurde ich verhaut.

Ich konnte pfundweise Trockenpflaumen zu mir nehmen, ganz ohne Wirkung. Auch Feigen, Sauerkraut, Gemüsesäfte, Leinsamen, Kräutermischungen, pflanzliche Kost, Ballaststoffe zeigten keine Wirkung, wenn man mal von den Blähungen absieht. Ich wurde selbstverständlich auch wegen der Schilddrüsenunterfunktion behandelt, ich bekam Eisen in Tablettenform, Jod, Blutuntersuchungen, Darmspiegelungen, Ultraschalluntersuchungen, Bauchspiegelungen, Stuhluntersuchungen. Ich mußte sehr viel trinken, sehr viel laufen, täglich rund 14 Kilometer zu Fuß, bergauf, bergab....

Mein Darm funktionierte trotzdem nicht. Bis zu meinem 30. Lj Verstopfung, was gut und gern 6 Wochen dauern konnte, ohne Probleme wie beispielsweise Magendrücken, aber eben mit einem gewaltigen Bauchumfang verbunden war. Ohne Abführmittel in Form von Zäpfchen kam ich nicht mehr aufs Klo. Auch die langjährige Psychotherapie, der ich mich letztendlich unterzog, um mein Kind vor dem Wiederholungszwang zu bewahren, hier sehr gut beschrieben Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!), brachte in Punkto Darm keine Besserung.

Die erste Besserung brachte vor ein paar Jahren die Einnahme von Colostrum, das ich direkt von einem Bauern mit Milchkühen bezog. Mein Darm schien sich zu beruhigen und funktionierte täglich, ohne Abführmittel. Durch bestimmte Umstände kam ich dann nicht mehr zum Bauern, das ist sehr weit weg von dort, wo ich wohne, man benötigt ein Auto, wenn man es nicht hat, kommt man nicht hin. Künstlich aufbereitetes Colostrum nehme ich nicht. In wenigen Monaten hatte sich mein Darm auf täglich eingependelt, aber ohne Colostrum ging es nur mit Zäpfchen.

Seit einigen Jahren stehe ich unter Streß, den mein Körper mit einer ganzen Reihe von Ausfallerscheinungen quittiert, unter anderen mit Durchfall und Verstopfung. Mal das eine, mal das andere. Einen Normalzustand schien es bei mir nicht zu geben. Meine berufliche Tätigkeit wurde allmählich einer sehr starken Prüfung unterzogen, mir droht die Entlassung.

Seit ein paar Monaten verwende ich den eigenen Mittelstrahlurin nicht nur äußerlich sondern auch innerlich, mit ganz erstaunlichen Ergebnissen. Täglich eine Darmentleerung, ohne Abführzäpfchen. Manchmal breiartig, manchmal hart. Der Stuhlgang stinkt nicht, die Blähungen werden weniger, keine Diarrhoe, keine Obstipation.

Eine Spontanheilung? Ich seh das anders, aber das ist ja nur meine Sicht der Dinge. Ich glaube an die Wirkung von Eigenharn und an die Intelligenz des menschlichen Organismus.

Ich schreibe das hier im Natur-Forum, vielleicht gibt es hier Interessenten, die es ausprobieren wollen, möglicherweise helfen meine Erfahrungen auch anderen? In meinem realen Umfeld werd ich ausgelacht, die Leute schütteln mit dem Kopf, "Jauche? Ich rede kein Wort mehr mit Dir, wenn Du nicht endlich mit dem Unfug aufhörst, ich will nichts davon hören!"

Schade, es funktioniert... aber man kann ja niemanden zwingen, etwas auszuprobieren.
Die äußerliche Anwendung der Urintherapie und Die innere Anwendung der Urintherapie
ergänzen einander, beschleunigen und verstärken die Heilung.
Beachtet bitte unsere Angaben und Hinweise unter den angegebenen Links.
Grüße von Krâja



   

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