Achalasie der Speiseröhre - Schwarzkümmelöl

Nigella sativa

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Krâja
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Achalasie der Speiseröhre - Schwarzkümmelöl

Beitrag von Krâja »

Seit rund 15 Jahren habe ich ab und zu einen Speiseröhrenkrampf.
Dieses Ereignis kündigt sich mit Druck in der Speiseröhre und einer Art Brennen, ähnlich dem Sodbrennen, an. Es passiert in erster Linie, wenn ich beim essen bin, kann aber auch beim trinken geschehen. Ich muss dann sofort aufhören zu essen, denn ich kann nichts mehr schlucken. Es kann nicht in den Magen rutschen, die Speiseröhre ist wie zugekniffen, es kommt extrem viel schaumige Flüssigkeit hoch, die man ausspucken muss, denn man kann sie nicht schlucken. Man kann auch kein Wasser trinken.

Mir wird nicht schlecht dabei, ich kann dabei rauchen und sprechen, aber nichts essen. Es gibt einen starken Druck im Magen, der in die Brust ausstrahlt. Es ist schon vorgekommen, dass ich mich dabei übergeben musste, das passiert aber sehr selten.

Dies geschieht zwischen 3 und 6 Mal im Monat, aber manchmal vergehen auch Monate, ganz ohne dass es dazu kommt. Stress ist eine der Ursachen. Die aktuelle Nahrung spielt keine Rolle, da es bei allem auftritt, was ich esse.

Meine Lunge ist gesund, ich habe keinen Krebs. Ich habe keine Magenprobleme, bin im Allgemeinen auch nicht übersäuert. Ich hatte eine Schilddrüsenunterfunktion fast mein ganzes Leben, sie hat sich aber in den letzten 10 Jahren beruhigt. Ich hatte Arthrose in allen Gelenken, die ich mit der Urintherapie zum ausheilen gebracht habe, ebenso wie die 98% Schwerhörigkeit, Glaskörpertrübungen, eine Netzhautablösung. Ich höre ohne Hörgerät und meine Sehschärfe ist normal.


Vorgeschichte
Krâja hat geschrieben:
5. Nov 2014, 00:57

ich seh das hier gerade. Den Begriff kannte ich nicht, hab mich aber erstmal bei der Wikipedia schlau gemacht. Dann auf der oben verlinkten Seite vom Achalasie-Zentrum Würzburg.

Ich habe in meinem Thread Streßfolgeerscheinungen u.a. Speiseröhrenkrampf: EUT eine ähnliche Störung beschrieben. Ich habe diese Störung als Speiseröhrenkrampf bezeichnet.

Es handelte sich um eine absolute Schluckstörung, die Nahrung passierte einen Teil der Speiseröhre und blieb stecken. Während dieser Schluckstörung, die zwischen 10 Minuten und einer Stunde anhalten konnte, war es nicht möglich, was auch immer zu schlucken, auch nicht den eigenen Speichel. Zu einem Aufstossen kam es eher selten, also im Ablauf der rund 5 Jahre, die ich das hatte, erinnere mich nur an ca. 5 mal, daß es zu einem Aufstossen kam, wobei ich in letzter Minute verhindern konnte, mich zu übergeben. Ich hatte jedes mal starke Brustschmerzen, die ausschließlich den Bereich der Speiseröhre erfassten, sie strahlten nicht aus. Es handelte sich um eine Verkrampfung der Speiseröhre, die zu einem Druckgefühl führte, was wiederum in den ersten Jahren dazu führte, daß ich fast nicht atmen konnte. Mittels ganz bewußtem Atemtraining konnte ich dieses Problem dann letztendlich überwinden, mußte aber konzentriert langsam und ruhig atmen, die Atmung war immer leicht behindert durch den Druck in der Speiseröhre. Zu einer Gewichtsabnahme wäre es mit Sicherheit dieses Jahr gekommen, denn ich konnte fast nichts mehr essen, ohne diesen Speiseröhrenkrampf zu bekommen.

Zu einem Erbrechen kam es nicht, aber wie oben geschrieben, ein paar wenige Male sehr knapp. Einen Kloß im Hals hatte ich nicht, eher einen Kloß im Eingang zum Magen. Schmerzen beim schlucken hatte ich nicht, ich konnte einfach nichts schlucken, wenn ich es versucht hätte, hätte ich mich übergeben. Die Speiseröhre war wie zu gekniffen. Es gab ein sehr unangenehmes Gefühl in der Speiseröhre, das ich am ehesten als ein Brennen bezeichnen würde. Husten und Heiserkeit hatte ich nicht gleichzeitig mit den Speiseröhrenkrämpfen und meiner Ansicht auch nicht durch sie ausgelöst, Asthma hatte ich noch nie. Lungenentzündung hab ich öfters, aber das hat - meiner Ansicht - nichts mit den Speiseröhrenkrämpfen zu tun, da sie nicht durch sie ausgelöst wurden. Geschmackstörungen hatte ich nicht, Sodbrennen ja und Mißempfindungen mit Sicherheit.

Die Geschichte ist sehr schmerzhaft, man verliert jede Lust, Nahrung zu sich zu nehmen, sie ist beengend, man kann es echt mit der Angst zu tun kriegen. Diese Speiseröhrenkrämpfe waren ein realer Albtraum.

Was es war, wurde nicht festgestellt. Es wurden nur einzelne Untersuchungen vorgenommen. Mein Hausarzt wollte mich dann letztendlich auf eine klinische Untersuchung auf Speiseröhrenkrebs vorbereiten, aber ich zog meinen Homöopathen zu Rate...

Wie ich den Albtraum los geworden bin, steht in meinem Thread ... ich bin mir ziemlich sicher, daß ich die Speiseröhrenkrämpfe noch immer hätte, wenn ich nicht auf die Idee gekommen wäre, den Eigenharn mal versuchsweise zu trinken. Es war der erste Schluck. Mir wurde es auch sofort übel, weil das Ekelgefühl noch sehr stark vorhanden war. Es hat dann noch einige Zeit gedauert, bis ich dazu übergegangen bin, Mittelstrahlurin tropfenweise einzunehmen. Der erste Schluck hat gereicht, der Speiseröhrenkrampf ist seitdem weg, ich hatte ihn seitdem nicht mehr.

Krâja hat geschrieben:
14. Mai 2019, 03:55
Wir haben mittlerweile 2019 und ich hab noch immer Speiseröhrenkrämpfe. Dies Jahr sind sie schlimmer als je zuvor. Die Ursache ist immer psychischer Stress, gepaart mit Nahrungsaufnahme, wobei es ganz egal ist, was ich esse. Es kann bei frischen Erdbeeren genauso auftreten wie bei einem Brathering, Kartoffeln, Speisequark .. vor zwei Jahren hatte ich das sogar bei Getränken.

Dieses Jahr sind diese Speiseröhrenkrämpfe erstmalig mit Erbrechen und Sodbrennen verbunden, also nicht nur mit zuviel Schleim wie früher, wenn ich bereits gegessen hatte und noch etwas im Magen habe, brauche ich einen Eimer und bitte kein Publikum um mich herum, denn das finde ich sehr peinlich. Mir ist nicht übel dabei, aber der Speiseröhrenkrampf ist bei Weitem stärker als früher. Man kann ihn nicht als schmerzhaft bezeichnen, denn es tut nicht weh, aber man fühlt sich denkbar unwohl, als ob man einen Stock verschluckt habe, der in der Speiseröhre stecken geblieben ist.

Ich hab jetzt zwei mal im Abstand von ein paar Tagen kalt gepresstes Schwarzkümmelöl auf meine Handinnenfläche gegeben und abgeleckt. Beide Male hörte der sehr starke Speiseröhrenkrampf mit allen Begleiterscheinungen, wie der Neigung zu erbrechen, der sehr starken Schleimproduktion, dem Gefühl einen Stock in der Speiseröhre stecken zu haben, dem Sodbrennen, innerhalb von 2 Minuten auf und alles war wieder in Ordnung.

Diese Krämpfe dauern unbehandelt rund 20 Minuten, das Sodbrennen kann Stunden anhalten. Ich geb allen Leidensgefährten diesen Tipp zum ausprobieren, schreibt mal, ob es bei euch auch funktioniert, mit ca 1/2 Teelöffel kalt gepresstem Schwarzkümmelöl, das man einfach ableckt und auf der Zunge behält...

Krâja hat geschrieben:
12. Mai 2020, 16:33
Vor ein paar Minuten wieder mal ein Speiseröhrenkrampf, sehr stark, beim essen einer Brot-Stulle, viel zu viel schaumiger Schleim aus der Speiseröhre und das Essen steckte fest. Ein Teelöffel Schwarzkümmelöl auf die Zunge gegeben ... augenblicklich war der Krampf weg, der Mageneingang blieb noch rund 3 Minuten zu und alles wieder in Ordnung ...

Krâja hat geschrieben:
10. Jun 2020, 00:45
Ich hab grad mal wieder etwas anderes ausprobiert...

Bisher hab ich mir das Schwarzkümmelöl (Nigella Sativa / Black Seed Oil) meist in die Hand geschüttet und in etwa die Menge eines Teelöffels eingenommen, wenn ich einen Speiseröhrenkrampf hatte. Heute hab ich das anders gemacht. Ich habe mir, bei den ersten Anzeichen des aufkommenden Speiseröhrenkampfs, die Menge eines Teelöffels Schwarzkümmelöl über mein Essen gegossen, gut untergemischt und weiter gegessen. Das geht auch, hab ich festgestellt. Es kommt dabei nicht zum eigentlichen Speiseröhrenkrampf, also der Mageneingang schließt sich nicht, nur das unbeschreibliche Gefühl .. ein Mittelding zwischen Reizung, Schmerz, Druck, Brennen ... hält rund 20 Minuten an. Es kommt dabei nicht zu vermehrtem Speichel, man kann ganz normal weiter essen, hat aber eben dieses seltsame Gefühl in der Speiseröhre.

Ich empfehle euch den Versuch mit kalt gepresstem Schwarzkümmelöl. Ich verwende meistens kalt gepresstes, ägyptisches Schwarzkümmelöl. Gut sortierte arabische und türkische Geschäfte haben es oder können es bestellen. In Deutschland bekommt man es auch in manchen gut sortierten Supermärkten, im Reformhaus habe ich es in Deutschland bisher nirgends gefunden.

Wer Schwarzkümmelöl noch nicht kennt, sollte es erst probieren, bevor sie oder er es sich übers Essen schüttet, denn es hat einen eigenen, würzigen Geschmack, der vielleicht nicht jedermanns Sache ist.

Seit einem Jahr nehme ich, wenn es zu einem Achalasie Anfall kommt, die Menge eines Teelöffels Schwarzkümmelöl ein, ich belasse es im Mund und auf der Zunge. Der Krampf in der Speiseröhre lässt sofort nach, der Mageneingang geht langsam wieder auf, es dauert ungefähr 2 Minuten, dann kann ich normal weiter essen.

Eine Schwarzkümmelkur habe ich bisher noch nicht gemacht.



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Innerliche Anwendung von Schwarzkümmelöl
wird verstärkt und verbessert durch
Äußerliche Anwendung von Schwarzkümmelöl
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Grüße von Krâja :wink:

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