Zum Inhalt

Verlustangst

Rund um die Probleme der Frau

Moderatoren: Angelika, Beate

LenaReichert92
Beiträge: 1
Registriert: 30. Mär 2017, 08:00

Verlustangst

Beitragvon LenaReichert92 » 30. Mär 2017, 08:18

Hallo,
Ich hoffe ich bin hier richtig... ansonsten einfach verschieben oder löschen.

Ich bin auf der suche nach einem homöopathischem mittel was ich Momentan zur „Unterstützung“ nehmen kann.
Ich versuche mal meine Situation zu beschreiben:
Ich leide schon immer unter Vaginismus, so dass es mit dem Sex einfach nicht klappt , ich habe schon alles mögliche ausprobiert…
Durch diese Sache ist mein Selbstwertgefühl ziemlich niedrig, ich bin nun ein Jahr mit meinem jetzigen Freund zusammen und habe ihm nun erlaubt mit anderen Frauen zu schlafen, für ihn ist es nur stupider Sex… ( ich weiß für Manche ist das schwer nachzuvollziehen…das ich diese Entscheidung getroffen habe… ). Ich achte darauf , dass ich mir selber nicht damit weh tue, aber es fällt mir sehr schwer… Mein Freund und ich wollen das hinbekommen, es fällt ihm schwer, dass ich mich so klein mache und dauernd Angst habe, dass er Schluss mach, er meint immer ich muss auch ohne ihn klar kommen, das ist mein Größtes Problem, ich habe Angst, dass er mich verlässt… deswegen gehe ich bald auch zu einer Therapeutin. Wenn er mir mal nicht schreibt oder abweisend ist, breche ich total in Panik aus und fange an total hysterisch zu regaieren und bewirke damit nur das Gegenteil und er wendet sich nur noch mehr ab… Hat jemand ein Tipp für mich, ob es ein Hömeopatisches Mittel gibt, was mir in den „Angst-Situationen“ hilft?
Glg Lena


Benutzeravatar
Angelika
Beiträge: 5641
Registriert: 3. Mai 2001, 02:00

Re: Verlustangst

Beitragvon Angelika » 1. Apr 2017, 20:00

Hallo Lena,

um das richtige Konstitutionsmittel zu finden wäre das beste bei einem klassischen Homöopathen.
Über die Verlustangst solltest du mit einer Therapeutin sprechen, die wird mit dir deine Angst-Situationen besprechen und
entsprechende Therapie vorschlagen. Denn du mußt dein Selbstbewußtsein stärken und deine Gedanken ändern.

Dazu fällt mir das Zitat v. R.D. Roosevelt ein.

Die Menschen sind nicht Gefangene ihres Schicksals,
sie sind Gefangene ihrer Gedanken.


Uns Menschen ist die Fähigkeit angeboren , jede Situation als positiv oder negativ anzusehen und uns dementsprechend zufrieden und freudig oder als ärgerlich, ängstlich oder deprimiert zu fühlen.
Aber den meisten ist diese große Freiheit nicht bewußt, sie sehen sich als Opfer der Umstände.

Nur Mut, du schaffst das!

Viele Grüße
Angelika

Benutzeravatar
terrencehill
Beiträge: 16
Registriert: 20. Jan 2008, 23:45

Re: Verlustangst

Beitragvon terrencehill » 6. Apr 2017, 19:10

Ein bisschen Baldrian kann man nehmen, bei den Schüssler Salzen wüsste ich gerade nichts.
Aber es ist ein komplett "externes" Problem, dass in der Umwelt liegt, und nicht unbedingt im Körper.
Du musst es durch möglichst proaktive Aktionen lösen und nicht lange darüber reden. Das hält einen nur unnötig lange in den Gedanken - und zwar in den falschen.

Benutzeravatar
anna1980
Beiträge: 9
Registriert: 23. Okt 2017, 16:41

Re: Verlustangst

Beitragvon anna1980 » 23. Okt 2017, 16:48

Du arme.. Ich kann deine situation auf jeden voll komplett nach voll ziehen. Aber mach dich deswegen nicht so runter - du bist trotzdem eine tolle Frau. Du solltest deine Ängst gegenüber deinen Freund aussprechen, dass kann schon manchmal wunder bewirken. Anstatt das du dich mit diesen Gedanken so fertig machst.

Lg

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 943
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Verlustangst

Beitragvon Krâja » 26. Okt 2017, 13:28

Vaginismus und Angst ist ein Teufelskreislauf. Angst ist ein ganz normales Gefühl, das jeder hat. Angst ist Schutz, man schützt sich vor etwas. Angst ist sehr wichtig, denn wenn man keine Angst hat, lässt man sich auf Risiken ein, die lebensgefährlich sein können. Angst kann sich zur Panik auswachsen und dann verkrampft man sich automatisch und ist nicht mehr Herr der Lage. Momentan beherrscht die Angst dich, man kann aber lernen, die Angst zu beherrschen. Das geht, wie vieles, an sich ganz einfach. Man lädt die Angst zu sich ein, wie eine gute Freundin, bietet ihr Kaffee und Kuchen an .. am besten leise, sonst hält dich jeder für verrückt und freut sich, dass die Angst mal wieder da ist. Wenn Du das ein paar Wochen lang gemacht hast, hat die Angst die Nase voll und Du hast gelernt die Angst zu beherrschen. Ein Gefühl, das man annimmt, lässt man los. Wie eine Rose, man bewundert sie und lässt sie sein. Angst ist weder schlecht noch gut, Angst ist. Freu dich, dass Du Angst hast, das ist gut so. Lerne mit der Angst umzugehen. Mit der Panik kannst Du es genauso machen. Schau dich um, gibt es etwas, was Panik auslöst? Wenn nicht, lad sie zu Dir ein, freu Dich, dass sie da ist, red mit ihr und sag ihr sie soll bei Dir bleiben. Red leise und unhörbar mit ihr. Beide, also die Angst und die Panik sind deine Freundinnen, zeig den Beiden, dass Du sie gerne magst... :D

Es gibt Beckenboden Entspannungsübungen, schau mal im Internet nach, das kann man auch alleine lernen. Wenn Du lernst, die Angst zu beherrschen, wird sich die Beckenboden Muskulatur sehr wahrscheinlich entspannen.

Versuchs mal damit und lass uns wissen, wies Dir damit geht, denn hier lesen viele mit, für die dieses Thema vielleicht auch sehr wichtig ist.
Grüße von Krâja :wink:

Benutzeravatar
cluenda
Beiträge: 195
Registriert: 22. Dez 2013, 03:49

Re: Verlustangst

Beitragvon cluenda » 18. Dez 2017, 00:25

Oh das kenne ich zu gut.
Da muss man echt lange Zeit mir kämpfen..jedenfalls war es so bei mir.

Ich persönlich habe mich ja mit dem Thema Panik befasst.
Es gibt so manche Situationen wo ich Panik bekomme..da muss ich auch immer schauen wie ich zurecht komme..habe aber bei https://panikattacken-hilfe.info/blog/ verschiedene Informationen gefunden, tolle Blog Artikel gelesen.. aber trotzdem gehe ich zu meiner Therapie.

Wünsche euch allen alles gute !
Träume Dein Leben, bis du aufwachst. Dann beschwere Dich bei dem, der Dich geweckt hat.


Denis3
Beiträge: 103
Registriert: 28. Mai 2018, 08:56

Re: Verlustangst

Beitragvon Denis3 » 22. Feb 2019, 22:49

Hmm, dass hört sich ja nicht so toll an.. Ich meine wenn man wirklich ernsthafte Probleme hat dann sollte man sich auch Hilfe suchen, Man kann sich aber auch im Web umschauen und gucken was man so finden kann und was davon hilft.

Mein Sexleben zum Beispiel läuft gerade auch nicht am besten. Aus dem Grund suchen wir gerade auch nach neuen Methoden wie wir Schwung in die Kiste bringen können.

Manchmal muss man dann auch einfach offen für neues sein. Bei https://www.gop12.com haben wir unter anderem heiße Videos gefunden, die heizen echt ein und man bekommt direkt Lust :)
Aber auch so kann man sich seine Infos durch das Internet holen.

Wie sieht es denn bei dir aus ?

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 943
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Verlustangst

Beitragvon Krâja » 23. Feb 2019, 03:25

Wie sieht es denn bei dir aus ?

Bei mir sieht es so aus, als hättest du, Denis3, das Thema dieses Threads falsch verstanden? Hier geht es um Verlustangst, das hat nichts mit Sex zu tun.

Das hat möglicherweise mit Minderwertigkeitskomplexen, falscher Erziehung, Strafen anstelle von Liebe und Verständnis, Abweisung anstelle von Beachtung, zu tun. Das sind Probleme, die Kindern zwar nicht in die Wiege gelegt, aber anerzogen werden, vom Säuglingsalter an bis hin zum erwachsenen Menschen. Nichtachtung, Zurückweisung, Abweisung, nicht da sein der Erziehungspersonen für das Kind, kann dann im Erwachsenenalter zu Verlustangst führen.

Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. Was der Seele im Laufe des Lebens zugefügt wird, kann körperliche Folgen haben.

Sex ist ein natürliches Bedürfnis u.a. des Menschen, zur Fortpflanzung und damit dem Erhalt des Lebens auf der Erde. Außer dass Sex zum Menschen gehört, wie alles andere auch, beispielsweise Hunger, Durst, Sonnenlicht, ein freundliches, aufgeschlossenes Miteinander, Verständnis für einander und Achtung gegenüber einander, sehe ich zwischen Verlustangst und Sex keinen Bezug.
Grüße von Krâja :wink:

Liliana
Beiträge: 186
Registriert: 20. Jun 2015, 12:48

Re: Verlustangst

Beitragvon Liliana » 13. Mär 2019, 11:48

Wieso hat das nichts miteinander zu tun?

Scheidenkrampf dadurch Verlustangst? Verstehe ich nicht, wie man keinen Bezug sieht.

Ich sehe große Ängste, Angst vor Nähe, vor Verletzung und gleichzeitig Angst vor dem Verlassen werden.
Das ist eine Suppe, inneres Chaos, Panik überall, dadurch innere Verkrampfung, was die Panik noch mehr steigert.
Und wahrscheinlich auch Angst vor Sex, bis hin zur Panik.

Angst vor Nähe und vor Distanz gehören zusammen, habe ich mir mal sagen lassen.
Manchmal kann da der Partner nicht viel machen, sich höchstens versuchen sich drauf einzulassen.

Besser man kann mit einem Therapeuten drüber sprechen. Meist liegt es in der Familie, da gehören viele Themen dazu, so dass man Angst hat, out in der Familie zu sein, wenn man nicht macht und denkt, wie Familie´s Meinung tickt.
Auch dürfen sich manche Kinder von ihren Eltern nicht entfernen, offene, tabuisierte Konflikte, zur Schonung der schnell verletzen Eltern.
Das wird natürlich nicht offen von den Eltern verlangt, deshalb spricht man von tabuisiert.

Eltern verlagern ihre inneren Konflikt auf ihre Kinder, die müssen alles machen, damit es Mama oder Papa gut geht.
Und das Kind, egal wie alt, darf nicht gehen. Das kann sich massiv in den Ängsten mit dem eigenen Partner widerspiegeln, man sieht aber keinen Bezug dazu, weil nie offen Konflikt angesprochen werden durften in der Familie.
Wenn man versucht etwas anzusprechen, wird alles abgestritten.
Man blickt nicht mehr durch, ist völlig irritiert...evtl. und sucht nur noch überall die Schuld bei sich selbst.
Das innere Chaos ist perfekt...

Liliana
Beiträge: 186
Registriert: 20. Jun 2015, 12:48

Re: Verlustangst

Beitragvon Liliana » 13. Mär 2019, 12:19

Doppelt wollte ich hier nichts hineinstellen, nur ergänzen



   

Zurück zu „Frauen Forum“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast