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Eczema herpeticatum - Was kann man da unterstützend tun?

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Moderator: Angelika

Stephan
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Eczema herpeticatum - Was kann man da unterstützend tun?

Beitragvon Stephan » 28. Mai 2006, 16:30

Hallo,

ich habe seit meiner Geburt mehr oder weniger schwere Neurodermitis. Vor ein paar Wochen entstanden dann innerhalb von wenigen Tagen auf meinem Hals und in meinem Gesicht mti Eiter überzogenen Bläschen. Dazu stieg innerhalb einiger Tage Fieber auf bis knapp 41°C an. Ich wurde Sonntags (einen Tag vor meiner ersten Abiprüfung) in eine Hautklinik eingewiesen. In der Klinik wurde ich dann ca. 1 1/2 Wochen behandelt. Bei meiner Entlassung war der Hals praktisch erscheinungsfrei. Das Gesicht war allerdings immernoch stark gerötet und mit einzelnen Pusteln bedeckt. Laut der Ärztin sollten die aber von alleine weggehen.
Nach dem Klinikaufenthalt sollte ich zu meinem Hautarzt in Behandlung gehen. Der verschrieb mir für drei Tage Antibiotika (im Krankenhaus hatte ich schon die ganze Zeit über Antibiotika bekommen) und eine Vioform-Salbe. Die Salbe war unnheimlich fettig und meiner Meinung nach ziemlich ungeeignet für meine Haut. Die erste Zeit zu Hause tat sich gar nichts. Die Rötungen gingen zwar nicht weg, neue Pusteln kamen aber auch nicht dazu. Vor einer guten Woche hat sich die Haut aber wieder entzündet und am Hals waren / sind zwei große Stellen offen. Meine Befürchtung war, dass es von der Neurodermitis kam. Das dachte wohl auch der Arzt. Er verschrieb mir eine Kortisoncreme (in der Packunksbeilage steht, dass man die Creme nicht bei Virusinfektionen anwenden darf) und nochmal oral Antibiotika. Morgen soll ich zur Kontrolle wieder zum Hautarzt und es hat sich nichts gebessert. Im Gegenteil: Der Hals ist wieder überzogen mit Bläschen und auch im Gesicht scheint der Spass wieder neu anzufangen.

Kann man mit Naturheilkunde die Heilung verbessern? Gibt es vielleicht in der Homöopathir wirkungsvolle Mittel gegen Eczema herpeticatum? Wäre Comocladia vielleicht gut?
Oder gibt es andere Natuheilverfahren, die helfen können?


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 29. Mai 2006, 12:14

Hallo Stephan,

dann sagte man Dir wohl gar nicht, dass Ekzema herpeticatum eine akute, disseminierte Herpes simplex Infektion (also eine Virusinfektion) ist, die häufig bei Patienten mit atopischen Ekzemen (Neurodermitis) - bei einer plötzlichen Verschlechterung dieser entsteht.

U.a. mag diese plötzliche Verschlechterung durch den Stress rund um's Abi entstanden sein und dass Du dieses Herpes Virus schon in Dir trägst.

Herpes bricht dann aus, wenn das Immunssystem geschwächt ist.
Unbedingt Immunsystem stärken.

Stell Dich doch einem HP vor, der entscheidet nach gründlicher Anamnese, welches Mittel bei Dir angezeigt ist.
MfG
Kräuterfee

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 30. Mai 2006, 22:29

Ja Stephan,

da kann ich Kräuterfee nur beipflichten - such Dir einen (guten) HP.
Idealerweise findest Du einen Heilpraktiker, der mit EAV diagnostiziert (oder ähnlichen Verfahren - Mikrotest u.a.) - dieser könnte verifizieren, ob, mit welchen und in welcher "Stärke" Du mit Viren und/oder Bakterien und/oder sonstigen "Giften" belastet bist und diese gezielt ausleiten - das ist schon mal ein Anfang für die Neurodermitis.
Eins ist aber auch klar - Du hast das schon seit Deiner Geburt, also kann man keine "Heilung" in kurzer Zeit erwarten - der Weg kann also ein langer sein.
Und - Antibiotika schädigen/zerstören die Darmflora, die doch der größte Anteil unseres Abwehrsystems/Immunsystems ist, ebenso wie Cortison meist mehr schadet als nützt, weil es - im Groben gesagt - unterdrückt.

Was die Frage zur Homöopathie betrifft - ja, ich bin sicher, da gibt es Hilfe für Dich. Wichtig ist jedoch, dass Du, wenn Du zusätzlich diesen Weg gehen willst, einen klassischen Homöopathen aufsuchst!

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem weiteren Weg - und vielleicht magst Du mal wieder berichten, wie es weitergegangen ist?

Liebe Grüße an Dich aus dem kalten Bayern, Brigitte

Stephan
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Beitragvon Stephan » 31. Mai 2006, 15:18

Danke für eure Antworten.

Um die Neurodermitis geht es mir im Moment eigentlich nicht. Damit hatte ich zu Zeit sowieso nicht so viele Probleme. Im Moment macht mir "nur" halt der Herpes-Virus Sorgen.
Ich hatte eigentlich mehr an irgendwelche unterstützende Hausmittelchen gedacht, wenn es dafür sowas gibt. Die Krankheit ist insgesammt ja nicht umbedingt auf die leichte Schulter zu nehmen. Deswegen würde ich im Moment lieber weiter bei Ärzten in Behandlung bleiben.
Zum Beispiel wurde mir im Krankenhaus gesagt, dass man Kompressen mit kaltem, schwarzen Tee auf die Haut legen sollte. Das hab ich auch gemacht und es hilfr sehr gut (besser als die Cremes, die ich bekomme).
Das Immunsystem aufzubauen lässt sich glaub ich sehr schwer mit der jetzigen Therapie der Ärzte in Einklang bringen. Von denen bekomme ich seit kurz nach Ostern durchgehend Antibiotika-Tabletten.

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paul
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Beitragvon paul » 31. Mai 2006, 19:57

... Im Moment macht mir "nur" halt der Herpes-Virus Sorgen.
Ich hatte eigentlich mehr an irgendwelche unterstützende Hausmittelchen gedacht, wenn es dafür sowas gibt. ... Von denen bekomme ich seit kurz nach Ostern durchgehend Antibiotika-Tabletten.
Wogegen bekommst Du die Antibiotika? Antibiotika haben eine schädigende Wirkung auf Bakterien, aber nicht auf Viren!

Hausmittelchen, die Herpes-Viren ausrotten, gibt es nicht. Ich empfehle Dir ebenfalls eine alternativmedizinische Behandlung mittels EAV. Damit könnte zumindest festgestellt werden, ob es tatsächlich Herpes-Viren sind .. oder eine andere Belastung vorliegt. Im ersteren Fall könnte dann z.B. eine gezielte Nosodenbehandlung erfolgen, die meiner Ansicht nach mehr bringt, als die Schulmedizin aufwarten kann.

Im weiteren kann ich Brigitte und Kräuterfee nur zustimmen!

Einen interessanten Thread über eine Herpes-Infektion gab es hier schon mal; lese doch mal rein:

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... highlight=
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)


   

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