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Obstruktive Bronchitis, brauche Hilfe!

Moderator: Angelika

Vigeo
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Re: Obstruktive Bronchitis, brauche Hilfe!

Beitragvon Vigeo » 16. Jan 2011, 14:30

okay, okay, ich bin also unkundig... :eek:

Aber wer negiert denn bitte schön generell?

Da wir ja nun schon von der obstruktiven Bronchitis zur akuten Pneumonie gekommen sind, folgt als nächstes Sicherlich das Beispiel einer HP, die bei einer bakteriellen Meningitis Antibiotika verboten hat. Aber nur weiter so, unsachlicher gehts ja kaum noch!
Gruß, Linda Benninghoff


Oribasius
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Re: Obstruktive Bronchitis, brauche Hilfe!

Beitragvon Oribasius » 16. Jan 2011, 15:39

sie krähen hier rum und verteidigen diese unqualifizierte äußerung des heilpraktikers der fragestellerin?? somit disqualifizieren sie sich - als vermutliches mitglied der selben zunft - ebenfalls.sie würden wahrscheinlich anders denken, wenn sie mal selbst auf antibiotika angewiesen sind und ihnen dadurch das leben gerettet wird, denn mit einer globulisuppe lässt sich nicht alles heilen. ende.

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*brigitte*
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Re: Obstruktive Bronchitis, brauche Hilfe!

Beitragvon *brigitte* » 16. Jan 2011, 18:32

Hallo Anna,
...mein Kind, 3 Jahre alt, hat seit 8 Monaten ständig obstruktive Bronchitis...
Frage: Was war da vorher? Eine Impfung? Ein neues Kinderzimmer (Teppich, bunte Möbel...)? Gibts in der Wohnung irgendwo feuchte Wände, Fensterrahmen etc.? Usw...wenn Dein Kleiner vorher gesund war, müsste es doch einen Auslöser geben ...?
...Wir haben versucht ihn homöhopatisch zu behandeln, er hat 3 Monate lang Cuprum Metallicum in D 12 bekommen. Leider hat das nichts gebracht. Auch Bioresonanztherapie hat bis jetzt nicht angeschlagen...
In dem Fall würde ich Dir raten, zu einem klassischen Homöopathen zu gehen - hier wird der ganze kleine Kerl gesehen mit allem, was zu ihm dazugehört, und auch die Familie mit einbezogen. Das ist ein großer Unterschied zur symptomatischen Behandlung mit Cuprum met. in D12 (eines der mindestens 50 Mittel mit krampfartigem Husten).
Warum die Bioresonanz nicht angeschlagen hat, kann ich nicht sagen, ich kenne ja die Behandlung durch Euren Therapeuten nicht.

Und schau - hier kann Dir niemand sagen, ob und wie oft und wie lange Du Budiair geben sollst, ich würde Dir raten, Dich in diesem Fall wieder an Eure Kinderärztin wenden, die kennt Euch und den Kleinen schließlich und ist vor Ort.
Kurz zu der Diskussion: Persönlich rate ich keinem meiner Patienten, irgendwelche Medis abzusetzen, die dieser bekommen hat. Im Laufe der Behandlung, wenn die Beschwerden besser werden, kann man Schritt für Schritt ausschleichen, der Patient kann den Arzt mit einbeziehen, wie immer er will.

Ich wünsche Deinem Kleinen von Herzen alles Gute
:wink: Brigitte

... die sich überlegt, ob sie sich doch eine Globulisuppe kochen soll für ihre Grippe :ratlos:

Vigeo
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Re: Obstruktive Bronchitis, brauche Hilfe!

Beitragvon Vigeo » 17. Jan 2011, 09:24

sie krähen hier rum und verteidigen diese unqualifizierte äußerung des heilpraktikers der fragestellerin?? somit disqualifizieren sie sich - als vermutliches mitglied der selben zunft - ebenfalls.sie würden wahrscheinlich anders denken, wenn sie mal selbst auf antibiotika angewiesen sind und ihnen dadurch das leben gerettet wird, denn mit einer globulisuppe lässt sich nicht alles heilen. ende.
Hallo,
ich verteidige nicht die Äußerung der HP, sondern wehre mich lediglich gegen Ihre Unterstellungen.
Wie auch Brigitte rate ich keinem Patienten, Medis einfach so abzusetzen.
Schön, dass Sie aber nun die Diskussion beendet haben. Auf sachlicher Ebene könnten wir gerne weiter diskutieren (aber dann in einem seperaten Thread).
Gruß, Linda Benninghoff

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paul
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Re: Obstruktive Bronchitis, brauche Hilfe!

Beitragvon paul » 17. Jan 2011, 10:21

... heilpraktiker ... sind von geburt gegner von kortison und antibiotika. ..
Im Großen und Ganzen muss ich Ihnen zustimmen. Diese Erfahrung habe ich leider auch immer wieder machen müssen :eek:
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

pierroth
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Re: Obstruktive Bronchitis, brauche Hilfe!

Beitragvon pierroth » 17. Jan 2011, 13:29

heilpraktiker haben häufig ein sehr dezimiertes denk- und wissensspektrum
Das ist eine sehr gewagte Aussage.
sind von geburt gegner von kortison und antibiotika
Das impliziert, dass bei der Geburt schon feststeht, dass jemand HP wird.... ;)
Insgesamt sind beide Aussagen eher polemischer Natur, als von wissenschaftlicher Kenntnis oder Kenntnis über HPs insgesamt geprägt. Schwarze Schafe gibt es natürlich überall.

Dass AB viel zu häufig, ohne jegliche Begründung gegeben wird, wird selbst von vielen Ärzten heute als problematisch gesehen. Vor gut einem Jahr hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit einem Mikrobiologen eines Hygieneinstitutes, welches auch Gutachten erstellt. Der Leiter dieser Institution berichtete mir, dass die grobe Schätzung der unnötigen AB-Anwendungen mittlerweile bei gut 50% liegt. Im Veterniärbereich liegt diese Ziffer noch weit höher. Er berichtete weiterhin, dass schon vor vielen Jahren vor Resistenzen gewarnt wurde, die durch unsachgemässe und unsinnigen AB-Gaben verursacht wurden. Er betonte ausdrücklich, dass nicht nur ein verfrühter Abbruch der AB-Gaben dafür verantwortlich ist.

Natürlich sind AB und Cortison in der Behandlung vieler Erkrankungen nicht wegzudenken, vor allem in der Akuttherapie können sie viele Leben retten, gar keine Frage. Auch ich halte es wie Brigitte und Viego: ich werde mich hüten und laufende AB oder Cortisonbehandlungen einfach so zu stoppen oder von notwendige Gaben abzuraten. Das wäre grob fahrlässig und nicht im Sinne der Patientengesundheit.
LG Pierroth



   

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