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Schlehen Rezepte

Rezepte zum Kochen, Einmachen etc... Hier können Sie ihre Rezepte verraten, über Rezepte diskutieren, fragen wenn Sie Rezepte suchen ......

Moderator: Angelika

Gast

Schlehen Rezepte

Beitragvon Gast » 16. Nov 2001, 20:36

Hallo zusammen,

nach dem ersten Frost werde ich wohl in den naechsten Tagen mal Schlehen/Schlehdornfruechte sammeln. Meine Fragen dazu:

1.) Lohnt es sich Schlehdornsaft (keinen Aufgesetzten!) zu machen? Oder ist der nicht sehr bekoemmlich (ich erinnere mich nur an den Saft der Vogelbeere/Ebereschenenfrucht, der nach meinem Geschmack widerlich ist)?

2.) Welche schmackhaften Kombinationen fuer Schlehenmarmelade kennt Ihr? Z.B. Schlehe mit Apfel/Apfelsaft und oder Grapefruitsaft?

mfg
Jens


Gast

Schlehenmarmelade

Beitragvon Gast » 20. Nov 2001, 08:29

Hallo Jens,

Schlehen verlieren ihren herben Geschmack nach unreifen Bananen, wenn sie Frost abbekommen haben. Da sie dann aber matschig sind, pflückt man sie besser, kurz bevor es richtig kalt wird. Zu Hause werden sie dann für ein paar Wochen noch eingefroren. Erst bei Minustemperaturen wandeln sich die Bitterstoffe, wie in der Natur, in Zucker um.

Ich machte früher vorwiegend Wein und Likör, da ich kaum marmelade esse.

Aber hier ein paar Rezepte für Dich:

Schlehen-Quitten-Gelee
1 kg Schlehen
600 g Quitten; geschaelt und
-- entkernt
2 Zitronen; Saft und
-- abgeriebene Schale
1 Vanillestange
5 Gewuerznelken
7 dl ;Wasser
900 g Gelierzucker
- Nach: Oskar Marti, Ein
-- Poet am Herd, Herbst in
-- der Kueche, Hallwag, 1994
-- ISBN 3-444-10433-2
Die Schlehen in eine tiefe Schuessel geben und mit Wasser bedeckt
ueber Nacht an der Kuehle stehenlassen. Am naechsten Tag abgiessen
und zusammen mit den in Achtel geschnittenen Quitten, der
Zitronenschale, dem Zitronensaft, den Gewuerzen und dem Wasser bei
mittlerer Hitze langsam zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und
noch eine Stunde schwach kochen lassen. Gelegentlich umruehren.
Die Masse in ein sauberes Nesseltuch geben und ueber Nacht
durchtropfen lassen (nicht auspressen). Am naechsten Tag den Saft mit
dem Zucker mischen, langsam aufkochen und aufruehren. Drei bis vier
Minuten koecheln lassen. In vorgewaermte Glaeser fuellen und sofort
verschliessen.
Dieser Gelee eignet sich bestens zur Verarbeitung in Suessspeisen wie
Mousse, Torten, Speiseeis.



MfG
Kräuterfee

Gast

Schlehen Marmelade / Gelee

Beitragvon Gast » 20. Nov 2001, 12:56

Hallo Jens,

hier noch mehr, auch zu Deiner Frage nach Saft.

Die Schlehe hat eine blutreinigende Wirkung, hilft gegen Husten,bei Blasenleiden u.a.m.
Inhaltsstoffe
Amygdalin
Blausäure
Blausäureglykosid
Farbstoff
Flavonglykoside
Gerbstoff
Gerbsäure
Organische Säure
Pektin
Zucker

Schlehensaft
zwei Kilo Schlehen
knappes Pfund Zucker
drei Liter Wasser
Schlehen waschen, in ein hitzebeständiges Gefäß füllen und mit dem zum Kochen gebrachten Wasser übergießen. Alles einen Tag abgedeckt stehen lassen. Den noch dünnen Saft abschütten und bis kurz unter die Siedegrenze erhitzen. Anschließend erneut über die Schlehen geben. Wieder einen Tag warten. Die ganze Prozedur erfolgt noch einmal. Dann wird der Saft endgüldig abgegossen, zehn Minuten lang augekocht, dabei wird der Zucker zugegeben und abgeschäumt. Heiß auf Flaschen ziehen oder aber weiterverarbeiten zu Gelee oder mit Rotwein versetzt zu Schlehenpunsch .

Gelee mit Schlehensaft
Zutaten
3/4 l Schlehensaft
1 kg Gelierzucker
oder
1/2 l Schlehensaft
1/4 l Brombeer-, Birnen-, Apfel- oder Holunderbeer
1 kg Gelierzucker
Zubereitung
Schlehen nach dem ersten Frost ernten, mit Wasser bedeckt weichkochen und durch ein Safttuch ablaufen lassen.
Säfte mit Gelierzucker kalt vermischen, zum Kochen bringen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. In Gläser füllen.
*
Aus: Handbuch für die Früchtezeit,
Pfeifer & Langen

Schlehen-Apfelmarmelade
Zutaten
600 g Schlehenmark
400 g Apfelmus oder frische geriebene Äpfel
1 kg Gelierzucker
Zubereitung
Die Schlehen mit Wasser bedeckt weichkochen lassen und durch ein Sieb rühren.
Schlehenmark und Apfelmus (möglichst nicht gesüsst) mit Gelierzucker verrühren und zum Kochen bringen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und in Gläser füllen.
Schlehen nach dem ersten Frost geerntet sind milder im Geschmack. Man kann sie auch einen Tag in das Gefrierfach des Kühlschranks legen und dann erst weichkochen.
Tip: Statt der Äpfel Birnenstückchen nehmen oder zu 500 g Schlehenmark 1/2 l Brombeersaft verwenden.
*
Aus: Handbuch für die Früchtezeit,
Pfeifer & Langen


MfG
Kräuterfee

Gast

Beitragvon Gast » 21. Nov 2001, 20:30

Vielen Dank fuer die Tips Kraeuterfee!!! Quitten sind zwar nicht so mein Ding, aber
der Schlehensaft/-gelee und die Schlehen-Apfelmarmelade hoeren sich gut an.

Nur war ich heute an der Stelle wo noch vor 2-3 Wochen die guten Fruechte hingen - und leider waren sie alle weg. Schade, ich hoffe, dass ich noch welche an anderer Stelle finde. Wenn nicht, muss ich die Aepfel, die ich heute noch gesammelt habe, mit Hagebutten (oder anderen Fruechten, die ich jetzt noch finde) zu Marmelde verarbeiten ;-)

Ansonsten hebe ich mir die Rezepte bis zum naechsten Jahr auf!

mfg
Jens

P.S.: Vielleicht eine Apfel-Wacholder-Mistel Marmelade? :-o)

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Tipps für Schlehen Rezepte

Beitragvon Angelika » 22. Nov 2001, 20:27

Hallo Jens,

hier noch ein paar Tipps zur Schlehen:

Im Volksglauben spielt die Schlehe als Symphatiemittel zum Schutz vor Fieber, Gicht, Gelbsucht und Verletzungen eine große Rolle.

Der frische Saft aus den reifen Früchte wirkt auch als Gurgelmittel bei Mund,-Hals- und Zahnfleischerkrankungen.

Die Früchte stärken auch Erschöpfungszustände. Sie beeinflussen günstig Herz und Kreislauf.

laut Hildegard v. Bingen sollen Schlehen in Honig eingelegt die Gicht vertreiben.

Wenn du die Frucht des Schledorns, nämlich die Schlehen, mit Honig einmachst, und so zubereitet oft ißt, wird die Gicht in dir vergehen.
Bevor man die Schlehen in Honig einlegt, entkernt man sie am besten. Eventuell erhitzt man sie mit dem Honig , oder man zerdrückt sie und vermengt sie mit Honig. Der Honig sollte gut in die Schlehen einziehen.

Auch soll sie helfen bei Magen und Verdauungsschwäche.

Hildegard schrieb:

Wer im Magen krank wird, der dürre Schlehen in Flammen-Hitze ( Feuer) das heißt, er brutzele sie oder koche sie in Wasser und esse sie oft. Das nimmt seinen Magen Unrat und Schleim. Wenn er die Kerne mitißt, wird es ihm auch nicht schaden.

mfg Angelika

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Schlehen Rezepte mit Alkohol

Beitragvon Kräuterfee » 30. Nov 2001, 08:13

Ich habe schon wieder den Alkohol im Kopf - aber wer kennt schon dieses Rezept ?

Schlehen-Gin
500 g reife Schlehen (möglichst
nach dem ersten Frost geerntet)
125 g Kandis
700 ml Gin
Schlehen verlesen, kurz waschen und auf einem Tuch gut abtropfen lassen, dann am besten noch einen Tag ausgebreitet trocknen lassen. In ein Gefäß mit weitem Hals füllen, den Kandis darüber verteilen und den Gin dazugießen. Gefäß verschliessen und bei Zimmertemperatur 6 Wochen stehen lassen, bis sich der Kandis völlig gelöst hat. Danach kräftig durchschütteln und filtrieren. Abfüllen und etwa 6 Wochen ziehen lassen. Der Schlehen-Gin sieht zuerst blaurot aus und wird im Laufe der Zeit mehr
bräunlich. Die Qualität leidet durch die Farbveränderung nicht. Übrigens, wenn die Schlehen reif sind und noch keinen Frost abbekommen haben, kann man nachhelfen: Die Schlehen auf einem Tablett ausgebreitet für einige Stunden ins Gefrierfach legen. Aufgetaut weiterverarbeiten.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 9. Jan 2002, 12:12

"Schlehen-Oliven"
Aus 400 g Salz und einem Liter Wasser stellen Sie eine Salzlake her: Das Wasser wird mit dem Salz aufgekocht. Wenn es abgekühlt wird, kommen die Schlehen hinein. Man deckt die Lake gut mit einem Teller ab, damit sie keinen Schimmel zieht. Dann kommen die eingelegten Schlehen für ca. drei Monate an einen kühlen Ort, am besten in den Keller. Man kann die einglegten Schlehen so essen, praktisch wie Oliven, zum Aperitif oder einem Glas Wein, Sie schmecken auf der Pizza und zu kaltem Fleisch, man kann sie wie Gurken einlegen oder in Olivenöl, dann zusammen mit Knoblauch und Salbeiblättern. Man kann die Schlehen aber auch weiterverarbeiten zu einer Tapenade.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 10. Jan 2002, 07:57

Kräuterfee schrieb am 2002-01-09 12:12 :
"Schlehen-Oliven"
Aus 400 g Salz und einem Liter Wasser stellen Sie eine Salzlake her: Das Wasser wird mit dem Salz aufgekocht. Wenn es abgekühlt wird, kommen die Schlehen hinein. Man deckt die Lake gut mit einem Teller ab, damit sie keinen Schimmel zieht. Dann kommen die eingelegten Schlehen für ca. drei Monate an einen kühlen Ort, am besten in den Keller. Man kann die einglegten Schlehen so essen, praktisch wie Oliven, zum Aperitif oder einem Glas Wein, Sie schmecken auf der Pizza und zu kaltem Fleisch, man kann sie wie Gurken einlegen oder in Olivenöl, dann zusammen mit Knoblauch und Salbeiblättern. Man kann die Schlehen aber auch weiterverarbeiten zu einer Tapenade.
Tapenade
Die Schlehen werden in kleine Stücke geschnitten, man gibt Zwiebelwürfel und Tomatenstücke dazu, außerdem Kapern. Mit Olivenöl verarbeitet man alles zu einer geschmeidigen Paste. Zum Schluß kommt noch etwas Knoblauch aus der Presse dazu. Die Tapenade schmeckt auf geröstetem Baguette-Brot, zu Lammfleisch und als Füllung von Pizzabrötchen. Dazu schmeckt immer ein Glas Wein.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 11. Jan 2002, 07:43

Schlehenpralinen
Die Schlehen werden unter Dampf oder in wenig Wasser gegart, anschließend schüttet man sie auf ein großes Blech oder Tablett und entfernt mit Hilfe einer Kuchengabel die Steine. Aus den Früchten kocht man dann eine Konfitüre. Die erkaltete Masse wird zu kleinen Kugeln, etwa murmelgroß, geformt. Man gibt sie auf ein Tablett und friert sie ein. In der Zwischenzeit stellt man eine Kouvertüre her, am besten aus weißer Schokolade: Im Wasserbad wird die Schokolade geschmolzen, am besten rühren Sie mit dem Finger um, um sicher zu gehen, daß die Schokolade nicht zu heiß wird und verbrennt. Dann stippen Sie die Schlehen-Murmeln in die Kouvertüre. Auf der kalten Masse wird die Schokolade sofort fest. Sie können die Pralines auf ein mit Klarsichtfolie ausgelegtes Tablett legen. Fertig. Ein schönes Mitbringsel zu Weihnachten.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 14. Jan 2002, 08:06

Schlehenlikör
200 g reife Schlehen
(nach dem ersten Frost
geerntet)
150 g weißer Kandis
1 Vanillestange
1 Flasche Korn (0,7 l)
Die Schlehen gut waschen und mit dem Kandis in eine Flasche geben,dann die aufgeschlitzte
Vanillestange hinzufügen und alles mit Korn übergießen.
Die Flasche verkorken und mindestens 2 Monate stehen lassen.Dann nach Wunsch den Likör in dekorative Flaschen filtern.
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 15. Jan 2002, 08:28

noch eine Schlehen-Apfel-Konfitüre

1 kg Schlehen (vorbereitet
-gewogen)
1/2 l kochendes Wasser
200 g Apfelstücke (vorbereitet
-gewogen)
800 g Schlehenfruchtmasse
1150 g Zucker
1 Beutel Gelfix

Schlehen entstielen, waschen, gut abtropfen lassen und wiegen.
Schlehen in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen und
erkalten lassen. Dann die Flüssigkeit abgießen, kurz aufkochen
lassen und wieder über die Früchte geben. Diesen Vorgang noch einmal
wiederholen. Die erkaltete Fruchtmasse durch ein Sieb streichen, so
dass der Rückstand vollkommen trocken ist und wiegen (800 g). Äpfel
schälen, vierteln, entkernen und in sehr kleine Stücke schneiden.
Fruchtmenge in den Kochtopf geben, von der Zuckermasse 2 El abnehmen,
mit Gelfix mischen und mit der Fruchtmenge verrühren. Unter ständigem
Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen.
Sobald die Masse sprudelnd kocht, den restlichen Zucker einrühren und
wieder zum kochen bringen. 1 Minute unter ständigem Rühren sprudelnd
kochen lassen.
Topf von der Kochstelle nehmen. Konfitüre evtl. etwas abschäumen,
sofort kochendheiß randvoll in die gründlich gereinigten und
gespülten Gläser füllen und sofort mit Twist-off-Deckeln verschließen.
Etwa 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen.

Schlehenmarmelade

Schlehen mit frischem Wasser übergiessen und über Nacht liegenlassen. Dann Wasser abgiessen und mit Wein und Wasser versetzen. Pro Kilo Schlehen ein viertel Liter Weisswein und ein achtel Liter Wasser. Danach werden die Schlehen unter ständigem Rühren weichgekocht. Kalt passiert man sie dann durch ein Sieb und wiegt den Brei ab. Dann werden pro Kilo Schlehenbrei ein viertel Liter Weisswein und 375 gr. Zucker hinzugefügt, am besten Fruchtzucker. Das Ganze wird zu Marmelade dickgekocht. Anstelle von Wein kann man auch 3-prozentigen Essig verwenden.

Schlehen kann man auch in reinem Weingeist ansetzen als aromatischen Likör. Ein Esslöffel Schlehensaft nach dem Aufstehen regt den Appetit an und bringt viel Vitamin C.
_________________
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 16. Jan 2002, 11:16

Schlehensaft: Schlehen mit kochendem Wasser übergiessen, so dass sie bedeckt sind. Nach ein bis zwei Tagen giesst man den tiefroten Saft ab. Für 1 Liter Saft kann man 500 gr. Zucker hinzugeben und kochen. Abschäumen und ständiges Umrühren nicht vergessen. Im Reformhaus gibt es den Schlehen-Ursaft. Er ist ganz natürlich ohne Zuckerzusatz. Alle erwähnten Früchte können auch mit dem Mörser zerquetscht (Vorsicht bei Hagebutten, erst Kerne und Härchen entfernen) als frisches Mus verwendet werden. Das ist besonders vitaminreich, aber zum allsbaldigen Verbrauch bestimmt.

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Schlehensirup

Beitragvon Kräuterfee » 17. Jan 2002, 08:21

Schlehensirup

2 kg Schlehen
750 g Einmachzucker
1 Messerspitze Nelkenpulver
1 TL Zimt

Die Schlehen (nach dem ersten Frost geerntet)verlesen, waschen und gut abtropfen lassen.
Dann in einen Topf geben und mit so viel kochendem Wasser begießen, daß sie gut bedeckt sind.
Die Früchte einen Tag so stehen lassen,anschließend die Flüssigkeit abgießen, einmal aufkochen und wieder über die Schlehen gießen. Diesen Vorgang die nächsten beiden Tage zweimal wiederholen,
dann den Saft durch ein Mulltuch abfiltern.
Mit Zucker und Gewürzen so lange kochen,bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Sirup in heiße Flaschen füllen und sofort verschließen.
MfG
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Schlehenlikör - Rezept

Beitragvon Kräuterfee » 18. Jan 2002, 08:19

Und nun gibt's noch ein paar Likörrezepte: :rotfl:

ups, gerade merkte ich, das im Rezept was fehlt und nicht stimmt, also nochmal:

Zutaten
große, gut ausgereifte Schlehen 1 kleine Vanilleschote, reichlich Gewürznelken, Zimt, (ca.) 300 g gestoßener weißer Kandis (ca.) 1/3 l Kornbranntwein

Rezept:
("nach" Originalrezept nach Fräulein L. Huisken in Braunschweig.) Große, gut ausgereifte Schlehen werden mit einem Tuche abgewischt und danach mehrmals mit einer Nadel durchstochen. Dann füllt man Weinflaschen zum dritten Teil mit den Schlehen, gibt in jede Flasche 10-15 Gewürznelken und etwas ganzen Zimt, füllt das zweite Drittel mit gestoßenem weißen Kandiszucker und gießt dann guten Korn darauf. 6-8 Wochen an einen warmen Platz stellen und ab und zu schütteln. Dann filtern und kühl stellen.

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Schlehen- Birnen-Gelee

Beitragvon Angelika » 20. Jan 2002, 17:11

Rezept für Schlehen- Birnen-Gelee

1,2 kg Schlehen, 1kg Birnen, 1kg Gelierzucker, 3Eßl. Zitronensaft, 2 Schnapsgläschen Schlehenlikör.

Die nach dem Frost geernteten Schlehen mit Wasser bedeckt weichkochen und den Saft durch ein Sieb abtropfen lassen. In Stücke geschnittenen Birnen auch mit Wasser bedeckt weichkochen und den Saft durch ein Sieb abtropfen lassen. Saft mischen und 3/4 l mit Zironensaft und Gelierzucker 4 Min sprudelnd kochen lassen. Likör unterrühren und heiß in Gläser füllen.

mfg Angelika



   

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