Schwedenkräuter und Narben??

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Moderator: Angelika

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Bart
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Schwedenkräuter und Narben??

Beitrag von Bart »

Hallo
ich wollte ma gerne wissen ob jemand den Schwedenkräuter schonmal gegen Narben angewendet hat und ob er funktioniert hat. Wenn ja, dann bitte dazu schreiben was für eine Narbe es war also: atrophe(eingesunkene), Hypertrophe(über dem Gewebe liegend; eine Wulst), Aknenarben,......

Würde mich ja mal interessieren ob er wirklich alle Arten von Narben nimmt, wie nach Maria Treben beschrieben.

Vielen Dank und liebe Grüsse
Bart

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Kräuterfee
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Beitrag von Kräuterfee »

Hallo Bart,

hilfreich schon; es kommt aber immer auch auf das Alter der Narbe an, der Tiefe dieser, evt. starke, nichtbeseitigte "Verunreinigungen/Verfärbungen im Gewebe" und das Alter der Haut in gewissem Sinne... das hat die Maria nicht so einfach darniedergeschrieben :)
:wink:
MfG
Kräuterfee

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Bart
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Beitrag von Bart »

Hallo Kräuterfee,

und was für Erfahrungen hattest du mit den Schwedenkräutern gemacht oder wie kommst du darauf?
Dank im voraus.....

Gruß Bart

Lotti

Beitrag von Lotti »

Hallo Bart!

Also ich hab mit Schwedenkräutern viele Narben behandelt. Einige gingen ganz weg, andere wurden besser und bei einigen hat sich nicht viel getan. Das hing aber nicht vom Alter ab, einige der Narben waren über 30 Jahre alt. Es hängt auch nicht von der Tiefe oder so ab, sondern das muss irgendwas sein, was tiefgründiger ist.

Also ich hab eine Narbe seit meiner Kindheit die mir immer viele Probleme gemacht hat mit Schwedenbitter behandelt. Man sieht sie noch, aber sie ist viel weicher, sie spannt nicht mehr und macht keine Probleme mehr.

Ich hab fleischige Narben behandelt die zu Stichen wurden, andere gingen ganz weg, einige Striche von Narben wurden zwar kleiner blieben aber, wieder Andere verschwanden ganz.

Ich kenne niemanden der die Narben wirklich häufig und mit sehr feuchten Lappen behandelt hat, wo Schwedenkräuter nicht in irgend einer positiven Form Wirkung gezeigt hätten (mal abgesehen von Aussagen von Internetusern die man nicht überprüfen kann). Seit ich Schwedenbitter direkt in die Wunden kippe und dabei halt mal die Zähne zusammenbeisse, bekomme ich auch keine Narben mehr.

Liebe Grüsse

Lotti

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Wegwarte
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Beitrag von Wegwarte »

Hallo Bart,

ich schließe mich dem letzten Posting von Lotti und den Erfahrungen, die sie gemacht hat voll und ganz an...mal verschwinden die Narben komplett und manchmal tut sich -leider- garnichts...egal um welche Art von Narbe es sich handelt, wie alt und wie tief sie ist.

Einen Versuch ist es aber allemal wert! :)

Getreu dem Motto: wer nichts wagt, der nichts gewinnt....
lieben Gruß
Wegwarte

Lotti

Beitrag von Lotti »

Wegwarte hat geschrieben: und manchmal tut sich -leider- garnichts...egal um welche Art von Narbe es sich handelt,
Hallo Wegwarte!

Garnichts? Rein nichts? Also wenig, das kenn ich auch, aber garnichts eigentlich nicht. Meinst du wirklich garnichts, oder so wenig dass es unter den Tisch fallen kann?

Liebe Grüsse

Lotti

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Wegwarte
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Beitrag von Wegwarte »

Hallo Lotti, :wink:

also wirklich so wenig, dass man es nur bei SEHR großer Betrachtung mit einer Lupe bemerkt! Leider ist das tatsächlich so. Ich find es jetzt aber nicht sooooo dramatisch, sondern erfreu mich an den anderen, teilweise wirklich erstaunlichen positiven Ergebnissen.
lieben Gruß
Wegwarte

Lotti

Beitrag von Lotti »

Hallo Wegwarte!

Nee, dramatisch sicher nicht. :-)
Mich hats nur gewundert, weil ich auch Narben hatte, wo ich dachte es hätte sich garnichts getan und dann hab ich gemerkt dass sie einfach nicht mehr spannen. Ich hab von Kind an eine Narbe am Finger die grade im Sommer wenn die Finger warm und dicker werden, immer mal wieder Probleme gemacht hat - bis hin zum Einreissen. Der Narbe selber sieht man nicht viel an, aber sie ist weicher geworden, spannt nicht mehr und reisst auch nicht mehr ein. Man sieht sie fast noch genauso wie früher, aber sie ist eben doch anders geworden. Irgendwie weicher.

Darum frag ich.
Es gibt ja Narben und Narben. Manche sind einfach da und stören nicht, andere sind da und machen Probleme, wieder andere stören einen einfach optisch. Optisch haben sich nicht alle Narben verändert, aber in ihrer Struktur eben doch. Darum frag ich so genau nach, weil wenig eben nicht rein garnichts ist :-)

Aber du bringst mich grade auf die Idee diese "Wenignarben" einfach nochmal ein paar Mal zu behandeln denn, wenn ich ganz ehrlich bin, hab ich angefangen in der Regelmässigkeit der Behandlung nachzulassen, als das Störende besser wurde 8) Vielleicht brauchen manche Narben einfach länger als Andere?

Liebe Grüsse

Lotti

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Kräuterfee
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Beitrag von Kräuterfee »

Hallo Lotti,

Narben sind nicht gleich Narben, da hat Wegwarte recht.
Nicht nur die optische Erscheinung - manche narben melden sich trotzdem immer noch wieder bei Wetterumstellung und Schwedenkräuterbehandlung ... und dann ? :???:
Ist die Vernarbung zu z.B. als ein Fall zu alt, kann diese evt. nur etwas weicher und umgänglicher werden...eben Anschluss verpasst...ist meine Meinung.
Ist die Narbe tief -> welche Hautgewebe sind betroffen, welche Nerven... usw. ...daraus resultiert die Unterschiedlichkeit der Narben.
:wink:
MfG
Kräuterfee

Lotti

Beitrag von Lotti »

Hallo Kräuterfee!

Natürlich sind Narben nicht gleich Narben, hab ich ja auch nicht anders behauptet. Darum sag ich ja: "Es gibt Narben und Narben". Narben von stumpfen Verletzungen sind anders als welche von scharfen, es gibt Brandnarben, Operationsnarben, eingewachsene Narben, Narben von Schürfwunden oder Akne, wulstige Narben und vertiefte etc. Eine Narbe entsteht ja dadurch, dass die Haut nach einer Verletzung wieder zusammenwächst und je nachdem wie sie das macht, wird die Narbe anders. Ich persönlich kann nur keinen Unterschied bei der Behandlung mit Schwedenkräutern sehen, die irgendwie mit dem Alter oder der Art der Narben in Verbindung steht. Manche alte Narbe geht weg und eine Neue weniger und andersrum. Das Gleiche gilt für die Art oder die Größe der Narbe. Also muss da noch ein anderer Unterschied sein ausser der Narbenart, der Tiefe der Verletzung und dem Alter der Narbe, denn auch bei den gleichen Leuten die verschiedene Narben unterschiedlicher Art und Alters behandelt haben, war das Ergebnis nicht irgendwie erklärbar.

Natürlich können von Schwedenkräutern keine Nerven wieder wachsen und ich hab auch noch nicht erlebt dass eine gravierende Handverletzung mit Durchtrennung von Nerven nach einer Schwedenkräuterbehandlung aussah wie neu. Und ich kann auch nicht beurteilen wie eine Narbe geworden wäre wenn man sie früher behandelt hätte, aber ich hab uralte Narben weggehen sehen und neurere wurden nur anders und andersrum. Und selbst wenn wirklich wüste Narben "nur" weiche Narben werden die weniger Probleme machen, dann ist das doch ein Gewinn, oder? :-)

Man kann eine Behandlung immer erst dann anfangen, wenn man weiss was helfen könnte. Etwas zu versuchen kann eigentlich nie zu spät sein - finde ich zumindest. Und meinen Narben hat diese Einstellung geholfen :-) Und wenns nicht klappt, hats zumindest mal nicht geschadet und man kann etwas anderes versuchen.

Wobei - stimmt nicht ganz. Eine Art von Narbe geht meiner Erfahrung nach nicht ganz weg. Das sind die Breiten die gerissen sind, also die, die man eigentlich hätte klammern oder nähen müssen und die jetzt so aussehen, als wäre die Haut da mal gerissen. Das bekommt man auch glatter hin, aber die Hautstruktur ist da anders und da hab ich auch noch nicht erlebt dass das irgendwann wieder ganz normal ausgesehen hätte. Sie werden unauffälliger, aber wirklich weg, hab ich noch nicht erlebt.

Liebe Grüsse

Lotti

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Kräuterfee
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Beitrag von Kräuterfee »

Lotti hat geschrieben:... Eine Narbe entsteht ja dadurch, dass die Haut nach einer Verletzung wieder zusammenwächst und je nachdem wie sie das macht, wird die Narbe anders.
=> ja genau eben; detailiertes medizinisches Hintergrundwissen Analyse/Wirkung fehlt, sondern leider werden NUR OPTISCHE ERFAHRUNGEN AUFGEFÜHRT (also die Wirkungen, sie werden aber KAUM (!) mit Ursache und Wirkung in Zusammenhang gebracht (!) -> das Warum steht immer bei den Eigenerfahrungen offen - Ursachen, die man meint, müssen nicht die sein, die ein Unbedarfter angibt, sondern ganz allgemein: "mir hilft"... ;-)
Lotti hat geschrieben: ...Eine Art von Narbe geht meiner Erfahrung nach nicht ganz weg. Das sind die Breiten die gerissen sind...
... eben darum, weil es sehr verschieden ist und man nicht darauf allgemein antworten kann.

Ein Bsp.: Ich versuche nicht eine super, klasse und minimale OP-Narbe, die nur optisch nicht mal 0,5 cm gross ist, mit Schwedenkräuter zu reparieren ! - Da Tiefenriss..., z.B. da leider mein schwerbehinderter Mann nach prima Verheilung der Narbe mir diesen tiefen Geweberiss zuzog. => Ende - Schluss mit "lustig" !. Narbe verheilt, trotzdem weich - Hautriss bis in das Untergewebe - immer noch zu sehen - wie gut oder schlecht, ist subjektiv; meine muss man suchen...(durch den ungewollten Riss ist sie optisch vergrößert - es gibt kein Wunder der diesen Riss heutzutage repariert ! - Ich weiss nicht, wie tief gemessen der Riss war (die OP ging bis auf den Knochen !).
Nach dem Hintergrund, erübrigt sich die Tiefe aufgrund des Schadens...und dann diesen durch ein Mittelchen wegzaubern - das ist, und bleibt ein Traum/Idealvorstellung !)
Diese Narbe ist z.B. eben unreperabel, etwas wird immer sichtbar bleiben - Das ist nur EIN Beispiel von vielen ;-)
:wink:
MfG
Kräuterfee

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paul
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Beitrag von paul »

Wunden, egal welche, hinterlassen grundsätzlich immer Narben. Kosmetische und funktionelle Gründe sprechen vielleicht dafür, Narbengewebe operativ oder konservativ (ob nun mit Schwedenkräutern oder Salben o.a.) zu therapieren.

Aus alternativmedizinischer Sicht muss aber eine Narbe (egal wo und wie groß sie ist) in aller Regel als Störfeld im Körper betrachtet werden (genauso wie z.B. faule Zähne, eitrige Mandeln, Nasennebenhöhlenentzündungen...). Vereinfacht gesagt bewirken Störfelder, dass an ganz anderer Stelle des Körpers Erkrankungen auftreten können. Deswegen sollte eine Narbe diesbezüglich beleuchtet und gegebenenfalls neuraltherapeutisch „entstört“ werden. Das ist aus meiner Sicht sinnvoller, als nur den kosmetischen Aspekt zu betrachten.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

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Wegwarte
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Beitrag von Wegwarte »

Hallo, :wink:

ich freue mich für Lotti, dass sie durchweg so gute Erfolge bei der Behandlung ihrer Narben mit den Schwedenkräutern gemacht hat. :D
Meine Erfahrungen beziehen sich halt auf die optischen Aspekte und da hats nun mal nicht immer Erfolg gehabt. Ich habe das große Glück, dass meine Narben keine anderen Beschwerden, wie spannen oder gar Schmerzen bereiten, also kann ich dahin gehend auch keine Erfahrungen weitergeben. Paul spricht übrigens Aspekte an, die ich ebenfalls für wichtig halte
Eine kleine Anmerkung zu Frau Treben möchte ich an dieser Stelle doch mal loswerden.
Leider erwecken die Schriften und die Art der Darstellung ihrer Heilerfolge bei manchen Menschen allzu große euphorische Erwartungen. Dann sind die eventuellen Nicht-Erfolge mitunter ebenso groß, was dann zu dem Ergebnis führen kann: „eh alles nur Humbug und Scharlatanei“. DAS wiederum bedauere ich sehr. Ich sage dies, ohne dabei Frau Treben irgendwie angreifen zu wollen und ohne ihre Heilerfolge auch nur im geringsten anzuzweifeln. Zugegeben, macht sich ja auch nicht so doll, über seine Heil-Rezepte zu schreiben, hab dem Menschen für sein Leiden dies oder jenes empfohlen, geholfen hats leider nicht…
Dankbar bin ich daher für den Erfahrungsaustausch hier, das ist bei einer objektiven Entscheidung, ob ich eine Rezept mal ausprobiere sehr hilfreich. Und dabei nie vergessen, jeder ist individuell und reagiert auch ganz unterschiedlich auf Heilmittel.

Mein Fazit:
Einen Versuch ists immer wert. :top:
Vorsichtig sein, mit allzu großen Erwartungen und sich über die Erfolge freuen!
:sun1:
(kleine nachträgliche Korrektur, hatte Lotti mal eben kurz in Lilly umgetauft. Sorry :oops: )
Zuletzt geändert von Wegwarte am 12. Apr 2005, 12:31, insgesamt 1-mal geändert.
lieben Gruß
Wegwarte

Lotti

Beitrag von Lotti »

Wegwarte hat geschrieben: Leider erwecken die Schriften und die Art der Darstellung ihrer Heilerfolge bei manchen Menschen allzu große euphorische Erwartungen. Dann sind die eventuellen Nicht-Erfolge mitunter ebenso groß, was dann zu dem Ergebnis führen kann: „eh alles nur Humbug und Scharlatanei“.
Hallo Wegwarte!

Das kann ich voll und ganz unterschreiben. Es gibt keine Wundermittel und auch Schwedenkräuter sind keins. Nichts anderes wollte ich eigentlich ausdrücken :-)

Liebe Grüsse

Lotti

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Wegwarte
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Beitrag von Wegwarte »

Hallo Lotti,

freue mich, dass wir uns da einig sind. :D
War von mir auch eher als Anmerkung für Bart und alle anderen Leute gedacht, die mit Schwedenkräutern noch keine Erfahrung gemacht haben und natürlich zu Maria Treben ganz allgemein...
lieben Gruß
Wegwarte

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