Zum Inhalt

Herpes im Auge

Suche hilfe, was tun gegen ...
Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

Benutzeravatar
Sabin
Beiträge: 6
Registriert: 10. Mai 2005, 18:25

Herpes im Auge

Beitragvon Sabin » 15. Jul 2005, 13:49

Hallo zusammen!
Ich bin auf der Suche nach Infos für alternative Behandlungsmöglichkeiten von Herpes zoster im Auge, für meinen Freund, der daran leidet. Da diese Erkrankung immer bei Stress ausbricht, kommen auch psychotherapeutische Behandlungen in Frage, also nicht "nur" Homöopathie oder Naturheilkunde. Wer hat damit selbst Erfahrungen gemacht entweder als Betroffene/r oder Behandelnde/r? Mein Freund hat diese Erkrankung seit ca. 13 Jahren (zum ersten Mal in der Pubertät), sie tritt 4-5 x im Jahr auf und es dauert bis zur Abheilung meist 3-6 Wochen, ist höchst schmerzhaft und katapultiert ihn regelmäßig aus seinen "normalen" Leben. Er war auch schon bei einem Heiler und hat eine homöopathische Behandlung vor 3 Jahren gemacht, was aber beides nicht "angeschlagen" hat. Seitens der Schulmedizin wird er mit Aciclovir 800 Tabletten und Augensalbe behandelt, bis jetzt ist immer nur die oberste Hornhautschicht betroffen gewesen, was aber nicht so bleiben muß. Der letzte schulmedizinische Ausweg ist eine Hornhauttransplantation, was aber auch nicht bedeutet, daß der Virus in entsprechenden Situationen nicht wieder ausbricht, eine Bekannte von mir hat diese Tortur hinter sich. Eine befreundete Heilpraktikerin hat Hypnotherapie empfohlen. Hat vielleicht jemand damit Erfahrungen im Zusammenhang mit Herpes zoster? Wir freuen uns über jeden hilfreichen Tip!
Liebe Grüße aus Nordelbien von Sabin
Zuletzt geändert von Sabin am 17. Jul 2005, 17:30, insgesamt 1-mal geändert.


Dr.Rolf Ebhardt
Beiträge: 275
Registriert: 5. Sep 2004, 11:54

Herpes am Auge

Beitragvon Dr.Rolf Ebhardt » 15. Jul 2005, 20:34

Hallo,ganz generell möchte ich zunächst einmal anmerken,dass das Herpes Virus das überhaupt älteste ist,das unsere Vorfahren vor Tausenden von Jahren befallen hat.Darus ergibt sich,dass es lange Zeit hatte,sich bei uns "einzunisten".Folglich ist es auch sehr schwer,es wieder los zu werden,in vielen Fällen sogar unmöglich.Dennoch sollte man es versuchen.Ein gangbarer Weg scheint zu sein,das Virus mit der Nosode "Herpes zoster" oder einer anderen, ausgetesteten ( ! ) Herpes -Variante zu behandeln.Als Varianten stehen zur Verfüfung: Herpes simplex(schliesst den genitalis ein) und der Typ 6.Dieses in aufsteigenden Potenzen ab D5 bis D2oo. Je nach Belieben als Injektionen,Tabletten oder Globuli (Kügelchen).Ganz,ganz wichtig erscheint mir,dass man die D2oo etwa alle 14 Tage noch lange weiter geben muss.Ich probiere das nämlich gerade bei mir selbst aus,mit offenbar (bis jetzt) gutem Erfolg.Während trotz Ausleitung,wie oben beschrieben,aber nur e i n e r D2oo der Herpes immer im Abstand von ca. 4 Wochen wieder kam,habe ich jetzt schon seit etwa 5 Monaten Ruhe.Und ich mache weiter.Habe allerdings den Vorteil,dass ich austesten kann,wann ich wieder eine Gabe brauche.Dass der Herpes immer wieder an derselben Stelle auftritt,ist für vielerlei Belastungen typisch.Eine einmal "eingefahrene" Schiene wird vomOrganismus gern immer wieder zur Ausscheidung benutzt. Guten Erfolg, DrEbhardt[/i][/b]

Benutzeravatar
paul
Beiträge: 3200
Registriert: 5. Mai 2001, 02:00

Beitragvon paul » 15. Jul 2005, 20:44

Hallo,

meinst Du Herpes zoster (Gürtelrose) oder Herpes simplex? Aber egal .. Herpes Viren erfolgreich zu behandeln, ist nicht einfach. Ich empfehle Deinem Freund, einen Therapeuten (Heilpraktiker) aufzusuchen, der die EAV (Elektro-Akupunktur nach Voll) anbietet und beherrscht. Mit dieser Methode kann herausgefunden werden, ob und welche z.B. Virusbelastung vorliegt .. und gleichzeitig kann herausgefunden werden, mit welchen alternativen Medikamenten und Nosoden gezielt behandelt werden kann. Einen Versuch sollte es Wert sein.

Nachsatz:
Lese soeben, dass Dr.Ebhardt bereits in ähnlicher Weise .. nur anders formuliert .. geantwortet hat, sorry :D
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Benutzeravatar
paul
Beiträge: 3200
Registriert: 5. Mai 2001, 02:00

Re: Herpes am Auge

Beitragvon paul » 15. Jul 2005, 20:55

... Ganz,ganz wichtig erscheint mir,dass man die D2oo etwa alle 14 Tage noch lange weiter geben muss.Ich probiere das nämlich gerade bei mir selbst aus,mit offenbar (bis jetzt) gutem Erfolg... [/i][/b]
Kann ich durchaus so bestätigen .. teilweise ist sogar eine D200 Gabe für eine begrenzte Zeit täglich (2x1 Glob.) erforderlich.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Benutzeravatar
Sabin
Beiträge: 6
Registriert: 10. Mai 2005, 18:25

Herpes simplex im Auge

Beitragvon Sabin » 17. Jul 2005, 17:43

Vielen Dank für die Hinweise, Paul & Dr. Ebhardt! Es handelt sich übrigens tatsächlich um simplex und nicht um zoster, hab ich durcheinander gebracht. Drei Fragen habe ich noch: was ist eine Nosode? Was bedeutet "ausgetestet"? Und was verbirgt sich hinter der EAV (nach Voll) im Unterschied zur traditionellen chin. Akupunktur? Herzliche Grüße
Sabin

Benutzeravatar
paul
Beiträge: 3200
Registriert: 5. Mai 2001, 02:00

Beitragvon paul » 17. Jul 2005, 18:47

Hallo Sabin,

Dr.Ebhardt meint mit testen das gleiche wie ich .. er testet mittels EAV. Über EAV kannst Du Dich hier im Forum schlau machen, z.B. hier

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... 5123#15123

Vereinfacht gesagt sind Nosoden in Deinem Fall = Herpes simplex Viren, die homöopathisch aufbereitet werden. Sie werden dem Patienten in bestimmten Potenzstufen verabreicht und bewirken letztendlich die von Dr.Ebhardt angesprochene Ausleitung aus dem Körper.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)


Marie Luise
Beiträge: 75
Registriert: 15. Sep 2004, 14:31

Beitragvon Marie Luise » 21. Jul 2005, 16:44

Zu Herpes-Behandlung gibt es auch sehr gute Erfahrungen mit den "Spenglersan-Kolloiden" der Firma Meckel . Auf ihrer Website kannst Du in der Therapeutenliste nachsehen, wer in Eurer Nähe damit Bescheid weiß.

Auch die Spenglersan-Produkte arbeiten nach dem Nosoden - Prinzip.
Ergänzend zu Paul noch bisschen ausführlicher:
da die Homöopathie mit dem Prinzip "Gleiches mit Gleichem" behandeln arbeitet, werden die Stoffe, die bei einem Gesunden das Krankheitsbild hervorrufen würden, das der Kranke gerade lebt, dem Kranken als Information zugeführt Also nicht die Krankheitserreger (oder Giftpflanzen oder sonstige Gifte und Wirkstoffe) direkt in voller Dröhnung, sondern verdünnt, und potenziert, das heißt durch Verschüttelung oder Verreibung wird die Information auf den Trägersoff (Flüssigkeit, MIlchzucker...) übertragen, auch wenn vom Urstoff chemisch nix mehr nachzuweisen ist.
Diese Information des Grundstoffes regt nun das Selbstheilungssystem des Menschen an, dagegen zu reagieren, ohne dass es sich direkt mit dem giftigen Urstoff auseinandersetzen muss.
Nosoden sind also die Informationsträger schwerer Krankheiten und Gifte und aktivieren den "inneren Arzt" gegen diese.
"Die Überzeugendste Form des Nein zum Unzumutbaren ist das Ja zu den reiferen Möglichkeiten." (aus: Birgit Berg, Mutknospen)

Benutzeravatar
Kräuterfee
Beiträge: 7701
Registriert: 29. Nov 2001, 01:00

Beitragvon Kräuterfee » 22. Jul 2005, 07:56

Anmerkung zur Herpes Simplex Nosode
Sie setzt sich zusammen aus den Herpes Viren Typ I und TypII.
In der Potenz D30 wendet man es nur an, wenn Herpes da ist. Nicht zur Vorbeugung.(Rezidivprophylaxe)
Zur Rezidivprophylaxe ist besonders D200 geeignet, in der akuten eher D30. Man gibt diese Mittel(D200) bitte seltener, ca. 1x pro Monat, D30 ca. 1x die Woche - und bitte schön auschließlich als Begleitmittel zu einer Therapie. Also, wie oben schon erwähnt wurde, austesten. ;-)
MfG
Kräuterfee

Benutzeravatar
paul
Beiträge: 3200
Registriert: 5. Mai 2001, 02:00

Beitragvon paul » 22. Jul 2005, 10:12

Die Nosodentherapie ist eine sehr individuelle Therapie. Je nach Testergebnis und Erfahrung des Therapeuten gibt es von daher schon Abweichungen von Standardempfehlungen und sonst aus der klassischen Homöopathie bekannten üblichen Dosierungen.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Benutzeravatar
Kräuterfee
Beiträge: 7701
Registriert: 29. Nov 2001, 01:00

Beitragvon Kräuterfee » 22. Jul 2005, 10:47

genau Paul, das wollte ich damit sagen :top:

LG
Fee

Marie Luise
Beiträge: 75
Registriert: 15. Sep 2004, 14:31

Beitragvon Marie Luise » 22. Jul 2005, 12:51

Danke, Euere Hinweise sind wichtig, ich hab in meinem Hinweis einfach vergessen zu erwähnen: selbstverständlich wird auch bei den Spengler-Kolloiden individuell ausgetestet.

(Es ist ja sogar in der Schulmedizin so, dass, wenn schon Antibiotika eingesetzt wurden, eigentlich immer ein Antibiogramm der im speziellen Fall gerade aktiven Erreger hätte gemacht werden müssen. Einer der Gründe für die große Misere mit den Antibiotika ist, dass die das fast nie machen, sondern Breitband-Kanonen einsetzen nach dem Motto "wird schon irgendwie eine Komponente treffen")
"Die Überzeugendste Form des Nein zum Unzumutbaren ist das Ja zu den reiferen Möglichkeiten." (aus: Birgit Berg, Mutknospen)

Benutzeravatar
Sabin
Beiträge: 6
Registriert: 10. Mai 2005, 18:25

Beitragvon Sabin » 22. Jul 2005, 14:10

Hallo Zusammen!
Also nochmals vielen Dank für eure ausführlichen und interessanten Erklärungen! Die "aktive" Erkrankung meines Freundes geht grad zurück, das Auge schmerzt nicht mehr, tränt aber noch ein bißchen. Mit den ganzen Infos wird er dann mal zu seiner Ärztin (Allgemeinmedizinerin & Homöopathin) gehen wenn die aus dem Urlaub zurück ist, allerdings denke ich, hätte sie da nicht eigentlich von allein drauf kommen können/müssen statt einfach immer nur Aciclovir verschreiben?! Liebe Grüße von Sabin

Benutzeravatar
paul
Beiträge: 3200
Registriert: 5. Mai 2001, 02:00

Beitragvon paul » 22. Jul 2005, 14:57

.... hätte sie da nicht eigentlich von allein drauf kommen können/müssen statt einfach immer nur Aciclovir verschreiben?! ...
Diese Methode wird seltenst von Schulemdizinern anerkannt und durchgeführt; Dein Freund wird wahrscheinlich bei einem Alternativmediziner (z.B. Heilpraktiker) bezüglich dieser speziellen Therapie mehr Glück haben.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Marie Luise
Beiträge: 75
Registriert: 15. Sep 2004, 14:31

Beitragvon Marie Luise » 22. Jul 2005, 15:32

Liebe Sabin,
Du darfst bei Ärzten nicht vergessen: "es ist nicht überall Homöopathie drin, wo Homöopathie drauf steht"....Einige Wenige , ganz wenige, sind echt gut ausgebildet und haben langjährige Erfahrungen. Aber - und das weiß ich auch aus leidvoller eigener Erfahrung von früher - für viele Hausärzte gilt:
Auch wenn sie gutwillig sind, sie haben häufig nur ein paar Wochenendkurse - oder sogar nur einen!!!... - gemacht, und dürfen dann trotzdem als Spezialität ihrer Praxis diese Therapierichtung aufs Schild schreiben. Das heißt, entweder sie wissen nicht genug, oder sie können sogar Schaden anrichten, wenn sie z.B. Hochpotenzen verordnen, ohne viel Ahnung davon zu haben....ich will nun Eurer Ärztin nicht unterstellen - kenne sie ja nicht - dass sie auch so eine Schnelldurchlauf-Ausgebildete ist, doch was Du erzähllst, deutet darauf hin, wie Du ja auch am Vergleich mit den Ratschlägen, die Du hier von Paul und Fee erfahren hast, sehen kannst.

Der Hausarzt meiner Mutter z.B. nennt sich auch Homöopath, hat aber noch nie bezüglich ihres Bluthochdrucks (und anderer Wehwehs) phyto- und homöotherapeutische Sachen angewandt, trotz Nachfrage, das mussten wir alles selbst rauskriegen und tun.
Zwar hast Du auch bei Heilpraktikern keine 100 % - Garantie, (auch da ist nicht immer X drin, wenns drauf steht), jedoch kennen dort viele doch sich in den alternativen Wegen mehr aus, und nichts enthebt Dich natürlich der Notwendigkeit, selbst viele Infos einzuholen.
Man darf sich bei Ärzten und HPs außerdem auch erkundigen, wo und wie lange sie denn ihre Therapien gelernt und/oder angewandt haben...
Beste Wünsche für Euren weiteren Weg
Marlis
"Die Überzeugendste Form des Nein zum Unzumutbaren ist das Ja zu den reiferen Möglichkeiten." (aus: Birgit Berg, Mutknospen)

Benutzeravatar
Sabin
Beiträge: 6
Registriert: 10. Mai 2005, 18:25

Herpes im Auge - Dringend HP in Hamburg gesucht

Beitragvon Sabin » 26. Jul 2005, 11:29

Liebe Interessierte & Teilnehmende...
wir benötigen nun leider dringend die Adresse einer/eines HPIn in Hamburg oder Umgebung, der oder die sich mit Herpes im Auge auskennt, da das Virus nach einer kurzen Ruhepause wieder ausgebrochen ist und zwar leider - was sehr selten bisher vorgekommen ist - in beiden Augen bzw. von einem auf das andere übergesprungen ist. Wissen nicht mehr so recht weiter was am besten zu tun ist. Liebe Grüße
Sabin



   

Zurück zu „Naturheilkunde“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast