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Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) - Kräuter Lexikon

Zum Inhalt

Heidelbeere, Vaccinium myrtillus

  • Volkstümliche Namen: Worbel, Wehlen, Taubeere, Sentbeere, Schwarzbeere, Schnuderbeeri, Krähenauge, Haselbeeri, Griffelbeere, Bickbeere
    Pflanzenfamilie: Heidekrautgewächse [Ericaceae]
    Vorkommen: Europa;
    Wächst: von Mai bis August

  • Der Heidelbeerstrauch ist fast weltweit verbreitet. Man findet ihn in Mittel- und Nordeuropa, in Südeuropa, jedoch nur im Gebirge, in Nordamerika sowie in Nordasien. Am besten gedeiht er auf schattigen Plätzen, in Wäldern, Mooren und Heiden.

    Die getrockneten Früchte des Strauchs sind bekannt für ihre durchfallsenkende Eigenschaft. Eine handvoll Beeren sollte vorsichtshalber abgekocht werden, da die Körner Reizungen der Magenschleimhaut hervorrufen können. Der entstandene Sud wird 2-3 mal täglich getrunken, bis eine Besserung eintritt. Wegen des hohen Gerbstoffgehalts wirkt der abgekochte Saft auch gegen Entzündungen der Schleimhäute, indem er gegurgelt wird.

    Die frischen Früchte sind wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe sehr gesundheitsfördernd, jedoch sollten sie in diesem Zustand nicht bei Durchfällen verabreicht werden.

    Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der blaue Farbstoff der Heidelbeeren der Vermehrung von Bakterien entgegenwirkt.

    Der Tee der getrockneten Heidelbeerblätter wirkt dem Wachstum von Schuppenflechte entgegen, auch dem Durchfall und Magenbeschwerden. Äusserlich angewendet hilft er bei Augenentzündungen und Verbrennungen.

    Die Verwendung der Blätter ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Bei einer Überdosierung oder bei Daueranwendungen können Vergiftungen auftreten. Die Frucht zeigt keinerlei Nebenwirkungen und kann beruhigt gegessen werden.

    Die Früchte bieten Gerbstoff, Pektin, Invertzucker, organische Säuren, Myrtillin, ein Glykosid sowie die Vitamine A, B und C.
    Die Blätter beinhalten Gerbstoffe, Chinasäure, Neomyrtillin und freies Hydrochinon.

    Wegen letztgenannten Stoffes sollten Diabetiker auf die Blätter möglichst verzichten.
  • Beschreibung:

    Der kahle bis zu 50 cm hoch werdende Halbstrauch der Heidelbeere ist sehr reich verzweigt.
    Der grüne, kantige Stengel ist mit sehr kleinen, derben, eiförmigen Blättern ausgestattet, die nach vorne hin zugespitzt und am Rande fein gesägt sind. Sie erscheinen in einem satten dunkelgrünen Ton und sitzen auf der Spitze eines Stiels.
    In den Achseln der wechselständigen Blättern sitzen die unscheinbaren grün-rötlichen Blüten.
    Die Blütenblätter der glockigen Einzelblüte sind fünfzählig und haben eine kugelige Form. Die gelbbraunen Staubbeutel besitzen zwei kleine Hörner, die nach oben abstehen. Die kugelartige Beere, die sich aus den Blüten entwickelt hat einen kräftigen blauschwarzen Farbton.
    Die Heidelbeere kann mit der sogenannten Rauschbeere verwechselt werden, die beim Genuß größerer Mengen Trunkenheits-Symptome hervorruft.

  • Hauptwirkstoffe:

    In den Blättern:
    - Quercetin
    - Quercitrin
    - Avicularin
    - Kaffeesäure
    - Chlorogensäure
    - Asperulosid
    - Oleanol
    - Ursolsäure
    - Beta-Amyrin
    - 2-5% Chinasäure
    - 6-20% Gerbstoff
    - stark schwankende Mengen von Arburtin und Hydrochinon (bis 1,5%)

    => nach neueren Untersuchungen konnten weder Arburtin noch Hydrochinon nachgewiesen werden

    pharmakologische Wirkung:

    Beim längerem Gebrauch der Heidelbeerblätter können chronische Vergiftungen auftreten (Gewichtsabnahme, Hämoglobinverminderung, Anämie) - auf Grund des vorhandenen Hydrochinon's -> wurde aber nicht bestätigt.
    Aber Vorsicht bei sogenannten "Diabetikertees" bei chronischen Gebrauch.

    Inhaltstoffe Früchte: 5-12% Catechingergerbstoffe, Anthocyane und Flavonglykoside
    Wirkung der Früchte: - adstringierend
    Verwendung: - als ganze Beeren oder Abkochung bei unspezifischen, akuten Durchfällen, sowie leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut
    Traditionell: - als Adstringins, bei Blasenschwäche, zur sog. Blutreinigung und als adjuvante Maßnahme bei Diabetes mellitus
    Die Wirksamkeit von Heidelbeerblättern bei den beanspruchten Anwendungsgebieten ist nicht belegt und eine therapeutische Verwendung angesichts der Risiken bei längerem Gebrauch oder höherer Dosierung nicht vertretbar.
    Die frische Beere ist nicht für jedermann verträglich.

  • Anwendung:

    ·Duchfall (Dabei verwendet man in erster Linie die getrockneten Beeren)
    ·Magenbeschwerden
    ·Entzündungen der Schleimhäute
    ·Husten
    ·Blasenschwäche
    ·Schuppenflechte
    ·Brandwunden
    ·Diabetis

    Die Früchte werden roh gegessen, zu z.B. Marmelade und Saft verarbeitet oder im getrockneten Zustand als Droge angewendet.
    Aus den Heidelbeerblättern wird primär Tee zubereitet.
  • Sammelzeit:

    Blüten von Juli bis September
    Pflanze / Blätter von März bis Mai
    Frucht von Juli bis September

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