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Taubnessel ( Weisse) (Lamium album) - Kräuter Lexikon

Zum Inhalt

Taubnessel ( Weisse), Lamium album

  • Volkstümliche Namen: Weisse Nesselblume, Honigblom, Sugblom, Bienenhütel, Sengenessel, zahme Essle, Daunnettel, Niettel, Nettel, Bienensaug, Zauberkraut, Blumennessel, Kuckucksnessel
    Pflanzenfamilie: Lippenblüter [Laminaceae]
    Vorkommen: Europa; Mitteleuropa; Asien;
    Wächst: von Februbar bis Oktober

  • Die weisse Taubnessel ist vorwiegend in Mitteleuropa Nord- und Ostasien verbreitet. Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche Lehmböden. Meistens ist sie an Wegrändern, in Gebüschen, auf Schuttplätzen und auf Ödland vorzufinden. Sie ähnelt bezüglich ihrer Blätter sehr stark der Brennessel und könnte daher leicht mit ihr verwechselt werden. Jedoch besitzt sie keine Brennhaare, deswegen wird sie auch Taubnessel Genannt. Die weiß leuchtenden nach Honig duftenden Blüten sind bei Kindern sehr beliebt, da sie einen wohlschmeckenden Nektar enthalten. Auch die Hummeln erfreuen sich an dem süßen Saft. Um optimal an den in der Blüte sitzenden Nektar zu gelangen, öffnen sie die Blüte von Hinten.

    Die heilende Wirkung der Taubnessel muß an dieser Stelle natürlich auch erwähnt werden. Innerlich angewendet hilft sie vor allen Dingen bei Frauenleiden. Ein Tee aus den weißen Blüten verringert Menstruationsbeschwerden, sowie Magen- Darmleiden. Äußerlich ist sie in Form von Sitzbädern gegen weißen Ausfluß geeignet. Als Gurgelmittel lindert sie Entzündungen der Atemwege. Umschläge von der Taubnessel helfen bei Fieber, Krampfadern, Gicht und Brandwunden. Sogar für Krebs soll sie ein geeignetes Heilmittel sein. Nicht nur die Blüten, sondern auch die Jungen Blätter der Taubnessel sind genießbar. Sie können als spinatähnliches Gemüse zubereitet werden. Sogar als „ Raumspray“ soll die Pflanze Frische und Energie ins Haus bringen. Dabei werden die Blüten in den gewünschten Räumen verräuchert. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
  • Beschreibung:

    Die weisse Taubnessel ist eine bis zu 40cm hoch werdende mehrjährige Pflanze. Im Frühjahr treibt die im Boden überwinternde Wurzel viele kleine Sprosse, sowie unterirdische Ausläufer aus. Der Stengel ist wie bei allen Lippenblütlern vierkantig, leicht behaart und am Ansatz rotviolett Erscheinend. Die auf einen Stil sitzenden bis zu 7cm lang werdenden Laubblätter sind gegenständig am Stengel angebracht. Sie besitzen eine Schwach dreieckige bis herzartige Form, die nach Vorne spitz zulaufen. Am Rande sind sie grob gezähnt. Auf der Blattunter- und – oberseite ist Eine leichte Behaarung zu erkennen, welche sie oft in einem leicht grauen Schimmer erscheinen läßt. In den Achseln der oberen Blätter sitzen
    Die zurückgebildeten Teilblütenstände, die einen trichterartigen behaarten Kelch, der am Grunde rotviolett erscheint und dessen ungleiche Zähne Eine Spitze Form hat, aufweist. Unter der Oberlippe der 2-2,5cm langen Krone, mit ihren fünf verwachsenen Kronblättern, befinden sich die Dunkelbraunen behaarten Staubbeutel. Die nach Oben gebogene Röhre besitzt eine 2- lippige nach Oben gewölbte, mit fünf langen Zähnen versehene Oberlippe und eine dreilappige nach Unten gefaltete Unterlippe. Jede einzelne Lippe ist mit einem einzigen Zahn vesehen. Auf dem Griffel ist eine zweispaltige Narbe zu erkennen.

  • Hauptwirkstoffe:

    Iridoidglykoside (Lamalbid, Albosid A und B)
    Phenypropanderivate (Chlorogensäure, Lamalbosid)
    Flavonolglykoside, Gerbstoffe, Schleimstoffe

    Wirkung
    adstringierend

    Verwendung als Aufguß, innerlich oder für Spülungen, Bäder, feuchte Umschläge

    traditionell:
    - die Blüten bei Entzündungen der oberen Atemwege
    - bei leichter Entzündung der Mund- und Rachenschleimhaut
    - das Kraut innerlich bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen und Reizzuständen
    - in der Kosmetik zur Hautpflage (Wirksamkeit ist nicht belegt)

    - in der Homöopathie: Zubereitungen aus frischen, blühenden Trieben ohne Stengel bei katarrhalischen Affektionen der Nieren, Blase und Harnröhre

  • Anwendung:

    · Menstruationsbeschwerden (reguliert den Monatszyklus)
    · weißer Ausfluß
    · blutreinigend
    · harntreibend; löst Harnsteine
    · stoffwechelsfördernd
    · regt Leber und Milz als blutbildendes Organ an
    · Entzündungen der Atmungsorgane; bei verschleppten Husten
    · schleimlösend
    · krampflösend
    · Geschwülste
    · Verbrennungen, Anschwellungen, eitrigen Geschwüren
    · Hämorrhoiden
  • Sammelzeit:

    Blüten von April bis August
    Pflanze / Blätter von April bis August


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