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Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) - Kräuter Lexikon

Zum Inhalt

Frauenmantel, Alchemilla vulgaris

  • Volkstümliche Namen: Alchimistenkraut, Bärenfuß, Frauenhilf, Frauenrock, Löwenfußkraut, Marienmantel, Marienkraut, Muttergottesmantel, Perlkraut, Sintau, Taumantel, Tauschüssel, Weiberkittel, Wundwurz
    Pflanzenfamilie: Rosengewächse [Rosaceae]
    Vorkommen: Mittelmeergebiet; Westasien;
    Wächst: von Februbar bis Dezember

  • Zunächst wurde früher das Kraut einer magischen Karft zugesprochen. Die Alchimisten versprachen sich von dem Kraut, das ihnen zum "Stein der Weisen" verhelfen sollte; damit wollten sie Gold herstellen.
    Den Tautropfen auf dem Frauenmantel sollten ungeahnte Kräfte innewohnen. Heute wissen wir, daß es sich bei diesen Tropfen nicht um Tau handelt, sondern um von den Blättern ausgeschwitzte Wassertropfen, sogenannte Guttationstropfen.
    Hildegard von Bingen empfahl den Frauenmantel gegen Kehlgeschwüre.
    Bis in das 16. Jahrhundert war Frauenmantel Heilmittel bei der Wundversorgung verletzter Landsknechte auf den Schlachtfeldern. Und man war sicher, daß das Kraut auch bei inneren Verletzungen und Brüchen sowie Epilepsie und hitzigem Geschwülsten helfen konnte. Was auch bei Magen- und Darmkartarrh zutreffen sollte.
    In der Schweiz wurden die Blätter auf die Augen gelegt, wenn diese entzündet waren und der Patient "Fliegen" vor den Augen sah. Als Teeumschlag sollte der Frauenmantel dem "Fingerwurm", der Nagelbettentzündung, den Garaus machen. Schließlich verwendete man den Tee zur Spülung bei Nasenbluten.
    In erster Linie war aber das Kraut als wahres Frauenmittel geschätzt, worauf seine verschiedenen Namen hinweisen. Der Naturkundler Tabernaemontanus übertrieb etwas heftig: "Das Kraut in Regenwasser gesotten... dringet es dieselbigen zusammen, als wann sie Jungfrauen wered."
    Der Name Frauenmantel bezieht sich auf die Ähnlichkeit der Pflanze mit den weiten Mänteln in früherer Zeit. Er soll auch an die Mutter Maria erinnern, die auf alten Bildern gern mit weitem Mantel dargestellt wurde. Und war zugleich Symbol der Schutzsuchenden
  • Beschreibung:

    Der botanische Name des Frauenmantels leitet sich vom arabischen alkemelych (Alchemie) ab.
    Frauenmantel ist eine recht formenreiche , mehrjährige Halbrosettenstaude mit dicken, holzigen Wurzelstock.
    Seine Stengel können bis 50 cm hoch werden.
    Die Blätter sind rundlich bis nierenförmig, handförmig gelappt, gezähnt. Blattober- und Blattunterseite sind behaart. In erwachsenem Zustand sind sie etwas gefaltet.
    Die unscheinbaren kleinen, gelblich-grünen Blüten stehen in einer Mittelinie zusammen. Die Blüten sind zahlreich in Rispen bis 4 mm breit.
    Häufig auf Heiden, frischen, feuchten Wiesen, Gebüschen und Wädern zu finden.

  • Hauptwirkstoffe:

    Frauenmantel besitzt Gerbstoffe (Elagitannine), Flavonoidglykoside und Leukocyanidine. In Spuren Salicylsäure. Bestandteil von Frauentee zu Vorbereitung der Geburt und Steigerung des Milchflusses.
    Es fehlen klinische Tests über die Wirkung.
    Wirkung. Adstringierend
    Verwendung: als Aufguß bei leichten unspezidischen Durchfallerkrankungen, Magen- Darmstörungen, schmerzhafter Regel, klimatischen Beschwerden, als Gurgelwasser im Mund- und Rachenbereich, äußerlich bei Geschwüren und Ekzemen
    Homöopathisch: bei cronischem Durchfall, Lebererkrankungen und Weißfluß
  • Anwendung:

    - Weißfluß
    - Menstruationsstörungen (kolikartige Schmerzen)
    - Wechseljahrsbeschwerden
    - äußerlich als Wundheilmittel
    - Hautunreinheiten und - entzündungen
    - leichtem Durchfall
    - Entzündungen der Atemwege
    - Zahnfleischbluten (nach Ziehen des Zahnes)
    - Frühjahrskur
    - in der Küche: - zu Salaten, Gemüse, Saucen und als Würze
    - Kosmetik: - Adstrigens zur Dampfbadbehandlung bei Akne, Tonic bei Akne
    - bei Augenentzündung als Kompresse
    - Cremes bei trockener Haut
  • Sammelzeit:

    Pflanze / Blätter von März bis September


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