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Mutterkraut (Tanacetum perthenium) - Kräuter Lexikon

Zum Inhalt

Mutterkraut, Tanacetum perthenium

  • Volkstümliche Namen: Martricaria, Romerk kamill, Moederkruid, Matrum, Fever-few, Espargouttee, Martricaire, Malherbe, Mandiane
    Pflanzenfamilie: Körbchenblütler [Asteraceae]
    Vorkommen: Südeuropa; Westeuropa; Mitteleuropa;
    Wächst: von Januar bis Januar

  • Kräuterkundige wissen seit jeher um die Fähigkeit des Mutterkrauts. Zustände wie Melancholie und Kopfschmerzen zu lindern.
    In den Mittelpunkt des Interesses ist sie in neuerer Zeit gerutscht, nachdem ihre wissenschaftlich nachgewiesenen Heilkräfte nachgewiesen werden konnten.
    So haben in versuchen mit Migränepatienten 70 % der Probanden angegeben, daß die tägliche Einnahme von Mutterkrautblättern ihr Befinden positiv beeinflußt habe, während auf dem Markt befindliche Medikamente nur eine Erfolgquote von 50% hatten.
  • Beschreibung:

    Die Pflanze stammt aus dem Orient. Sie findet sich in zalreichen Formen als Zierpflanze und ist als Gartenflüchtling bei uns verwildert. Man findet sie an Eisenbahndämmen, Stadtmauern und an bebauten Orten.
    Mutterkraut ist eine stark aromatische Pflanze mit kräftigem Wurzelstock, der bräunlich, etwa fingerlang und spindelförmig ist. Seine Nebenwurzeln sind zahlreich und federkieldicht. Aus diesem entspringen mehrere aufrechte 30 - 100cm hohe ästige Stengel, welche eckig und gerieft und unten völlig kahl sind, während sie oben von feinem Flaum und gelben Drüsenhaaren überzogen werden.
    Die Blätter sind wechselständig, meist ungeteilt, entfernt gezähnt und sitzend. Ihre Länge erreicht etwa 8 cm und in der Breite etwa 5 cm. Obere Stengelblätter sind wesentlich kleiner als untere. Die Farbe ist lebhaft grün bis gelbgrün und die Konsistenz ist krautig. Zwischen Blattscheide und Blattstiel werden sie von langen weißen Haaren bedeckt, sonst aber auch auf der Blattoberfläche vorkommen. Haare und Drüsen sind um so reichlicher vorhanden, je sonniger der Standort ist.
    Die zahlreichen weißen Blütchen stehen in Körbchen auf doldig verzweigten Ästen. Die Blütenscheiben haben einen Durchmesser von bis zu 8-10cm.

  • Hauptwirkstoffe:

    Je nach Standort und Jahreszeit schwankt der Gehalt an Parthenolid, das als Kontaktallergen gilt.
    Inhaltstoffe: Mutterkraut enthält 0,75% ätherisches Öl mit 44% Campher und 23% trans-Chrysanthenylacetat als Hauptbestandteile. Außerdem Sesquiterpenlactole (Germacranoloide, Eudesmanolide, Guajanolide) und Flavonoide.
    Wirkung: antiinflammatorisch (Hemmung der Prostaglandinsynthese), antisekretorisch, antimikrobiell, zytotoxisch, migräneprophylaktisch
    Verwendung: als Tee, Pulver
    Traditionell: bei schmerzhafter Regel, Wehenschwäche oder drohender Fehlgeburt, Fieber, Arthritis, Rheuma, Asthma, Ohrensausen, Schwindel, äußerlich bei Schuppenflechte und Insektenstichen, bei Migräne soll es Zahl und Häufigkeit der Schmerzattacken und des Brechreizes lindern. Die Wirksamkeit ist zum Teil umstritten.
    Nebenwirkungen: Aphten im Mund, Bauchschmerzen, gelengentlich allergische Reaktionen.
  • Anwendung:

    - Migräne
    - appetitanregend
    - beruhigend
    - löst leichte Muskelkrämpfe
    - krampfstillendes und schwach fiebervertreibendes Mittel (das getrocknete Kraut)
    - Regelung der Menstruation
    - Duftkissen mit Mutterkraut schrecken Motten ab
    - in der Küche: kleine Mengen der Blätter zerlegen in der Nahrung enthaltenes Fett; bitteres Aroma
  • Sammelzeit:



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