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Kamille (römische) (Chamaemelum nobile (Anthemis nobilis L.)) - Kräuter Lexikon

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Kamille (römische), Chamaemelum nobile (Anthemis nobilis L.)

  • Volkstümliche Namen: Edelkamille, Gartenkamille, Kuhmelle, römischer Romey
    Pflanzenfamilie: Körbchenblütler [Asteraceae]
    Vorkommen: Mitteleuropa;
    Wächst: von April bis Oktober
    Man sammelt und trocknet sie genauso, wie die echte Kamille.
  • Der Name „romana“ ist nach romanische Völkerstämme zurückzuführen, bei denen die Pflanze wild wächst und fast ausschließlich unsere Feldkamille ersetzt. Der Name soll von Joachim Camerarus (1598) herstammen, der die Pflanze gegen Ende des Mittelalters in der Umgebeung von Rom beobachtete. Gegen Ende des Mittelalters ist sie von Spanien nach Deutschland gebracht worden, wo sie 1582 von Tragus als Chamomilla nobilis beschrieben wird. Porta erhielt 1604 davon ein grünliches ätherisches Öl.
  • Beschreibung:

    Die Pflanze ist ausdauernd. Zahlreiche senkrechte Nebenwurzeln entspringen aus einem nahezu horizontal verzweigten, walzenförmigen, sehr tief liegendem Rhizom. Daraus treiben die nach oben zahlreichen 15-30 cm hohen, stielrunden und gerillten Stengel und einige strecken sich nach der Erde, die dann Wurzeln treiben. Erstere treiben keine Blüten.
    Die Blätter sind wechselständig, abstehend, sitzend einfach, im ganzen Umfang länglich-lanzettlich bis spatelförmig. Die Blattfläche ist indessen doppelfiederschnittig. Die Abschnitte stehen an der Mittelrippe entfernt von einander beinahe gegenständig und sind wiederum in schmale, borstliche, ganzrandige an der Spitze 2-3teilige Zipfel mit aufgesetzten Stachelspitzen geteilt. Das ganze Blatt hat eine Länge von 2-3 cm, während die Zipfelchen 2-3mm lang sind. Stengel und Blätter sind in der Jugend dicht flaumhaarig; im Alter wird die Pflanze kahler. Die Behaarung nimmt auf feuchterem Standort ab, so daß sie bald rein grün, bald mehr oder weniger graugrün erscheint.
    Der Blütenstiel ist behaart und blattlos. Das Köpfchen hat 2,5-3 cm Durchmesser. Der Fruchboden ist verlängert kegelförmig. Sie hat Strahlenblüten 12-18 in der Anzahl, die rein weiß und etwa 10 mm lang sind.
    Zum Teil ist die Römische Kamille verwildert. Sie wächst am Sandboden, am Rande stehender Gewässer, auch auf trockenen Stellen, wo sie behaarter ist. Durch Kultur gehen die Röhrenblüten größtenteil in Zungenblüten über, wodurch sogenannte gefüllte Blüten entstehen, welche geschätzter sind, als die ungefüllten.
    Die nicht gefüllten Blüten sind bitter und wirken leicht brecherregend.
    Die reinweiße Farbe der Zungenblüten und die leuchtgelben Röhrenblüten, die stark riechen, sind Zeichen der Güte der Droge.

  • Hauptwirkstoffe:

    Das ätherisches Öl (0,7-1%) enthält die Butyl-, Amyl- und Hexylester der Isobuttersäure, Angelikasäure und der Methylcrotonsäure, neben Anthemol. Das Öl ist von einer blaugrünen Farbe.
    Wirkung: Krampfstillend, stärkend und anregend, manchmal etwas brechreizend.
    In Deutschland ist sie Volksheilmittel unter dem Namen Flores Chamomillae romanae.
  • Anwendung:

    siehe echte Kamille
  • Sammelzeit:

    Blüten von Juli bis August


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