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Brunnenkresse, Nasturtium officinale R. Br.

  • Pflanzenfamilie: Kreuzblütler [Brassicaceae]
    Blütenfarbe: weiss
    Blütenzeit: von Mai bis September

  • - mehrjährige, überwinternde, meist im Wasser lebende Pflanze mit hohlen, kantigen Stengeln, etwa 5-80 cm lang, an den Knoten wurzelnd
    - Blätter wechselständig, unpaarig gefiedert, von scharfen Geschmack, Blattfiedern an den unteren 1-3, an den oberen 5-9 oder mehr, rundlich oder breit-eiförmig
    - Stengel kriechen im unteren Teil und bilden zahlreiche Nebenwurzeln
    - Blütenstand end- und achselständig, die Blüten sind weiß bis ganz leicht lila.
    - sie zeigt unterschiedliche Wuchsformen: Im flachen Wasser krautiger mit 3-4 Fiederpaaren, im tieferen Wasser ist der Stengel rund, sie schwimmt und hat nur 1-2 Fiederpaare; auf dem Lande ist sie krautiger und hat ungeteilte Blätter mit höchstens 1-2 Fiederpaaren
    - Fruchtschoten ca. 2 cm lang und sichelförmig
  • Standort: Ufer; Gräben; Bachufer; Quellen; fließende Gewässer;
  • Vorkommen: Europa;
  • - seit der Antike schon geschätzt
    - Volksmedizin: bei Zahn- und Mundfleischentzündungen, Antiscorbutmittel (hoher Vitamingehalt)
    - Brunnenkresse gilt als Überträger des großen Blutegels (Fasciola hepatica).
    - Tipp: Gründlich reinigen und vor dem Verzehr gründlich waschen, dem ersten Waschwasser Essig zugeben, wobei auch vorhandene Insektenlarven entfernt werden.
    - Hauptwirkstoffe sind die Senfölglykoside.
    - Pharmakologische Wirkung: Über längere Zeit und in großen Mengen sollte Brunnenkresse nicht verwendet werden, bedingt durch die Senfölglykosid (Magenschleimhaut- und Nierenreizung)
    - keine Anwendung bei Kindern unter 4 Jahren
    - nicht bei entzündlichen Erkrankungen der Nieren
    - Schwangere sollten Brunnenkresse wegen seiner stark harntreibenden Wirkung meiden
    - Inhaltsstoffe: Senfölglucoside (Glucosinolate; davon 80% Gluconasturtiin), Vitamin C
    - Wirkung: antibakteriell, diuretisch, antimitotisch

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