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Rainfarn, Chrysanthemun vulgare (L.) Berh.

  • Pflanzenfamilie: Körbchenblütler [Asteraceae]
    Blütenfarbe: goldgelb
    Blütenzeit: von Juli bis September

  • - Syn.: Tanacetum vulgare L.
    - eine 60-120 m hohe, ausdauernde Pflanze mit kriechendem Wurzelstock
    - stark aromatische Pflanze (beim Zerreiben)
    - dicht beblätterte Stengel
    - Blätter wechselständig, einfach bis doppelt fiederspaltig, länglich-elliptisch, stengelumfassend, kurzgestielt bis sitzend, 10-25 cm lang, Fiederabschnitte in 8-12 Paaren, scharf gezähnt, drüsig punktiert
    - goldgelbe Blüten, nur Röhrenblüten, Köpfchen in dichter Schirmrispe, außen weiblich, innen zwittrig
    - Pflanze fehlt in den Alpen
  • Standort: Raine; Wegränder; Ödland; Dämme; Böschungen; Schutt;
  • Vorkommen: Europa; Nordasien; Mitteleuropa;
  • - giftig
    - alle Pflanzenteile im Kraut durch Thujon, Thujylalkohol etc., in den Blüten Sesquiterpenlactone, Flavonoide
    - ist stark kontaksensibilisierend
    - früher in der Volksmedizin als Wurmmittel (Madenwurm, Spulwurm) verwendet; Eigentherapie ist gefährlich wegen dem Thujon
    - in der Homöopathie: bei nervöser Erschöpfung, Krämpfen der Muskulatur und der Hohlorgane (nicht bei Schwangerschaft anwenden)
    - Pflanze war früher ein beliebtes Insekten- und Desinfektionsmittel
    - als Bereicherung für den Komposthaufen (kaliumreich)


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